BMW r100 RS BJ 1980

vermutlich ist während längerer Standzeit das Öl der Kardanwelle allmählich in den Achsantrieb gelaufen. Ursächlich dafür wäre ein nicht mehr korrekt dichtender Radialdichtring im Gehäuse des Achsantriebs. Ist man kein Hobbybastler bieten sich nun mehrere Alternativen:
1. Man geht für die Reparatur in die Werkstatt
2. Man gibt nur den Achsantrieb in die Werkstatt
3. Man korrigiert die Ölstände in Kardan- und Achsantrieb oder verbindet das gleich mit einem Ölwechsel. Dann gibt man einen Schuss Lec-Wec zum Öl der Kardanwelle. Und nun beobachtet man, was weiter passiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird man feststellen, dass in der Fahrsaison nichts Wesentliches passiert. Und falls erforderlich korrigiert man die Ölstände entsprechend.

Für die 3. Version habe ich mich vor einigen Jahren entschieden.

Trotzdem immer dran denken: Öl auf dem Hinterradreifen macht sich gar nicht gut.

Gruß Gerd
 
Okay, danke für den Tipp, das werde ich sofort heute abend mal kontrollieren. Das mit der Entlüftung, wie kann man das kontrollieren ob dicht oder nicht??? Wie kann das generell passieren das die dicht ist???

Stephan,

der Tipp von oben ist doch auch noch prüfenswert: ist die Entlüftungsschraube am Getriebe die richtige (originale)? Dort wo das Massekabel rechts am Tachoantrieb befestigt ist, diese Schraube hat original eine Durchbohrung die nicht dicht sein darf. Somit kann durchaus, wie oben beschrieben Getriebeöl über Kardan ins HAG gelangen, wenn die Dichtung hinüber ist...

Gruß, Kay
 
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