Ein Zylinder nimmt kein Gas mehr an.

ecki12

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07. Aug. 2012
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Guten Morgen,
das Problem ist der Titel. Ich bin mit meiner Kuh, R100CS normal gefahren und plötzlich, nach meinem Gefühl, nur noch auf einem Zylinder. Bin dann nach hause, hab dort mal die Zündung überprüft, Zündkerze raus, Zündkabel getauscht, Zündspule von links nach rechts, hab in meiner Panik wohl gedacht, nixe Zündfunken aber der war da, zündet wohl auch unter Kompression weil Zylinder wird warm aber wenn ich den linken Zyndkerzenstecker abziehe tot, der rechte nimmt auch kein Gas an, kann es an der Ventileinstellung liegen? heul, sie hat doch erst 300tausend runter.
Ein wenig verzweifelt:nixw:
Ecki
 
Moin Ecki,
als ersten Rat von mir - Ruhe bewahren!!
Dann nimm mal, nachdem du beide Benzinhähne geschlossen hast, die Schwimmerkammer der betroffenen Seite ab und prüfe, ob diese mit Benzin gefüllt ist. Deine Beschreibung deutet m. E. auf Spritmangel hin. Das ist schnell ermittelt, danach kann mann immer noch nach den Ventilen schauen. Viel Erfolg.
 
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Und zieh nicht bei laufendem Motor die Kerzenstecker. Die Stecker müssen immer mit Kerzen bestückt sein, sonst kann der Zündspule oder anderen Teilen schnell der garaus gemacht werden.

Gruß Bernhard
 
Ja sacht mal schlaft ihr den nie - so schnell hätte ich nie mit Antworten gerechnet, vielen Dank. Benzin ist drin, Zündkerze im Stecker und funkt, die Ventile bewegen sich wie sie sollen, klackern tut auch nichts....
 
Hi,

sachmal: läuft sie im Leerlauf normal, und zickt erst, wenn du Gas gibst? Oder holpert es schon im Leerlauf?
 
ich starte die Kuh, springt einwandtfrei an, gib Gas, linke Seite nimmt an, rechts nix. im Leerlauf läuft das Ding aber wie gesagt, wenn ich den linken Stecker abziehe, beide tot.
 
Bevor Vergaser auf, Ansaugstutzen weg, starten, Gas geben und schauen, ob sich die Schieberkolben
bewegen. Wenn nicht, dann auf und Membran kontrollieren.
Gruß Egon
 
ich starte die Kuh, springt einwandtfrei an, gib Gas, linke Seite nimmt an, rechts nix. im Leerlauf läuft das Ding aber wie gesagt, wenn ich den linken Stecker abziehe, beide tot.

Der Hinweis von Egon auf die Membrane ist richtig, aber ich würde erst etwas anderes kontrollieren (aus Erfahrung mit dieser Symptomatik):

Mach am 'kalten' Zylinder Zylinder den Stutzen zum Luftfilter ab. Dann schiebst du vorsichtig mit einem Finger den Kolben nach oben. Dabei kuckst du, ob der Kolben die Düsennadel wirklich mit nach oben nimmt. Wenn nicht, ist der Clip, der die Nadel im Kolben fixiert, gebrochen. Das führt dazu, daß knapp über Leerlauf der betreffende Zylinder nicht genügend Sprit kriegt.

Falls beides in Ordnung ist (Düsennadelhalteclip :gfreu: und Membran), sag bescheid, dann kommen Düsen und die Luftkanäle dran.
 
das gleiche problem hatte ich mit meiner R100 CS auch. Bei mir war es der rechte Benzinhahn. Der Filter war dicht. Nachdem ich den Filter gereinigt hatte lief die Kuh wieder einwandfrei. Danach fiel mir ein, das es ja einen Verbindungsschlauch zwischen den Benzinhähnen gibt. Der war auch so was von dicht, das ich einen Neuen spendiert habe. Jetzt springt die Kuh wieder wie ein Kälbchen.

MfG Manfred
 

Nix Kappes, Tatsache!

Wenn Du den Hochspannungsteil unterbrichst, sucht sich die Spannung andere Wege, da kann schnell eine interne Isolierung durchfeuern!
Zugegebenermassen sind die BMW-Zündspulen etwas stabiler und da kommt das nicht oft vor aber spätestens bei einigen Japanern ist das ein sicherer Weg massive Schäden am Zündsystem zu verursachen.

mfg GS_man
 
Naja die beiden defekten Hondaspulen die hier liegen sagen was Anderes, aber ich möchte Dich in Deiner feste Überzeugung nicht durch Tatsachen verwirren.


mfg GS_man

Bei Honda kann ich nicht mitreden.
Ich hatte bis jetzt nur Hercules und BMWs

Hier im "Biete" Forum kann man auch echt gut Zündspulen verkaufen.

Mal im Ernst. Glaubst Du das hier einer die Vergaser einstellt und macht eine "Entsörpatrone Beru EP1 oder einen anderen geeigneten Metalleinsatz" (Zitat WHB /5) rein um irgendwas zu schonen. Die Anzahl der kaputten Bosch-Zündspulen geht gegen null
 
Hallo Q-M,
Du meinst sicher die runden Einzelzündspulen, mache das mal öfter
bei den Doppelten,die sind wesentlich empfindlicher.
Gruß Egon
 
Hallo,
da bin ich wieder, also das Ding zündet, aber nimmt kein Gas an, wenn ich den linken Zündkerzenstecker abziehe, alles tot, ich kreise langsam. Mal für den kleinen doofen Ecki:
Ventile einstellen: Deckel ab, mit dem Kickstarter langsam durch treten, wenn links Ventil sich schließt, öffnet sich rechts das Ventil, dort dann das Spiel einstellen und so weiter, Ventil schließt sich, dass gegenüber liegenden einstellen, das ist doch richtig oder...nicht das ich da was falsch gemacht habe. Ich habe einfach keine Power rechts, in der Politik kann ich es vertreten bei meiner Kuh nicht. Kann es noch an dem Ventilspiel liegen, ratlos.
Danke euch allen
Ecki
 
Hallo,
da bin ich wieder, also das Ding zündet, aber nimmt kein Gas an, wenn ich den linken Zündkerzenstecker abziehe, alles tot, ich kreise langsam. Mal für den kleinen doofen Ecki:
Ventile einstellen: Deckel ab, mit dem Kickstarter langsam durch treten, wenn links Ventil sich schließt, öffnet sich rechts das Ventil, dort dann das Spiel einstellen und so weiter, Ventil schließt sich, dass gegenüber liegenden einstellen, das ist doch richtig oder...nicht das ich da was falsch gemacht habe. Ich habe einfach keine Power rechts, in der Politik kann ich es vertreten bei meiner Kuh nicht. Kann es noch an dem Ventilspiel liegen, ratlos.
Danke euch allen
Ecki

:schock:

Wenn Du das Ventilspiel wie beschrieben einstellst, liegt es am Ventilspiel.....

Auf OT drehen und dann die Seite einstellen wo sich die Ventile n i c h t überschneiden. Die korrekte Prozedur wurde desöfteren beschrieben.

Danach dann die Vergaser einstellen und sychronisieren, denn dort stimmt es ja auch nicht mehr.

Dann dürfte es besser laufen.

Toi,toi,toi.
 
So wie ich deine Beschreibung verstehe, fürchte ich auch, dass es an der Ventileinstellerei liegt...

Mal ganz simpel:
Du nimmst beide Ventildeckel und den LiMa-Deckel ab; Zündkerzen entfernen.
Dann stellst du den Motor mit der Rotorschraube auf "OT" (Markierung im Schauloch).
Nun drehst du den Motor mal ein Stück vor und wieder zurück.
Dabei bewegen sich die Kipphebel auf einer Seite nacheinander;
auf der anderen Seite passiert dabei nix und die Ventile sind drucklos.
Dort stellst du das Spiel ein.
Danach drehst du den Motor ein mal um 360° durch und das Ganze wiederholt sich auf der Gegenseite.
 
Michael,

wenn er die Ventile völlig falsch eingestellt hat, warum springt die Karre dann problemlos an und hat einen stabilen Leerlauf (wie oben angegeben)?
Außerdem erklärt das nicht, warum der eine Zylinder feuert und der andere nicht.

Ich würde denken, daß die Hinweise oben eher auf die Ursache des Problems führen.
 
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