Größerer ölkühler für GS

Hallo Bernhard und @all

aber das ist doch kein Problem, die Leitungen zum Kühler etwas größer zu gestalten. Jeder Hydraulikfritze macht die Leitungen für kleines Geld.
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Vom Thermostat bis zu den Verschraubungen (sieht man oberhalb des Krümmerharnisches) hab ich Hydraulikrohr mit angelöteten Ringnippel.

Irgendwo im Netz hab ich auch mal was gesehen, wo man das ohne Löten und Pressen individuell zusammenstellen kann.

Nachtrag hab gegokkelt z.Bsp. http://www.gsg-mototechnik.de/73oelleitunganschl/s73.htm
Nachtrag 2 - vielleicht sind es eben auch die Rohre im unteren Bereich, die schon etwas Kühlung bringen.

Gruß Holger

P.S. die Hydraulikschläuche reichen vom Temperaturbereich allemal aus.
 
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Hallo Bernhard und @all

aber das ist doch kein Problem, die Leitungen zum Kühler etwas größer zu gestalten. Jeder Hydraulikfritze macht die Leitungen für kleines Geld.
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Vom Thermostat bis zu den Verschraubungen (sieht man oberhalb des Krümmerharnisches) hab ich Hydraulikrohr mit angelöteten Ringnippel.

Irgendwo im Netz hab ich auch mal was gesehen, wo man das ohne Löten und Pressen individuell zusammenstellen kann.

Gruß Holger

P.S. die Hydraulikschläuche reichen vom Temperaturbereich allemal aus.

Hallo Holger,
den Innendurchmesser auf 18mm oder grösser hinzukriegen?
Schau Dir einfach mal die Bohrungen im Gehäuse an, die sind für die
Ölmenge sehr klein.
 
Servus,
bei den originalen Ölkühlerleitungen ist der kleinste Querschnitt kühlerseitig 4mm.
Vergrößerung ergab bei mir keine signifikante Reduktion der Öltemperatur.

Gruß, Rudi
 
Hallo Rudi,
das glaube ich Dir unbesehen. So wie die Strömungswiderstände vorlegen, wird immer nur ein klener Teil des Öls durch den Filter / Ölkühlanlage strömen, der grössere Teil veraschwindet durch die Bypassbohrung im Ölfiltergehäuse.
 
Ich weiß nicht wie das speziell bei den Kühen ist, aber bei allen Auto Rennmotoren die ich in den letzten Jahren in den Fingern hatte gilt: Je dicker die Leitungen, desto besser. Der Frontölkühler bei einem luftgekühlten Porsche hat z.B. mindestens 1" Leitungen, also 2,54mm Innendurchmesser. Alles was kleiner ist, bringt nix, alles was noch dicker ist, umso besser. Aber man braucht halt den Platz, nicht nur für den Schlauchdurchmesser, vor Allem für die Bögen.
 
Hallo zusammen,
kleinere Rohrdurchmesser erhöhen zwar die Fließgeschwindigkeit, aber führen zu einem "Druckverlust". Deshalb wird normalerweise festgelegt wie hoch die Fließgeschwindigkeit sein muss, weche Menge gefördert werden muss und welches max dP vorhanden sein darf. Danach richtet sich der Rohrdurchmesser.
Nur so am Rande, vom Schrauben hab ich nicht so viel Ahnung ;)

Gruß Hermann
 
Hallo Hermann,
schau doch bitte mal "Das schwarze Museum" Beitrag #1204. Da hatte ich mich schonmal drüber ausgelassen.
 
Dein Beitrag ist gut, aber ich bin scheinbar nicht der einzige der ihn nicht kennt. :) Bei mir ist es auch eher allgemein gehalten...
 
Servus Bernhard,
Hallo Rudi,
das glaube ich Dir unbesehen. So wie die Strömungswiderstände vorlegen, wird immer nur ein klener Teil des Öls durch den Filter / Ölkühlanlage strömen, der grössere Teil veraschwindet durch die Bypassbohrung im Ölfiltergehäuse.

ich hab ein Thermostat, der Bypass wird da komplett verschlossen. Es muss also alles durch den Kühler.

Gruß, Rudi
 
Servus Bernhard,


ich hab ein Thermostat, der Bypass wird da komplett verschlossen. Es muss also alles durch den Kühler.

Gruß, Rudi

Guten Morgen Rudi,
schau Dir bitte nochmal den Olkreislauf in der Datenbank an.
(4) ist der Ölkanal von der Ölpumpe, (6) ist das Bypassventil.
Wenn der Differenzdruck zu hoch wird, macht das Bypassventil im Mantelrohr auf und das Öl gelangt zum vorderen Hauptlager, da ist dann nichts mehr mit Ölfilterung und Ölkühler.
Solltest Du aber das Bypassventil verschlossen haben, dann darfst Du gerne mal ausrechnen, welche Strömungsgeschwindigkeit das Motoröl bei einer lichten Weite von 4mm und etwa 60l/min annimmt. Da dürfte der Druckverlust schon hoch sein und das Öl sich nur durch die kleinen Querschnitte mächtig aufheizen, obwohl es durch den Ölkühler an Temperatur verlieren sollte. Ist aber nur ein Denkanstoss, nicht mehr und nicht minder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Bernhard,
Deine Gedanken hatte ich mir auch schon gemacht.
Daher habe ich andere Leitungen zum Kühler, bei denen es diese Engstelle nicht mehr gibt.
Das Filterbypassventil ist auch stillgelegt.
Und ich hab ne kleinere Pumpe.

Gruß, Rudi
 
Servus,

Wie macht man die Pumpe kleiner?

unter dem Punkt könnte man zwei Änderungen unterscheiden.
a) Neue Pumpe mit kleinerem Durchmesser à la Butler&Smith
b) Originale Pumper schmäler machen.

a) ist eher aufwändig, da man ne Pumpe passend zur Nockenwelle braucht, einen neuen Deckel passend zum Pumpendurchmesser und noch einen Adapter, um die Pumpe auf das Gehäuse anzupassen.

b) gibt's fertig zu kaufen als Plug&Play Lösung, dann gibt's dazu einen anderen Deckel, der entsprechend weiter nach innen Richtung Läufer ragt.
Oder man fräst das Gehäuse um das entsprechende Maß ab. Macht z.B. Fritz Lottmann.

Gruß, Rudi
 
Hallo Rudi,
jetzt bin ich neugierig geworden. Magst Du uns die Änderungen am Ölkreislauf mitteilen? Bei der Pumpe gehe ich mal von 2mm Reduzierung der Breite.
Insbesondere interessieren mich die Querschnitte angefangen vom Pumpenausgang über die Ölkühlerleitungen und den Ölkanälen.
 
Servus Bernhard,

Hallo Rudi,
jetzt bin ich neugierig geworden. Magst Du uns die Änderungen am Ölkreislauf mitteilen? Bei der Pumpe gehe ich mal von 2mm Reduzierung der Breite.
Insbesondere interessieren mich die Querschnitte angefangen vom Pumpenausgang über die Ölkühlerleitungen und den Ölkanälen.

da gibt's nicht so viel zu erzählen.
Querschnitte der Kanäle im Motor sind gleich geblieben, nur an ein paar Stellen sind scharfe Kanten/Ecken verrundet. Soweit man mit vernünftigem Aufwand hinkommt.
Und die Engstelle beim Zulauf in die Ölpumpe ist erweitert.
Bei den originalen Schläuchen zum Ölkühler ist das gebogene Fitting mit 4mm Querschnitt das Nadelöhr, also habe ich neue Schläuche mit geraden Fittings. Und einen anderen Kühler von Setrab.

Gruß, Rudi
 
Zuletzt bearbeitet:
Original und nicht originale Öl Schläuchen,

Ein großer Fehler ist dass Hydraulisch fittingen verwendet wurden. (100 bar und dünnes Öl)
Bei 20W50 Kostet es viel druck und Flow.

Der nicht originale habe ich wieder zurück geschickt.....:---)
 

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[QUOTEDas überhitzt nicht.
Keine Chance.

Schmierungsmangel ist im Getriebe ein Problem, je nach Motorlage.

Der Glaube versetzt vielleicht Berge, aber keine Kolben... [/QUOT]

:lautlachen1:
 
Na, dann mache uns doch mal schlauer...

Vielleicht mag sich tribologisch bezüglich der Schmieröltemperatur ein Problem einstellen, wenn du ein Einbereichs-Erstraffinat aus den 20iger Jahren einsetzt...


Ich habe schon viele Getriebeteile unserer Boxer in der Hand gehabt, die an regulärem Verschleiß, Mangelschmierung, Korrosion und/oder unfachmännischer Instandsetzung verstorben sind - "verbrannte" Wellendichtringe oder Schäden, die auf eine zu geringe Ölviskosität hindeuten würden, waren noch nicht darunter...
 
Nun.
Die abgesetzte Leitung geht durch alle Bauteile.
Als ich vor 25zig Jahren meine R80GS mit 1000ccm Fallertmotor ordentlich gejagt habe und dann beim Getriebeölwechsel regelmässig schwarzes umgekipptes Getriebeöl abgelassen habe wusste ich noch von nichts.
Schnelle Ölalterung durch zuhohe Getriebeöltemperaturen.
Da gabs auch noch kein 75w-140 vollsynthetisches Öl.
Allerdings hatte ich am Motor weder Öltemperaturmessung noch Ölkühler. Und das mit 20W-50Mineralöl.
Das Getriebe hat im optimung vielleicht einen Wirkungsgrad von 95%. Eher weniger.
Das heißt bei 150km/h wird im Getriebe permanent so runde 2kw Wärme frei. Wieviel Kühlfläche hat das Getriebe? Wo ist der Fahrtwind? Wo kann die Wärme oben weg?
Als vollblut Techniker und Maschinenbauing. halte ich es für fahrlässig sich nur um ein Teil zu kümmern und nicht den ganzen Triebstrang zu betrachten.
Übrigens hat ja oben beschriebenes Fahrzeug auch ohne Ölkühler 165.000km durch gehalten.
Warum fallen denn immer wieder Getriebe aus?
Da werden all mögliche Fehlkontruktionen in Betracht gezogen.
Wurde das mal genau untersucht ob das Mangelschmierung oder zu geringe Ölviskosität temperaturbedingt war? Oder ob das Getriebe bei zu hoher Temperatur im Zusammenspiel versagt?
Oder was ganz anderes?

Nur mal so als Gedanke von mir.
Wobei ich weit davon entfernt bin Spezialist zu sein.

Gruß Norbert
 
All diese Fragestellungen hat man schon mal fundiert untersucht...um die Paris-Dakar zu gewinnen.
Die Öltemperatur hat sich dabei nicht als begrenzender Faktor gezeigt, selbst in der Hitze Afrikas.

Synthetisches Getriebeöl gab es auch damals schon, die Kompressorenbauer hatten da z.B. feine Sachen.

Ob nun "vollblut Techniker und Maschinenbauing." oder auch nicht...vielleicht solltest du dir trotzdem die Frage stellen, warum man m.W. bei keinem Motorrad mit seperatem Getriebe und Getriebeschmierung einen seperaten Getriebeölkühler findet (Moto Guzzi, BMW 4V etc.).
Könnte vielleicht daran liegen, dass unisono diesbezüglich keine Probleme aufgetreten sind.



Edit:
Der Motor braucht keinen Ölkühler, selbst bei getunten Rennexemplaren, die Probleme der Schmierung sind konstruktiv und auch erst bei hohen Drehzahlen >8000/min relevant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wolfo
AW: Größerer ölkühler für GS

All diese Fragestellungen hat man schon mal fundiert untersucht..


Edit:
Der Motor braucht keinen Ölkühler, selbst bei getunten Rennexemplaren, die Probleme der Schmierung sind konstruktiv und auch erst bei hohen Drehzahlen >8000/min relevant.

Schön das wir das nun hier mal gemeinsam herausgearbeitet haben.

Größerer Ölkühler?
Frage beantwortet?

Gruß
 
So so, dann wollt ihr mich also überzeugen, dass die BMW Ingenieure, die bei jeder Schraube überlegen ob man die weglassen oder noch ein paar Cent einsparen kann, seit 35 Jahren völlig überflüssige Ölkühler bei den 1000er Montoren montieren??
Na wenigstens habt ihr mich ermutigt, das Thema nicht weiter zu vertiefen und es beim Öriginalkühler zu belassen.
 
Servus Karl,

Vielleicht werden wir Unwissenden von den Fachleuten noch aufgeklärt?
Wär hilfreich.
Karl

da gibt's meiner Meinung nach nicht aufzuklären.
Das hier ist nur die 1000ste Diskussion über die Notwendigkeit eines Ölkühlers.
Nachdem es da keine neuen Fakten gibt, reicht es völlig aus, wenn Du da eine eigene Meinung hast.

Gruß, Rudi
 
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