Hallo Forum,
aus eigener Erfahrung möchte ich anregen, die Liste der zu erledigenden Arbeiten um einen Punkt zu ergänzen, der im WHB keine Erwähnung findet (analog zum Staburagsen der Kardan-Verzahnung).
Die Kontaktstelle Bremshebel – HBZ–Kolben bedarf von Zeit zu Zeit (15.000er Inspektion) der Reinigung und der Schmierung durch etwas Kupferpaste. Bei dieser Gelegenheit sollte man den Drehpunkt (Bolzen – Handhebel) und die Gleitflächen des Handhebels in der Armatur gleich mit reinigen/schmieren.
Konkret: meine Vorderbremse (R100R) sprach im Anfangsbereich (Bremsen bei geringer Geschwindigkeit) zunehmend schlecht bzw. ruppig an. Die Fehlersuche ergab, daß sich die Inbusschraube für die Spieleinstellung des Handhebels in der Anlagefläche des HBZ-Kolbens im Laufe der Jahre eine regelrechte Vertiefung geschaffen hatte; dadurch wurde ein gleichmäßig sanftes Anlegen der Bremse unmöglich.
In diesem Fall mußte ich die Anlagefläche des HBZ-Kolbens mit dem Dremel glattschleifen, um die ursprüngliche Funktion wiederherzustellen. Das kann man sich ersparen, indem man diese Verbindung regelmäßig mit etwas Kupferpaste schmiert!
Inspektionsgrüße,
Florian
PS: Das geschilderte Verhalten bezieht sich auf meine R100R, ich vermute aber stark, daß es 1:1 auf alle Modelle mit HBZ am Lenker übertragbar ist.
aus eigener Erfahrung möchte ich anregen, die Liste der zu erledigenden Arbeiten um einen Punkt zu ergänzen, der im WHB keine Erwähnung findet (analog zum Staburagsen der Kardan-Verzahnung).
Die Kontaktstelle Bremshebel – HBZ–Kolben bedarf von Zeit zu Zeit (15.000er Inspektion) der Reinigung und der Schmierung durch etwas Kupferpaste. Bei dieser Gelegenheit sollte man den Drehpunkt (Bolzen – Handhebel) und die Gleitflächen des Handhebels in der Armatur gleich mit reinigen/schmieren.
Konkret: meine Vorderbremse (R100R) sprach im Anfangsbereich (Bremsen bei geringer Geschwindigkeit) zunehmend schlecht bzw. ruppig an. Die Fehlersuche ergab, daß sich die Inbusschraube für die Spieleinstellung des Handhebels in der Anlagefläche des HBZ-Kolbens im Laufe der Jahre eine regelrechte Vertiefung geschaffen hatte; dadurch wurde ein gleichmäßig sanftes Anlegen der Bremse unmöglich.
In diesem Fall mußte ich die Anlagefläche des HBZ-Kolbens mit dem Dremel glattschleifen, um die ursprüngliche Funktion wiederherzustellen. Das kann man sich ersparen, indem man diese Verbindung regelmäßig mit etwas Kupferpaste schmiert!
Inspektionsgrüße,
Florian
PS: Das geschilderte Verhalten bezieht sich auf meine R100R, ich vermute aber stark, daß es 1:1 auf alle Modelle mit HBZ am Lenker übertragbar ist.
