Anpassung 1/25 Motorrad 1952 zu aktuellen Ölen ?

urban2v

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Hallo,

habe meine Zündapp DB 203 aus 1952 fast Startklar, damals wurde
1/25 mit SAE 50 angegeben, wie würdet Ihr das mit modernen Gemischölen
handhaben ?? Richtung 1/40 - 1/ 30 ??

Hat jemand Erfahrung ??

Gruß Frank
 
Ich würde mit normalem 2T-Öl und 1/25 anfangen.
Hat vor 45 Jahren bei Autobahntempo 105 zu zweit
Mit der RT200 gut funktioniert.
Die Frage ist ; Können die KW-Simmeringe die moderneren Öl vertragen ?
 
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Ich würde mit normalem 2T-Öl und 1/25 anfangen.
Hat vor 45 Jahren bei Autobahntempo 105 zu zweit
Mit der RT200 gut funktioniert.
Die Frage ist ; Können die KW-Simmeringe moderneren Öl vertragen ?
Gute Antwort, hatte schon überlegt, wie ein viertel Motorrad geschmiert wird …

Hans

gemeint ist wohl das Spritverhältnis zu Schmieröl, gemeinhin mit 1:25 umschrieben
 
Ich habe bei meinen MZ, die für 1:25 bzw. 1:33 freigegeben waren, 1:50 gemischt (Buchse als oberes Pleuellager), bei jenen, die 1:50 bekommen sollten, zwischen 1:80 und 1:100 (Pleuellager oben als Nadellager)....absolut problemlos, mit teilsynthetischem Addinol 406 nach der Einfahrzeit...Wenn ich mal einen meiner Motoren nochmal geöffnet habe, habe ich mich immer über die Sauberkeit gefreut...und die haben problemlos gehalten, ich war damit auch ziemlich weit unterwegs.

Die Erfahrung ist nicht direkt übertragbar, will aber sagen, das aus meiner Sicht kein Grund mehr für 1:25 besteht...die Mischöle sind signifikant besser/leistungsfähiger als damals. Wird bei der kleinen Zündapp nicht anders sein.

Grüsse, Hendrik
 
Moin,
am wichtigsten erscheint mir die Mischung mit modernem 2T-Öl, das Additive für eine aschefreie Verbrennung enthält. Beim Gemisch würde ich ungerne auf dünner gehen, als damals vorgeschrieben. Besonders bei der damals gängigen Paarung Graugusszylinder mit Aluminium legierten Kolben. Wenn's klemmt, weiss man Bescheid - aber zu spät ;)
Hatte ich mal mit meiner damaligen MZ TS 250/1mit Aluzylinder im Beiwagenbetrieb und Mischung 1:50 bei Vollgas und ca 95 km/h. Abkühlen lassen, wieder angetreten, nie aufgemacht - Glück gehabt !!!
LG :wink1:
Martin.
 
....am wichtigsten erscheint mir die Mischung mit modernem 2T-Öl, das Additive für eine aschefreie Verbrennung enthält. Beim Gemisch würde ich ungerne auf dünner gehen, ....
Nicht die Additive sorgen für aschefreie Verbrennung, sondern die modernen Grundöle, die keine aschebildenden Additive mehr benötigen.

Ich würde einen neu aufgebauten Motor mit 1:40 einfahren und danach langsam auf 1:60 runtergehen.
 
Irgendwann dieser Wochen schrieben NSU Quickly Freunde von 1 zu 40 und 1 zu 50 mit modernen 2t Ölen. Selber ausprobiert habe ich nicht. Meine Quicklys wurden seit 1976 nicht mehr motorisch gefahren , nur als Umzugsgut durch die Gegend geschleppt ...

Inwieweit das auf größere Kolbenmaschinen übertragbar sei - k.A. Ich würde 1 zu 40 machen, erstmal.
 
Hallo Frank,
ich fahre meine DKW Zweizylinder wassergekühlt Baujahr 1930 1/25 mit Addinol 406 teilsynthetisch. Nach über 10.000 km überwiegend mit Seitenwagen keine Probleme. Die Kerzen sind mehrere tausend km drin und haben nur geringe Ablagerungen.
1/25 deshalb, weil das obere Pleuellager ein Gleitlager ist. Das braucht eine sichere Schmierung. Man hat mir deshalb empfohlen, nicht weniger Öl zu nehmen. Das hat sich bewährt.
Gruß Kurt
 
Ich habe das mal bei der Union angefragt: mit modernen 2-T-Ölen ist 1:33 problemlos möglich.
Wenn die RWDRs von 1952 noch die ersten sind und jetzt undicht werden sollten, liegt das bestimmt nicht am Öl.

Ausprobiert habe ich 1:33 noch nicht. Da kann ich die benötigte Ölmenge zum Benzin an der Tanke im Kopf nicht ausrechnen. ;)

Meine DKW RT200/2 läuft schon kurz nach dem Losfahren ohne Fahne und höchstens an der Ampel im Leerlauf stinkt es marginal mit 1:25.
Mit Benzin E10 und MANNOL 2-Takt Plus, synthetisch läuft das einwandfrei. Dazu habe ich mir eine 1l Zweihals-Dosierflasche gegönnt, um Öl für unterwegs mitnehmen zu können.

Die kleinen "Mensch-ärgere-Dich-Motorräder" müssen ja doch einigermaßen Leistung abgeben, um im Verkehr mitschwimmen zu können.
Ich sehe keinen Grund, um a) auf modernes synthetisches selbst mischendes Öl zu verzichten und b) den Ölanteil im Gemisch gravierend zu verringern.
 
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