Bohrung im Motorblock R100R

udokarl

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19. Juli 2011
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440
Ort
Westallgäu
Hallo,

die R100R hat im Motorblock eine kleine Bohrung links von der Öleinfüllschraube. Für was ist sie gut? Ist das eine Entlüftungsbohrung? Ich habe immer Angst beim Waschen, daß da Wasser hineinläuft.

Eine weitere Frage betrifft den Auspuff. Auch hier läßt sich kaum vermeiden, dass Wasser beim Waschen hineingerät. Macht das etwas aus?
 
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Hallo,

die R100R hat im Motorblock eine kleine Bohrung links von der Ölablaßschraube. Für was ist sie gut? Ist das eine Entlüftungsbohrung? Ich habe immer Angst beim Waschen, daß da Wasser hineinläuft.

Eine weitere Frage betrifft den Auspuff. Auch hier läßt sich kaum vermeiden, dass Wasser beim Waschen hineingerät. Macht das etwas aus?

Die ist dafür da, dass das Wasser aus dem Bereich, wo der Anlasser sitzt, herauslaufen kann.

BMW_R100GS_2014-08-30_05.jpg

Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo schorsch3,

du hast natürlich Recht. Dann macht es also nichts aus, wenn Wasser da rein gerät?

Wie sieht es mit dem Auspuff aus, ich habe ihn beim Wassen immer mit Zeitungspapier zugestopft.
 
Hallo,

wenn Du sie nach dem waschen nicht für drei Jahre in eine Ecke stellst, macht das nix.

Gruß Ulli
 
Hi,
grundsätzlich sollte man keinen Wasserstrahl auf empfindliche Stellen halten. Dazu gehören Elektrik (alles unter dem Tank), Vergaser, Lagerstellen wie Schwinge oder Räder. Am besten das Krad mit einem Lappen abwaschen - dann hast du die Probleme nicht.

Zum Auspuff: Wenn du danach gleich fährt, dann verdampft das Wasser. Stellst du das Ding unter Wasser, hast du irgendwann auch Wasser im Zylinderraum - und Stress.

Hans
 
Wenn man schon so was widerwärtiges wie Waschen, Putzen und Polieren macht, sollte man jedenfalls anschließend eins machen: ausgiebig fahren. Mindestens so lange, bis alle Teile auf Betriebstemperatur sind.

Dann haut's das Wasser da wieder raus, wo's nix verloren hat.

Motorräder sind nicht zum Putzen gemacht, sondern zum damit Fahren.

Außerdem kann man sich gleich selbst für die Plackerei belohnen und irgendwelche Stopfen und Präser sind unnötig ;).
 
Kann ich Euch mal für ein, zwei Tage mein Moped leihen? Ihr dürft es auch "ganz normal" benutzen... :D
 
...wenn diesem Ansinnen entsprochen würde, käme bestimmt ein Sammeltransport mit einem Giga-Liner zustande;)

Weiß nicht - war Samstag beim TÜV. Der hat gesagt, das Profil meines Vorderreifens wär' ein wenig ausgewaschen, ich solle da demnächst mal 'nen neuen drauf machen.

Mit der Wascherei muß man echt vorsichtig sein!
 
Das ging 1977 auch ohne Kärcher :D 003.jpg


Und ja,dieses Moped wurde damals mitsamt Fahrer auch wirklich ordentlich eingesaut. A%!
Leider finde ich davon kein Foto. ;)
 
Wenn man schon so was widerwärtiges wie Waschen, Putzen und Polieren macht, sollte man jedenfalls anschließend eins machen: ausgiebig fahren. Mindestens so lange, bis alle Teile auf Betriebstemperatur sind. Dann haut's das Wasser da wieder raus, wo's nix verloren hat.
;).

Zumindest sollte man eine Runde fahren um die Bremsen trocken zu "fahren".
Meine R100R mag es gar nicht, nach dem Waschen, weg-gestellt zu werden.
Meist tropft auch Wasser mit dem Bremsstaub nach, was auf den Felgen auch nicht lustig ist.
Gruß Beem. ;)
 
Hallo Udo Karl,
die Putzteufel haben vor lauter gegenseitigen Lästereien die gefährlichste Stelle für eindringendes Wasser nicht erwähnt, die Tachowellen Einführung am Getriebe. Dort kann man so schön den Strahl draufhalten und später hat man Milch im Getriebe. Leider sieht man das ohne Schauglas nicht sofort, hört aber die Folgen nach einigen Kilometern. Einfache Lösung: nicht mit Hochdruck an eine alte Kuh gehen, schwierigere Lösung: Verhüterli hochschieben, ordentlich mit Fett füllen, runterschieben, überschüssiges Fett entfernen und beide Enden des Verhüterlies mit Kabelbindern sichern.:bitte:

Gruß Egon
 
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