Messplatte 5. Gangetriebe Anfertigung von Interesse

Gregorkoch

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Hallo zusammen,

Ich überlege nach Bedarf Messplatten zu lasern.
Für 45€ inkl. Versand könnte ich einen Schwung machen.
Gibt es da Interesse?

Material wäre 8 oder 10mm Alu

Gruß, Gregor
 
Sollte nicht die Messplatte über den Lagern stehen, damit man mit Tiefenmaß runtermessen kann (nur mal so wegen der 8 - 10mm Dicke gefragt)?
Gruß
Wed
 
Moin,

tut das Original und alle mir bekannten Nachbauten auch nicht. Wäre aber in der Tat die deutlich bessere Lösung.
Ich nutze derzeit für den Zweck passend platzierte Parallelbeilagen.

Grüße,
Jörg.

P.S.
@Gregorkoch:

Alu ist höflich ausgedrückt 'suboptimal'.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

tut das Original und alle mir bekannten Nachbauten auch nicht. Wäre aber in der Tat die deutlich bessere Lösung.
Ich nutze derzeit für den Zweck passend platzierte Parallelbeilagen.

Grüße,
Jörg.

P.S.
@Gregorkoch:

Alu ist höflich ausgedrückt 'suboptimal'.

Alu ist kacke? Warum? Va ist eine Alternative.
 
... weil krumm.

Ein solches Exemplar habe ich im Keller liegen. Unbrauchbar. :(


Ok, die Hinweise sind wichtig. BOT hat mir ähnliches geraten. Materialstärke scheint auch ein Thema. Mir wurden 17mm geraten um nach unten zu messen. Evtl. Macht es Sinn wenn das hier weiter verfolgt werden soll noch ein paar Randbedingungen abzustecken.
 
Das Thema ist hier schon mal besprochen worden. Mir war im Kopf geblieben, daß die Platten geschliffen werden und dafür magnetisch gehalten werden. Da es eine Elastizität des Materials gibt, verformt sich die Platte wieder, sobald der Magnet weggenommen wird.

Ich habe eine Platte aus VA und die funktioniert ordentlich. Warum auch immer, scheint die Platte auch gerade zu sein.
 
Mahlzeit,

man kann schon "eben" schleifen, aber nur mit entsprechenem Aufwand.
Geht aber auch mit Fräsen auf der Magnetplatte. Liegt dann nur auf 3 Punkten auf. Das wird dann auf 0.02mm eben und ist wirtschaftlich.

Aaaaaber, so eine Messplatte, die muss aus Lehrenstahl, gealtert, geschliffen und geläppt sein, damit die auch richtig gut ist :&&&:

Gruß Holger

P.S. von welcher Genauikeit reden wir hier eigentlich?
 
Die geschliffenen Scheiben als Unterlage zum Einstellen des Axialspiels gibt es in Abstufungen von 0,05mm, wenn ich das richtig überblicke. Ich stelle bei mir so ein, daß das Spiel bei kaltem Gehäuse >0,05mm und <0,1mm ist.

Dabei kann ich nicht mal mit Gewissheit sagen, ob ich mich da nicht auch schon mal vermessen habe... Manchmal habe ich 3mal gemessen, und 4 verschiedene Ergebnisse gehabt. Manchmal geht es auch bei 3 Messungen 3 mal exakt gleich. Leider habe ich noch nicht rausgefunden, woran das liegt. Wahrscheinlich an mir.

Wenn die Platte innerhalb 0,02mm gerade ist, ist das deutlich besser, als ich mit 2 Bier intus arbeiten kann :pfeif:
 
Nur mal so als Info, eine gelaserte Platte kann man für so etwas vergessen. Da kann man sich auch Stück Sperrholz zurecht sägen.
Die Platte muss geschliffen sein und da nicht stumpf auf einer Magnetpaltte, denn dann ist sie so krumm wie vorher, sonder wie schon geschrieben über drei Punkte.
Ich habe mir auch mal eine Platte gebaut und wollte die dann schleifen.......und habe dann die von Bosch gekauft.

Gruß Marco
 
Die geschliffenen Scheiben als Unterlage zum Einstellen des Axialspiels gibt es in Abstufungen von 0,05mm, wenn ich das richtig überblicke. Ich stelle bei mir so ein, daß das Spiel bei kaltem Gehäuse >0,05mm und <0,1mm ist.

Dabei kann ich nicht mal mit Gewissheit sagen, ob ich mich da nicht auch schon mal vermessen habe... Manchmal habe ich 3mal gemessen, und 4 verschiedene Ergebnisse gehabt. Manchmal geht es auch bei 3 Messungen 3 mal exakt gleich. Leider habe ich noch nicht rausgefunden, woran das liegt. Wahrscheinlich an mir.

Wenn die Platte innerhalb 0,02mm gerade ist, ist das deutlich besser, als ich mit 2 Bier intus arbeiten kann :pfeif:

:D Wahrscheinlich nimmt man es genauer als nötig.
 
Hier einige Versionen.
Gruß
Wed
 

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Hallo..

habe mir vor längerer Zeit eine solche Platte aus Stahl lasern lassen. Danach mal auf Verzug gemessen und Abweichungen im Bereich von 0,2 mm festgestellt.

Ohne die anschließend auch plan zu schleifen kaum zu gebrauchen und wenn man da keinen kennt, dann lohnt das nicht. So hängst sie da rum und ich suche jemanden der die fertig bearbeiten kann...

Gruß
Volker
 
Nur mal so als Info, eine gelaserte Platte kann man für so etwas vergessen. Da kann man sich auch Stück Sperrholz zurecht sägen.
Die Platte muss geschliffen sein und da nicht stumpf auf einer Magnetpaltte, denn dann ist sie so krumm wie vorher, sonder wie schon geschrieben über drei Punkte.
Ich habe mir auch mal eine Platte gebaut und wollte die dann schleifen.......und habe dann die von Bosch gekauft.

:D

So eine gelaserte Meßplatte aus 10mm Stahl habe ich ich hier hängen. War mal ein Beifang in einem Teilekonvolut. Der volle Schrott. verzogen, Grate, nicht mal die Aussparungen für die Lager sind zylindrisch.

Aber auch bei meiner "besseren" Meßplatte musste ich Verzug beheben. Ich hatte das mit meinen laienhaften Hobbyschrauberkenntnissen wie folgt behoben: >Getriebemessplatte zurechtdengeln<.

Grüße
Marcus
 
Werkzeugstahl, gehärtete Normalienplatte.
Daraus drahten (Draht EDM).
Anschließend Läppen...das wäre die korrekte Vorgehensweise.


Ich nutze persönlich aber lieber eine feingeschabte Gußeisen- Leiste 35x35mm und eine Tiefenmessuhr. Das geht fix und auf 2-3/100mm reproduzierbar. (Kippspiel der Lager hängt u.A. von der Messkraft der Uhr und der Position der Kugeln im Verhältnis zum Messpunkt ab...)
Genauer wird man das kaum hinbekommen.

Wer es ganz präzise will, der prüfe das zusammengebaute Getriebe abschließend mit einem Torsiometer.
Das entsprechende Torsionsmoment im z.B. 1. Gang kann nährungsweise berechnet werden. Ist aber eher Spielerei, wenn man sich keine Vergleichswertesammlung erstellt.
 
Als ich nicht wusste, wie gerade oder krumm meine Messplatte ist, hatte ich die Idee, feste Messpunkte zu nehmen und diese mit einem Korrekturwert zu versehen. Wie immer mit Bordmitteln.

Also hab ich die Meßplatte auf einen geschliffenen x/y Tisch einer Fräse gelegt, und mit dem Tiefenmaß an verschiedenen Stellen gemessen. Die Werte variierten um nur ein Digit in der letzten Stelle (also 1/100mm). Meßplatte rumgedreht, gleiche Prozedur nochmal - gleiches Ergebnis.

Daraufhin hab ich beschlossen, dass das genau genug ist. In vielen Fällen habe ich übrigens am Ende wieder die originalen Distanzscheiben eingelegt, weil das Ergebnis meiner Messung genau diese Scheiben empfahl. Das nehme ich als weiteren Hinweis, dass meine Messungen nicht völlig daneben liegen.

Die Platte habe ich - sorry, das zu sagen - mal bei ebay Kleinanzeigen bei uns in der Nähe für 15€ geschossen. Scheint nicht gelasert zu sein, denn die Kanten der Lagerlöcher sind 'organisch rund' (nicht zackelig rund) und sehen auch nicht verbruzzelt aus. Aber auch das sind nur Indizien...
 
Hallo,

zum ausmessen nehmen ich immer ein Stahllineal quer über das Gehäuse und ein Micrometer Tiefenmaß. Hat bislang immer gepaßt. Zum Schluß einfach drehen am Getriebeeingang wenn die Simmerring noch nicht montiert ist. Da merkt man sofort wenn es im Getriebe klemmt.

Gruß
Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir kommt das letzte 1000stl. suchen bei dem groben Getriebe auch übertrieben vor. Ich arbeite bestimmt penibel,aber wenn ich mir das Axialspiel der einzelnen Räder angucke...

Hallo,

zum ausmessen nehmen ich immer ein Stahllineal quer über das Gehäuse und ein Micrometer Tiefenmaß. Hat bislang immer gepaßt. Zum Schluß einfach drehen am Getriebeeingang wenn die Simmerring noch nicht montiert ist. Da merkt man sofort wenn es im Getriebe klemmt.

Gruß
Walter
 
Moin,

ich habe meine Probeplatte jetzt mal vermessen. Komme auf max. 0,05mm. Ich werde es probieren und vergleichsweise paralelleisten zum vermessen nehmen.
Mal sehen wo es hingeht. Werde berichten.


Wie hast du gemessen...nur Dickenunterschied der Platte, oder auch mal auf einer Messplatte mit Messuhr vom Rand zu den Lagern abgetastet?

Oder einfach einmal mit Haarlineal den Lichtspalt / Verzug geprüft?

0,05 wäre m.E. gut.

Gruß
Volker
 
reicht nicht, wenn auch schon mal positiv...du musst auch den Verzug messen, Am Einfachsten mit Haarlineal...da siehst du jede Verwerfung.

Die vergleichende Benutzung wird aber auf jeden Fall interessant.


ich habe kein so langes Haarlineal:( Aber einen großen Winkel. Den werde ich mal im 45 Grad Winkel draufhalten. Moment...
 
Im Lichtspaltverfahren ist fast nichts zusehen.

Dann sollte es klappen...bin auf den Vergleich gespannt.

Bisher habe ich auch immer mit geschliffenen Parallelmaßen gearbeitet. Mit etwas Übung klappt das recht gut und man lernt insbesondere wodurch es zu den Abweichungen kommt,

Das Lagerspiel ist dabei weniger wichtig als das Kippen der Wellen, das durch die Platte sicher vermieden wird, Daher ist die Passung der Lagerausschnitte auch von untergeordneter Bedeutung. Man misst ja ohnehin an mehreren Punkten um die Lager und mittelt letztlich. Dazu kommt die "Schätz-Variable" der Stauchung der Dichtung.

Wer da noch von "Tausendstel" träumt......

Viel Erfolg
Volker
 
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