Flitter im Getriebe

Thomas B.

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14. Feb. 2011
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Hallo Jungs,
habe heute alle Öle gewechselt. An der Magnetablassschraube vom Getriebe waren eine kleine Menge silberne Flitter.Kein Abriebmehl. Kein grosser Baum. Habe geschlossene Lager drin ausser wo die Kupplungsstange durchgeht. Ist das akzeptabel? Oder ist da was grosses nicht in Ordnung? Was würdet ihr machen?
Vielen Dank für die Antworten und Anregungen.
Gute Fahrt und schönen Abend
Thomas
 
Getriebe ist bei ca. 280k. Wurde schon mehrfach von mir mit neuen Lager bestückt.
Sonst unauffällig .
 
Feines Mehl ohne fühlbare Partikel wäre unkritischer Abrieb der Wälzlager. Gröberes Material deutet für mich auf einen entstehenden Defekt hin. Geschlossene Lager (2RS) sind für die Paralevergetriebe vorgesehen, halten aber nach meiner Erfahrung nicht länger.
 
Hallo Jungs,
habe heute alle Öle gewechselt. An der Magnetablassschraube vom Getriebe waren eine kleine Menge silberne Flitter.Kein Abriebmehl. Kein grosser Baum. Habe geschlossene Lager drin ausser wo die Kupplungsstange durchgeht. Ist das akzeptabel? Oder ist da was grosses nicht in Ordnung? Was würdet ihr machen?
gar nichts. Denn bei einem derartigen Schaltgetriebe ohne Synchronisation ist Metallabrieb zwangsläufig und um den aufzufangen, ist auch ein Magnet verbaut. Natürlich können auch alle möglichen sonstige Defekte sowas produzieren. Ist man also besonders sensibel, ängstlich und vertraut seinen Ohren nicht, muss man halt mal reinschauen.

Gruß Gerd
 
Geschlossene Lager (2RS) sind für die Paralevergetriebe vorgesehen ...

Nicht im Plural. Nur das hintere Abtriebswellenlager vor dem Flansch ist ab Werk bei den Para-Getrieben ein beidseitig geschlossenes 6304-C3 2RS.

Alle anderen sind komplett offene bis auf das bei allen 5-Ganggetrieben einseitig geschlossene am hinteren Ende der Zwischenwelle.
 
Da muss ich zugeben, dass ich davon nichts wusste. Hab ich nie gemacht.
Ist das oft ein Problem?
 
Geschlossene Lager hab ich nie verwendet. Ich dachte, die müssen wegen der Schmierung offen sein.
Zwischenwelle zerlegen und reinigen gehört immer dazu. Ebenso das Röllchen am Schaltautomat gegen ein Kugellager tauschen und neue Federn.

Wegen aktuell fehlender Messmittel habe ich letztes Jahr das Getriebe bei Patrick machen lassen. Sehr gutes Ergebnis. Er rüstet auch mögliche Modernisierungen nach, wie gegebenenfalls der Sicherungsring vor einem Lager. Mit dem Ergebnis werde ich wohl nicht mehr selbst an ein Getriebe gehen.

Der Flitter würde mich schon nachdenklich machen. Irgendwo kommt da ja nun etwas mehr Material her als sonst. Schade, dass Du kein Foto hast.
 
...Denn bei einem derartigen Schaltgetriebe ohne Synchronisation ist Metallabrieb zwangsläufig und um den aufzufangen, ist auch ein Magnet verbaut. ....
Jedes Wälzlager sondert von der ersten Umdrehung an feinste Metallpartikel ab. Das führt auch unter besten tribologischen Bedingungen langsam aber sicher zur Selbstzerstörung der Lagerflächen.
 
Ist das oft ein Problem?

Abrieb bleibt dort gerne hängen, denn es gibt ja keinen Öldruck....

Bei jedem so dritten bis vierten Getriebe das ich auf der Werkbank hatte war die Längsbohrung der Zwischenwelle durch Schmutzablagerungen verengt und die von dort nach "draußen" führenden Querbohrungen für die Ölversorgung der beiden Losräder so gut wie dicht.

Und das bei Laufleistungen von z.T. deutlich weniger als .......

.... Nach 280 Mm dürfte dort alles dicht sein.
 
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