ca.20 Jahre eingelagerten R100 Motor reaktivieren

Radioman

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01. Apr. 2010
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Wie geht man da am besten vor. Der Motor lässt sich problemlos mit der Hand durchdrehen. Ich möchte ihn auch nicht sinnloser weise komplett zerlegen. Vor dem Stillegen soll er einwandfrei funktioniert haben. Leider fehlte die Ölwanne und Ölansaugschnorchel. Das werde ich erst zusammen bauen.
Ich hatte mir gedacht Frisches Öl/Filter rein und ohne Kerzen per Anlasser bisschen laufen lassen und kontrollieren ob der Ölkreislauf soweit funktioniert und Altölrückstände durchspülen. Dann noch mal frisches Öl rein alles andere einstellen, einbauen und testen.
 
Die Köpfe tät ich mal abmachen, um zu sehen, ob da schon Standspuren
in der Laufbahn sind. Dabei gleich neue Stößelgummies einbauen, denn
die dürften suppen.

Grüße
MB
 
Hallo Jan,
wenn der Motor schon 20 Jahre liegt und der Zustand nicht 100% bekannt ist würde ich zumindest einen neuen Dichtsatz ordern und alles mal systematisch durchgehen:
Zylinder / Köpfe Ventile / Pleuellager.
Ölpumpe
Steuerkette und Zubehör

Wenn dann alles sauber und firsch abgedichtet montiert ist gibt es keine offenen Fragen mehr.

Demontage is also nicht sinnlos.

Ich habe noch ein ähnliches Schätzchen im Fundus und bevor ich den Motor irgendwo einbaue kommt der erstmal auseinander, wird gereinigt, vermessen und dann wieder montiert.

Wäre schade um das gute Stück...

Gruss
Jan
 
Na denn: frische Öl rein und laufen lassen !! Beim Gusszylinder würde ich genauer nachsehen. Und den gab es eben auch als 1000er....
 
-da in diesem Motor schon keine Dichtungen aus Filz oder Leder mehr eingesetzt wurden, passiert mit neuzeitlichen Ausführungen auch nach 20-jähriger Lagerung nichts wirklich Wesentliches. Und läßt sich der Motor ordnungsgemäß Durchdrehen, wäre selbst Korrosion an der Laufbahn der Gussbüchsen ohne nennenswerte Bedeutung.

Gruß Gerd
 
Die "neuzeitlichen" Wedis sollen aushärten und dann inkontinent werden. Finde leider den Beitrag nicht mehr, in welchem ein Spezialmittel beschrieben wird, welches dem Öl beigemischt wird und die Wedis wieder elastisch machen soll :nixw: Hinweise kommen bestimmt
Gruß Egon
 
Hilfe die Invasion der "WEDIS" in Filzhüten und Lederhosen.

-da in diesem Motor schon keine Dichtungen aus Filz oder Leder mehr eingesetzt wurden, passiert mit neuzeitlichen
Die "neuzeitlichen" Wedis sollen aushärten und dann inkontinent werden. Finde leider den Beitrag nicht mehr, in welchem ein Spezialmittel beschrieben wird, welches dem Öl beigemischt wird und die Wedis wieder elastisch machen soll :nixw: Hinweise kommen bestimmt
Gruß Egon
 
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