Fies - Nockenwelle und der Stößelbecher

Danke Q-treiber und Alle anderen!

ich muss sagen dass ich von den Socken bin wie IHR EUCH um meine, (zugegebenermaßen am Weltgeschehen gemessen, total nichtigen) Angelegenheit kümmert! Danke, ist man nicht so gewohnt.
.....
Beste Grüße.. golo
Nun, Weltgeschehen blenden wir hier absichtlich aus, und schaffen uns unsere heile 2V Welt. Und wenn wir dann so Bilder wie von Deiner Nocke und den Stößeln (mit oder ohne Becher) sehen, haben wir ein ganz großes Thema. 🤗😉
 
die Schlepphebel heissen so weil sie so schwer sind, wenn man sie tragen muss :&&&:

Stösseltassen sind kurz wie bei manchen Reiskochern oder den ersten 4V-Boxern R 1100 RS usw.
Unsere Q'e haben Stösselbecher, aus denen man aber auch kein Bier trinken mag ;)
 
Guten Morgen Florian,

ich kann Deine Kritik nicht ganz nachvollziehen.

Eure Überlegungen und Beiträge sind die Grundlage zu meiner Entscheidung welche Komponenten ich beim Wiederaufbau verwenden werde.

Q-treiber sagte z.B. dass, ohne eine konkrete Nockenwelle zu nennen, weitere Überlegungen sinnlos wären.
Dann nochmal aufzuführen was da ist, und festzustellen dass ich gerne wieder eine der 75/5 entsprechende Welle verwenden würde finde ich zielführend.

Über die unterschiedlichen Meinungen, z.B. die zu den Sportventilfedern darf doch gerne nachgedacht werden, schließlich ist auch z.B. die
Aussage von Israel (wie weiter oben von mir geschrieben) für mich als Laie, nicht
unerheblich.

Den Threads in die Länge ziehen tue ich nicht alleine, will ich doch gerne mal feststellen!

Beste Grüße.. golo
 
Stephan und ich haben z.B. an verschiedenen Stellen zu den Ventilfedern gesagt, was zu sagen ist. Es steht Dir natürlich frei, das als Diskussionsgrundlage zu werten und die nächste Fragerunde einzuläuten - dann halt ohne mich.

Gruß
Florian
 
Florian,
ich habe Eure Ansicht z.B. zu den Federn als Überlegungsgrundlage angenommen, zumal das was ihr dazu sagt ja auch meinem Bauchgefühl entspricht.
Wenn nun im Telefonat mit Israel eine andere Meinung ins Spiel kommt, dann ist das doch interessant, und kann mal erzählt werden, oder?
Schließlich ist Israel ja auch schon lange im Geschäft.

Lieben Gruß.. g
 
Mal ein Paar Gedanken, weil hier so viel Material abgetragen wurde.

Als ich vor Jahren meinen Fallert Motor mit 324er Nocke auf BBK umbaute, blieb die Nocke drinn. Die Stößelbecher hatten leichte Materialausbrüche und wurden gewechselt. Mein Motorenbauer aus NRW (Kontakt habe ich nicht mehr) vertrat folgende Meinung:

"Die ausgebrochenen, gehärteten Partikel aus den Stößelbechern gehen nicht nur durch die Ölpumpe, sondern kommen auch an den Gleitlagern an, und setzen sich dort in den weicheren Laufflächen fest, wo sie dann ihr abrasives Unwesen treiben."

Hm, ich habe damals den Hinweis ignoriert und bin mit dem umgebauten Motor bis zum Verkauf noch viele Km gefahren.

Gibt es zu dieser These Erfahrungen ?

Grüße
Claus

Hab mal gekramt, hat mir kein Ruhe gelassen. 🤗

Die These stammte von Joachim von Eyser, von BDC Motorradtechnik. Die hatten mir damals meine Köpfe 👍 gemacht.
 
Hallo,

um zum eigentlichen Thema zurück zu finden, auch ich bin einer der geplagten dieser drecks Stößel von Israel.
Die Dinger haben in einem neu aufgebauten Motor, alles frisch bis auf die Lagerung der KW, keine 6 TKm gehalten.
Auch mir ist recht schnell aufgefallen das sich das Ventilspiel immer wieder vergrößerte.
Also Zylinder wieder runter und Stößel mittels Magnet ziehen, verdammt geht nicht, was ist da los?
Damit auch Ölwanne ab und das Unheil in Augenschein nehmen.
Gradbildung an allen vier Stößeln und damit keine Möglichkeit des Ziehens.
Ich habe dann versucht den Grad zu entfernen und immer wieder versucht den jeweiligen Stößel mittels Magnet aus dem Motorblock zu ziehen.
Jeweils solange bis endlich die eingepresste Kappe aus dem Stößelbecher gefallen ist und sich die ziehen ließ.
Zum Glück kein Pitting auf den Kappen und auch nicht auf der neuen Nockenwelle.
Ich kann nur sagen was einem da für ein Schrott für teuer Geld verkauft wurde, zumal die Folgeschäden hätten sehr viel höher sein können.

Gruß
Ralf
 
Es ist wie so vieles im Leben, einiges braucht man dringend anderes nicht.

Zuverlässige Ölversorgung, sauberes Öl ist eines der wichtigen Dinge.

Ja nach Fahrzeug, auch Optik, passt schon mal ein Distanzring mit außenliegendem Ölfilter.

Den sollte aber jemand montieren der weiß was er tut, und dazu gehören sicher keine Silikon Dichtungen.

Zusätzliche Magnete in der Ölwanne können helfen, nur welche nehmen, diese neumodischen Neodyme die
bei Temperatur ihre Magnetkraft verlieren, sicher nicht.

Bei einem ansonsten Serienmotor verdient dabei eigentlich nur der Ersatzteilverkäufer.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
... "Die ausgebrochenen, gehärteten Partikel aus den Stößelbechern gehen nicht nur durch die Ölpumpe, sondern kommen auch an den Gleitlagern an, und setzen sich dort in den weicheren Laufflächen fest, wo sie dann ihr abrasives Unwesen treiben." ...

...Die These stammte von Joachim von Eyser, von BDC Motorradtechnik. Die hatten mir damals meine Köpfe 👍 gemacht.
Meine Gedanken hierzu wie folgt:

-) die Vermutung von Herrn Eyser ist nicht ganz abwegig. Die Partikel können allerdings nur zu den Gleitlagern gelangen, wenn das Bypass-Ventil des Ölfilters öffnet. Ansosnsten würden die Partikel den Filter nicht passieren.

-) das Bypass-Ventil öffnet nur nach dem Kaltstart und das lediglich bei hohen Drehzahlen. Hinzu müssen niedrige Temperaturen kommen, bei denen die Viskosität des Öls hoch ist.

-) bei einem Kaltstart sollten Stahlpartikel am Boden der Ölwanne liegen, würden demnach nicht angesaugt werde.

-) ein oder mehrere Magnete in der Ölwanne halte ich für eine gute Idee, sie würden die Stahlpartikel hoffentlich fest halten.

Dies sind meine Gedanken hierzu. Sie mögen abwegig oder falsch sein.
 
Ich habe inzwischen für mich den Grundsatz, dass ich möglichst nah am Serienstand bleibe und bei Abweichung vom Serienstand nur Teile verwende, die sich schon länger "bewährt" haben. Das war auch eine "Lesons learned" aus einem größeren Schaden. Ich hatte als "early Adopter" zugegriffen, als Motoren Israel leichte Kolben für die Serienzylinder anbot. Leider war in der Anfangszeit das Ringmaterial falsch und so wurden die Laufflächen der Zylinder beschädigt. Als ich reklamierte, haben mich die damaligen Betreiber von Motoren Israel abgewimmelt. Dass es sich um keinen Einzelfall handelte und die Ursache in einem Produktmangel lag, kam erst wesentlich später raus.
Das soll jetzt keine Bashing von Motoren Israel sein, die damaligen Inhaber sind dort nicht mehr aktiv und die Firma wird seit Jahren von anderen Personen geführt. Es soll aber eine Mahnung zur Vorsicht sein, nicht zu optimistisch "irgendwelche" Teile einzubauen. Von den Wank Stößeln weiß man halt, dass sie sich bewährt haben, die Siebenrock Zylindersätze (Power, Replacement, Big Bore) auch. Einen ernstzunehmenden Grund für den Einbau härterer/doppelter Ventilfedern sehe ich bei einem 2V Boxer gar nicht.

Gruß
Marcus
 
Hier etwas Nachhilfe über Magnete
...
Neodym-Magnete, die höhere Temperaturen aushalten, sind ein alter Hut. Sonst würden die meisten Brushless-Motoren nicht funktionieren.

Wie diese Temperaturbeständigkeit durch eine "äußere Beschichtung" erreicht werden soll, ist mir allerdings ein Rätsel. Das wird nämlich auf der Homepage des Links propagiert.
 
Zu meinem Vorhaben: Silikondichtung sicherlich nur unterhalb des Zwischenringes für den außenliegenden Filter, also zwischen Zwischenring und eigentlicher Ölwanne. Den Zwischenring sehe ich als "Bestandteil" des Gehäuses.

LG.. golo
 
Das mit der Öltemperatur bei niedrigen Temperaturen kann ich nachvollziehen. Tatsächlich bin ich eher nicht winterlich unterwegs. Bei meinen alten Autos half bei tiefen Temperaturen und Kurzstrecke auch schon mal ein Stück Pappe vor dem Kühler. Könnte mir, wäre ich im kühlen unterwegs, auch einen Neopren Pariser über dem Patronenfilter vorstellen.

LG.. g
 
Oh, bitte um Verzeihung, meine letzten beiden Beiträge hier gehören in den Chat über das feine Ölsieb.
 
Danke Dir sehr Florian,

das ist wirklich hilfreich!
Beim Einbau werde ich achtsam sein und die kritischen Punkte zu berücksichtigen versuchen.

Beste Grüße..golo
 
Guten Morgen,

in den Beiträgen zum Einbau des Zwischenringes für den Außenfilter habe ich gefunden dass da mit Sorgfalt vorgegangen werden muss.

Zum Eindichten des Anschlusstutzens in das Motorgehäuse ist ja eigentlich ein O-Ring vorgesehen. In einem Beitrag ist die Rede davon dass Silikon hierfür verwendet wurde.
Silikon anstatt oder zusätzlich zum O-Ring verwenden?

Wenn Silikon, welches Produkt hat sich an so einer Stelle bewährt?

Weiter frage ich mich ob es nicht Vorteile hätte wenn ich den Zwischenring, anstatt ihn (auf der Gehäuseseite), mit einer Dichtung, nur mit einer flüssigen Dichtmasse einzubauen.

Wenn es keine Dichtung gäbe die sich setzen könnte wäre die Zentrierung des Anschlusspunktes Stutzen/Gehäusebohrung evtl. sicherer?

Aus dem YouTube Video zum Einbau des Ringes kann ich übrigens nicht ersehen dass da groß Geschiss beim Einbau gemacht wird, scheint auch so zu gehen.

Danke für Meinungen hierzu

Beste Grüße.. golo
 
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