Axialspiel Kipphebel R80 Mono und Powerkit Fragen

erbas

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Moin,

heute das 7Rock Powerkit montiert und nach dem alles zusammen war beschleichen mit nun Zweifel bezüglich des Axialspiels welches ich nicht explizit geprüft habe.

Gesetzt den Fall das Axialspiel passt nicht, müssen ja alle ZK-Muttern los

Heisst das auch die Kopfdichtung muß nochmals neu?

Seit dem Zusammenbau sind 100 km gefahren worden, d.h. noch sind die ZK-Muttern nicht nachgezogen.

Auch hier eine Frage........ Heusler schreibt von Nachziehen nach 100km, 7Rock schreibt in der Montageanleitung nach 1000 km....


Schließlich werden hier

http://www.bmwbayer.de/Bosch-WR6DC-ehemals-W6DC-

andere als die normalen Kerzen "auch für Powerkit" angeboten/empfohlen(?)

Vermutlich eine Glaubensfrage.... edit: hierzu habe ich ein weiteres Posting gefunden.

Schonmal danke für all die Hilfe

Ohne diverse Info aus dem Forum hätte ich den Umbau (Lösen der Sternmuttern) und Einkauf (Hinweis 20% Osterrabatt) nicht so glatt hinbekommen.

Nach der ersten Ausfahrt kann ich sagen: 7Rock rockt, bei noch unveränderten Vergasereinstellungen, die Kuh galoppiert. Etwas kernigerer Lauf bei niedrigen Drehzahlen, aber Vortrieb wie vom sprichwörtlichen Gummiband gezogen.

Gruß
e.
 
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Gesetzt den Fall das Axialspiel passt nicht, müssen ja alle ZK-Muttern los

Nein, es müssen nur die Muttern des jeweils einzustellenden Kipphebels gelöst werden.

Heisst das auch die Kopfdichtung muß nochmals neu?

Nein.

Seit dem Zusammenbau sind 100 km gefahren worden, d.h. noch sind die die ZK-Muttern nicht nachgezogen.

Auch hier eine Frage........ Heusler schreibt von Nachziehen nach 100km, 7Rock schreibt in der Montageanleitung nach 1000 km....

Die Erfahrung zeigt, dass die Kopfdichtungen sich schon beim ersten warmlaufen des Motors setzen. Du kannst also schon nach der ersten Probefahrt die Köpfe nachziehen und musst dann natürlich auch die Ventilspiele neu einstellen.


Ich habe mal was dazu geschrieben
 
Axialspiel:

die Frage ist doch: Klappert´s? Wenn nein, dann lass es, wie es ist.
Wenn ja: hier meine Methode:

Wenn Du die Kopfschrauben nachziehen musst (nach 1000 km) dieselbigen lösen (musst Du in jedem Fall machen), dann die Kipphebelböcke mit der Hand fest zusammendrücken und währenddessen die Schrauben leicht festziehen. Dann mit Drehmomentschlüssel in mehreren Stufen bis zum Sollwert anziehen. Anschließend Ventilspiel einstellen.

So hab ich es bei meiner Schwarzen vor 8 Jahren gemacht, als ich den SR-Satz verbaut habe. Seitdem kein Klappern und die Kiste läuft, und läuft und ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Gesetzt den Fall das Axialspiel passt nicht, müssen ja alle ZK-Muttern los

Heisst das auch die Kopfdichtung muß nochmals neu?

Hallo,

Du musst ja nicht alle Muttern lösen, sondern Du löst nur die auf den vier Zugankern. Die obere und die untere bleiben. Solange Du nicht alle Muttern gelöst hast, kann auch die Dichtung bleiben.

Jeder andere Gedanke macht auch keinen Sinn, denn dann kämst Du in einern Teufelskreis, aus dem nicht zu entrinnen wäre.

Es lassen sich sogar Zylinder samt Kopf ziehen mit fester oberer und unterer Mutter, ohne dass beim Zusammenbau die Dichtung gewechselt werden muss. Been there, done that.

Beste Grüße, Uwe
 
Danke soweit.

Der reinen Lehre nach sind doch Zylinderköpfe über Kreuz (in drei Stufen (!)) anzuziehen (wegen Kopfverzug oder wegen sauberem "Anlegen" der Kopfdichtung?). Und auch wieder über Kreuz zu lösen?

Praktisches Erfahrungen können natürlich abweichen.

Klar, Köpfe für Reihensechser sind sicher viel verzugsgefährdeter als so ein kompakter 2V -Kopf.

Bei Neigung zum Verzug würde das heißen, wenn man nur die Muttern eines Kipphebelbockes löst, käme der Kopf auf einer Seite hoch und wäre dann krumm?

Möglicherweise ist das graue Theorie, die durch die Praxis nicht bestätigt wird.




Danke

e.
 
Wenn du die Muttern eines Kipphelbockes löst kommt der Kopf nicht hoch, es sind ja noch die äußeren Muttern da. Oben & unten je 1

Mach dir nich so viel Gedanken, mach einfach
 
Hallo e.,

erst einmal das Axialspiel mit Fühlerlehren ausmessen. 0 - 0,05 ist gut, bis 0,1 ist m. E. noch akzeptabel. Eingestellt wird beim Monolevermotor mit Distanzscheiben. Diese unten einsetzen. Oben sitzt eine Kunststoffscheibe.
Die Zugankermuttern löse ich einzeln sehr wenig und ziehe danach gleich mit Enddrehmoment nach.

Gruß
Jörg
 
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