Behördenregler auf Langstrecken?

tomreindel

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17. Mai 2010
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Hallo, sehe ich das richtig, daß ein Behördenregler auf langen Strecken die
Batterie überlädt? Im Stadtbetrieb saugt meine gs aber die Batterie leer...
müsste doch ein Klassiker sein. Finde im Forum aber nix genaues. Grüsse, Tom
 
Hallo Detlev, habe inzwischen einen passenden Beitrag von Dir gelesen.
Bj. 90 ist meine GS/PD. Es scheint mir so, daß man mit Behördenregler eher
eine Säurebatterie fahren sollte. Die Gel Akkus dürfen ja nur max. 14,4V
 
Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, dass bei Bj. 90 noch der alte Limastator verbaut ist. Guckmal nach, was da draufsteht.
Der neuere mit 36 Wicklungen lädt auf jeden Fall im Stadtbetrieb besser als ein Behördenregler, der ja auch erst bei höheren Drehzahlen zum tragen kommt.
 
Bleibt auch die Frage, wie lang die Langstrecke mit Behördenregler noch sein darf. Fahre öfters den weg zur Arbeit über die Autobahn von 35 Km.
 
Sauber! Danke, das hatte ich gesucht. Den hier geschalteten Behördenregler
habe ich schon.
 
Sauber! Danke, das hatte ich gesucht. Den hier geschalteten Behördenregler
habe ich schon.
Vorsicht,
:oberl:
wenn Du schon den Behördenregler hast, hebst Du die Spannung mit der Diode nochmal um ca. 0,7V an,
das ist dann,
Behördenregler 14,5-14,7V + Diode 0,7V = 15,2-15,4V :entsetzten:.
Die Ladespannungsanhebungs-Schaltung ist eigentlich für den normalen Regler gedacht, wie in der Datenbank beschrieben.
 
Hallo,

Vielleicht ist auch dieser einstellbare elektronische Regler interessant.

P1020473.jpg

Es gibt ihn unter anderem hier .
Auf Langstreckenfahrten im Süden Spannung runterdrehen, auf Kurzstrecken auf z.B. 14,4 Volt hochdrehen.

Oder gleich einen temperaturgesteuerten Laderegler. Klick

Gruß Ulli
 
Hallo,

Vielleicht ist auch dieser einstellbare elektronische Regler interessant.

Anhang anzeigen 62269

Es gibt ihn unter anderem hier .
Auf Langstreckenfahrten im Süden Spannung runterdrehen, auf Kurzstrecken auf z.B. 14,4 Volt hochdrehen.

Oder gleich einen temperaturgesteuerten Laderegler. Klick

Gruß Ulli
Hallo,

den einstellbaren habe ich verbaut, auf 14,2V eingestellt, mit der Ladespannungserhöhungs-Schaltung (mit Schottky-Diode +0,3-0,4V!) für die Stadt, läuft seit Jahren problemlos, und es ist auch noch kein Akku (Gel 12V-22Ah) gestorben.
Am Regler unterwegs rumdrehen würde ich nicht, da die Bordspannung ja abhängig ist vom Ladezustand des Akku´s.
Ich habe meinen Regler extern eingestellt, mit regelbarer Spannungsquelle und ordentlichem Meßgerät.
 
Pardon, liebe Kollegen,
haben wir jetzt zwei Freds, in denen über die selbe Sache gemutmaßt wird ?
Diesen einstellbaren Regler habe ich verbaut und über meine Erfahrungen berichtet. Er sorgt für eine stärkere Erregung der Lima schon im Stadt betrieb. Er kann aber nicht mehr Spannung aus der Lima kizeln, als drin sind.

Aber, .......
Behördenregler 14,5-14,7V + Diode 0,7V = 15,215,4V :entsetzten:.

....diese Werte, bei normaler Fahrt mit Licht, auch auf der Landstraße, jenseits von 15 Volt, sind reine Ilusion. Die Lima ist einfach zu schwach mit ihren 20 Ampère. Schaltetet man noch Heizgriffe dazu, kann man froh sein, wenn man 14 Volt Ladespannung erreicht. Und auch das klappt nur, wenn der Accu einigermaßen halb voll ist. Also eine Ruhespannung von ca.12,5 V hat. --- Beim Stadtbummel geht dann die Strombilanz schon Richtung "Konkurs".
Gebt mir noch eine Woche Zeit, ohne Schnee, dann werde ich über meine Erfahrungen mit dem 17 A Stator berichten, der, von Hause aus, schon bei kleinen Drehzahlen, mit der Ladung beginnt.
 
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Pardon, liebe Kollegen,
haben wir jetzt zwei Freds, in denen über die selbe Sache gemutmaßt wird ?

jeep :D, wenn Du auf dauer (Langstrecke) die hohe Ladespannung hast, zerpflückt es Dir den Akku (Akku voll-> dann überladen-> zerkocht o. zerplatzt), wenn keine größeren Zusatzverbraucher an sind, die die Spannung drücken. Die Leerlaufspannung (oder wenig Last) unserer Lima´s, sollte nicht unterschätzt werden, sonst bräuchten wir ja keinen Regler.
 
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Hallo Jörg,
meine Erfahrungen mit Gel- oder AGM-Accus mache ich seit 6 Jahren.
Vier Jahre davon mit Honda-Motorrädern, die ab Werk mit leistungsstarken Limas ausgerüstet sind.
Ständige Touren Meran-Berlin, ich weiß nicht mehr wie oft, haben niemals einen Gelaccu von mir zerstört. Ständige Bordspannung während der Fahrt ....und auch im Leerlauf, waren 14,2 Volt. Kontrolle war gegeben, durch ständig mitlaufende Messinstrumente.

...hohe Ladespannung ?? ...Überladung des Accus ??? Seit ich Guzzi und BMW fahre, habe ich eher Sorge, den Accu fit zu halten.
Bei normaler Fahrt, also immer mit Licht, sonst nichts, besteht niemals die Gefahr einer Accuüberladung, weil die 280 Watt der Lima niemals zur Verfügung stehen. Viele Kollegen berichten, dass sie zufrieden sind, ...sicher fahren sie viel Langstrecke und, ...dafür reicht ja auch die Lima.
Viele Kollegen sind aber auch unzufrieden.
Da braucht, zu dem vorgeschriebenen Abblendlicht, nur ein paar Heizgriffe zugeschaltet werden und schon reicht es für eine venünftige Ladespannung von 14 Volt nicht mehr aus. --- Mit diesen 40 Watt der Heizgriffe, ist die Lima schon überfordert.

Was anderes ist es, wenn der Regler kaputt ist. Das hält dann auch kein "Wasserkocher"-Accu aus.
 
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Hallo Jörg,
.....
Was anderes ist es, wenn der Regler kaputt ist. Das hält dann auch kein "Wasserkocher"-Accu aus.

Hallo Hartmut,
:fuenfe:
das meine ich ja, wenn der Regler def. oder zu hoch eingestellt ist (größer 15V z.B. ) ,bei wenig Last (keine zusätzlichen Verbraucher) dann geht der Akku auf Langstrecke über den Jordan, anders bei Stadt-Zyklenbetrieb, siehe der andere Fred.
 
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das meine ich ja, wenn der Regler def. oder zu hoch eingestellt ist (größer 15V z.B. ) ,bei wenig Last (keine zusätzlichen Verbraucher) dann geht der Akku auf Langstrecke über den Jordan, anders bei Stadt-Zyklenbetrieb, siehe der andere Fred.

Pardon, Jörg, das ist doch reine Theorie und kann so nicht stehen bleiben. Wir haben viele Leser, die sich aber Leider nicht beteiligen, warum auch immer. Aber sie glauben meist, was viele schreiben.
Wir müssen verhindern, dass sie Nachts Albträume kriegen .:D

Wann sind Biker auf Langstrecke und fahren keine zusätzlichen Verbraucher ?? Mit Licht zu fahren ist Pflicht !! Dazu kommt dann eine Elektronische Zündung. Damit ist die Lima an ihrer
Leistungsgrenze. Belastet man dann das Bordnetz noch zusätzlich mit 30 bis 40 Watt, fließt ein so hoher Strom, dass die Spannung fallen muß. So will es das Gesetz. :fuenfe:
:bier:
 
Ich bin zwar kein "Biker", aber ich bin schon ganze Tage mit voller Beleuchtung und durchgängig eingeschalteten Heizgriffen sowie Doppelzündung im mittleren Drehzahlbereich unterwegs gewesen, zusätzlich einige Anlasserstarts zwischendurch und das ganze ohne jede Akkuschwäche.
Als Akku nen Billigteil von KungLong und Standardregler.
 
Hallo Detlev,
ich dachte das wäre geklärt. Du schriebst doch, dass Du die 17 A Lima fährst. Es war doch Dein Vorschlag diese einzubauen. Nicht nur ich, sondern auch noch andere Kollegen werden es tun.
 
Pardon, Jörg, das ist doch reine Theorie und kann so nicht stehen bleiben. Wir haben viele Leser, die sich aber Leider nicht beteiligen, warum auch immer. Aber sie glauben meist, was viele schreiben.
Wir müssen verhindern, dass sie Nachts Albträume kriegen .:D

Wann sind Biker auf Langstrecke und fahren keine zusätzlichen Verbraucher ?? Mit Licht zu fahren ist Pflicht !! Dazu kommt dann eine Elektronische Zündung. Damit ist die Lima an ihrer
Leistungsgrenze. Belastet man dann das Bordnetz noch zusätzlich mit 30 bis 40 Watt, fließt ein so hoher Strom, dass die Spannung fallen muß. So will es das Gesetz. :fuenfe:
:bier:
Hallo Hartmut,

mit Zusätzliche Verbraucher meinte ich, z.B. Nebel-, Fernscheinwerfer, Heizgriffe usw..
Ohne das Zeugs sieht die Leistungsbilanz schon nicht schlecht aus, Beleuchtung kompl. sehr hochgerundet ca. 7A (mit steigender Spannung sinkt ja auch der Strom), da bleibt schon einiges für Zündung und Ladung - auf Langstrecke - siehe Titel - übrig. Selbst bei warmer Lima und nur noch 2/3 der Leistung derselben. Selbst Blinkern und Bremsen, sind kurze Belastungen, wenn man Langstrecken (z.B. Bahn) fährt.
 
So sind wir uns also einig, Jörg.

mit Zusätzliche Verbraucher meinte ich, z.B. Nebel-, Fernscheinwerfer, Heizgriffe usw..
Ohne das Zeugs sieht die Leistungsbilanz schon nicht schlecht aus,

...nur das meinte ich. Also, ...ist ein Zerstören durch Überladung der AGMs nicht möglich, dank der schlechten Leistungsbilanz. So sind die untopischen 15 Volt nicht erreichbar.
Auch eine 1000 km Dauerfahrt, nur Tankstops, mit ständigen 14,2 Volt Ladespannung (siehe meine Honderfahrungen), kann einen AGM Accu nicht zerknallen, SOLANGE DER REGLER FUNKTIONIERT.
Wir haben beiden den gleichen Regler. Meiner war ab Werk auf 14,2 Volt begrenzt, aber ohne Last.
Mit Last, also nur das vorgeschriebene Abblendlicht, wurden diese 14,2 Volt niemals mehr erreicht. Also habe ich ihn, mit Last, auf 14,2 justiert. Offensichtlich "lockt" der Erregerstrom noch an einer Reserve.
Damit funzt die 20 A Lima auch im Stadtverkehr ganz prima, solange sie Kühl bleibt. Leider tut sie das nicht und ich habe meinen Umbau beschrieben.
Um das deutlich zu machen, habe ich mich überhaupt nur eingemischt.

Die Kollegen, die so zufrieden sind mit ihrer Leistungsbilanz, mögen doch bitte mit einem Voltmeter messen, welche Werte sie beobachten, während einer längeren Fahrt, ohne Stops. 13,0 V bis 13,5 Volt können einen Accu auf langen Fahrten durchaus fit halten.
 
Vorsicht,
:oberl:
wenn Du schon den Behördenregler hast, hebst Du die Spannung mit der Diode nochmal um ca. 0,7V an,
das ist dann,
Behördenregler 14,5-14,7V + Diode 0,7V = 15,2-15,4V :entsetzten:.
Die Ladespannungsanhebungs-Schaltung ist eigentlich für den normalen Regler gedacht, wie in der Datenbank beschrieben.
und mir ging es darum, immer wegen Langstrecke!,
ohne Zusatzverbraucher, himmelt es auf dauer den Akku. Ich habe mit dem regelbaren Regler locker 14,6V mit Licht erreicht (Langstrecke!), Akku voll! Wenn dann durch die Diode nochmals Spannung ( maximal +0,7V) dazu kommt, was bei vollem Akku, trotz Licht passieren kann, siehe oben.
Die Behördenregler bringen ja die hohe Spannung, da muß man nicht diskutieren, da hat schon mancher Akku gekocht.
Für mich ist jetzt eigentlich Schluß )(-:.
 
Ok, Jörg, find` ich auch. Es gibt nun mal unterschiedliche Erfahrungen.
Hauptsache wir sind uns einig, dass die Erde keine Scheibe ist. :D

Das erinnert mich an den Witz, in dem sich ein Jüdischer Rabbi mit einem Katholischen Prister, über ihre Religionsregeln streiten.
Es geht hin und her, für und wider ... bis beide Frieden schließen und nicht mehr streiten wollen.
Nur der Katholische Priester hakt nochmal nach: " Dennoch werde ich nie verstehen, warum ihr Juden kein Schweinefleisch esst ...!"
Der Rabbi verdreht die Augen: "Doch", sagt er, "ich esse Schweinefleisch, ...auf Deiner Hochzeit. "
:fuenfe:
 
Hallo Tommy,
seine Aussage bezog sich auf Leuchtmittel mit Glühfaden.
Du kannst ja mal eine Glühlampe, z.B. Standlicht messen. Wenn Du dann die Betriebsspannung durch den gemessenen Wert teilst also I = U/R
wirst Du schon sehen, dass Der Warmwiderstand einer Glühlampe ungefähr das 10fache des Kaltwiderstandes beträgt.
Um so heisser der Glühfaden, je höher der ohmsch Widerstand.
Rw = Rk+ (Rk* a* dTheta)

Ach ja,das gilt natürlich nur für Leuchtmittel mit Metallfaden.
Kohlefadenlampen sind meines Wissens nie in unsere Que eingebaut worden.:schadel:
Die gab es unter anderem mal für 220V und E27 Fassung.
 
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Hääää... ?(

Es gilt, zumindest in diesem Universum, das Ohmsche Gesetz.

I = U/R

Die Verbraucher haben einen konstanten Widerstand, daher steigt mit der Spannung auch der Strom.

Danke Bernhard)(-:
:oberl:Mathe, wenn sich aber einer der Werte ändert z.B. U, ändert sich das Ergebniss, ganz theoretisch, ohne andere Einflüsse ins Spiel zu bringen.
 
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