Problem beim Rotorabbau

Slarti

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13. Aug. 2013
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163
Ort
Marburg
Hallo,
ich versuche gerade den LiMa-Rotor (R100GS Bj. 88)auszutauschen, kriege aber die zentrale Imbusschraube nicht los. Gang eingelegt, mit Fussbremse blockiert. Schraube löst sich nicht, aber dreht sich ein bischen mit dem Rotor (Rad bleibt dabei fest). Was dreht sich denn da? ist das ein Problem? gibts einen Trick zu Lösen der Schraube?
Gruß
Michael
 
Hallo Michael
Mit einem großen Schraubendreher durch die Öffnung für die Zündkontrolle das Schwungrad an der Verzahnung blockieren.
Danach einen kurzen trockenen Schlag mit dem Hammer auf den Inbus.
 
Ok Fritz,
versuche ich. Aber nochmal die Frage: Wieso dreht sich der Rotor ein Wenig, wenn ich über eingelegten Gang mit der Bremse blockiere? macht mir Sorgen.
Kupplung Rutschen?
Michael
 
Jetzt ist mir zwar beim Kohlenwechseln eine kleine Nase am Kohlenhalter abgebrochen ;(, denke aber, dass ich sie mit Harz kleben hann mmmm. Muss ja wohl nix halten, da der Halter mit den beiden Schraubbolzen gehalten wird.
Michael
 
Wichtig ist, dass die beiden Kohlen frei gleiten können.

Hallo Michael,
das tun sie aber ich habe ein größeres Problem: jetzt geht die LKL garnicht aus. Ich nehme an, ich habe beim Zusammenbau + Anbau des Kohleträgers was falsch gemacht. Ich messe bei DF (vorderer Kohleanschluss) und auch bei D- 0,0 Ohm zum Statorgehäuse. Nach dem Bild in Deinem Datenbank-pdf "Störungssuche LiMa" sieht es aus als ob DF eine Isolierscheibe zu Gehäuse hat. Und ich habe so eine kleine Kunststoffrolle übrig :&&&: die über eine der Befestigungsschrauben passen könnte. Gibts irgendwo eine genaue Ex-Zeichnung der Befestigungen?
Michael
ps: Habe inzwischen begriffen, dass D- auf Masse geht und DF eigentlich isoliert sein muss gegen Gehäuse. Werde den Kohlenträger nochmal abbuen und sehen wie es gehen könnte.
PPS: Jetzt hab ichs (glaub ich) geschnallt. Beide Isulierscheiben und das Röllchen sind nur für DF. Gleich läuft sie bestimmt :applaus: !!!

Und alles funktioniert!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das Beste daran: Selbst erkannt, wo der Fehler liegt und erfolgreich repariert. Das ist ein Schlückchen wert. :rotwein:
 
Und das Beste daran: Selbst erkannt, wo der Fehler liegt und erfolgreich repariert. Das ist ein Schlückchen wert. :rotwein:

Dann ist aber nix mehr mit Fahren, ausser er macht das nachher.
@slarti:
Gut gemacht und selbst erkannt, in der Datenbank gäb es ein PDF dafür.
 
Lustig, den gleichen Fehler habe ich auch gemacht.
Wollte die Scheiben schön symetrisch verbauen. Irgendwas hat dann aber
zum Glück optisch nicht gepasst und dann habe ich es noch korrigiert.
War alles noch bevor ich das Forum und die Datenbank entdeckte.
Viel Spaß weiterhin
Nico
 
Vielen Dank für die aufbauenden Kommentare :applaus: . Ich hoffe, dass mir auf der GR-Fahrt nix Schlimmeres passiert (wo gibts am Compi Holz?) aber auch dann habe ich hoffentlich Zugriff auf die DB. Ein Netbook ist an Bord.
Gruß
Michael
 
Hallo Elektriker,
beim Rotor-Austausch hab ich mir den alten genauer angesehen und mit dem neuen verglichen. Es sieht so aus, als ob die Isolierung der Wicklungen weich geworden und an den Rand geschleudert worden ist.
Ist das normal, dass am Rotor solche Temperaturen herrschen?
Gruß
Michael
 

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Hallo Elektriker,
beim Rotor-Austausch hab ich mir den alten genauer angesehen und mit dem neuen verglichen. Es sieht so aus, als ob die Isolierung der Wicklungen weich geworden und an den Rand geschleudert worden ist.
Ist das normal, dass am Rotor solche Temperaturen herrschen?
Gruß
Michael

Da wird nix an den Rand geschleudert! :---)
 
Hallo Elektriker,
beim Rotor-Austausch hab ich mir den alten genauer angesehen und mit dem neuen verglichen. Es sieht so aus, als ob die Isolierung der Wicklungen weich geworden und an den Rand geschleudert worden ist.
Ist das normal, dass am Rotor solche Temperaturen herrschen?
Gruß
Michael

So sehen auch die neuen Teilweise aus. Wenn etwas abisoliert, durchscheuert oder bricht, dann sind es meist die zwei Drähte von der Wicklung zu den Kupferschleifringen.

Hans
 
Hallo Dirk,
was sind denn das für weissliche harte Placken an den Kanten der Eisenpole? Der neue Rotor hatte das nicht.
Michael
 
Hi,
das sind Isolarionsmaßnahmen. Ob das nun sauber ausgeschnitten wird oder wie in deinem Fall etwas überlappt, hat keinen Einfluss auf die Funktionalität. Wie Dirk beschrieben hat: Sicherlich nicht durch Hitze. Anbei ein Rotor, andem man auch gut die Iso auf beiden Seiten sieht.

Rotor-Iso.jpg
 
Hallo Dirk,
was sind denn das für weissliche harte Placken an den Kanten der Eisenpole? Der neue Rotor hatte das nicht.
Michael

Das ist überstehende Vergussmasse während der Produktion.
Da wurde wohl beim neuen endweder sorgfältiger gearbeitet oder gespart,
Was von beiden wird die Zeit zeigen. :rolleyes:
 
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