Foto Reifen GS

MM

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in der schönen Pfalz
Hallo,

wer hat für mich ein Foto von einer GS, das den Abstand des Reifens zum Schwingenarm zeigt?
Reifen und Rad Serie, keine Umbauten.
 
Hallo Michael,

Dann wünsche ich Dir viel Erfolg beim Überzeugen deinen Kollegen. Bei der R100R hat man in Serienkonfig und Serienreifengrößen (mit dem 140er) trotz des mit etwas mehr Versatz gespeichten Felgenrings das gleiche Problem. Als ich letztes Jahr die Reifenbindung austragen ließ, hat eine Prüforganisation wg. zu wenig Freigang abgelehnt (Serienfahrzeug mit Serien-Reifengrößen!), beim TÜV Süd hat der AaS dann gemeint, ihm reichen 4 mm. Sind auch nicht wesentlich mehr. Wobei das was BMW damals bei den Paralevern konstruiert hat, m.M. schon Pfusch ist. Wenn man bei der GS einen etwas breit ausfallenden TKC70 montierte, streifte der nach einiger Laufzeit am Schwingarm. Bin den dann auf einer R100R Felge gefahren, da ging es.

Gruß
Marcus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier die versprochen Bilder, es ist super knapp, die „Angstpöpel“ streifen fast an. Das ist kein mm mehr.
Das es so haarig eng zu geht war mir nicht bewusst. Reifen ist der Serien 130 er mit 2,7 bar Druck

IMG_1426.jpeg IMG_1425.jpeg
 
Sowas ist leider nur sehr ungenau mit dem Zollstock zu messen. Schieblehre bekommt man da auch nicht rein. Ich mache so was einfach mit Bohrer. Einfach mit irgend eine passende Größe anfangen, an der relevante Stelle dazwischen halten, dann die nächste Größe nehmen und dann weiter machen bis es nicht mehr geht. Wenn die Grössen ausgehen, einfach zwei Bohrer leicht "überkreuzt" halten. Dann weißt du den Abstand auf den Millimeter genau.
Gruß
Peter
 
Danke, erstmal sollte das reichen, um Verständnis zu erzeugen.
Meine Argumentation: Bei PKW sollen 4 - 6 mm zwischen bewegten und festen Teilen sein.
Warum dann 10 bei Motorrädern?
 
Nicht so aber wer sagt dass es 10mm sein soll? Ich hab eine Bescheinigung von Heidenau wo es genau steht:
- Die Freigängigkeit des Reifens (min. 5mm bei Neureifen) zu feststehenden Teilen ist zu kontrollieren.

Gruß
Peter
 
Ich hab gestern nachgemessen weil der HU Prüfer letztes Jahr hier auch mal diskutieren anfing mit dem Freigang.

Das mit dem Abstand Reifen/Schwinge kann man nicht unendlich weit treiben.

Da es aber keine Reifentypfreigaben gibt für BMW Oldtimer (Das kann man ja austragen lassen) verstehe ich die Diskussion mit dem Freigang da schon. Michelin Reifen hat sicher eine andere gesamte Reifenbreite als der Metzler Tourance.

Eine Tabelle für die Datenbank zu verfassen wo jeder seine Reifen einträgt wäre hier vielleicht angebracht.

Nachmessen an meiner GS gab folgende Ergebnisse:

Reifen hinten Metzler Tourance 130/80R17 Maximale Reifenbreite 126mm mit großer Schieblehre gemessen. Reifendruck 2,6 Bar. Kein Schlag auf der Felgenschulter, also das Rad war schön eingespeicht und alle hatten ziemlich den gleichen Ton beim anschlagen.

Dann Freigang mit einem Lehrenstück. Kann man ein Holzstück (Rundholz) dann prüfen. 10mm Durchmesser Stab, 100 - 150mm lang reicht.

Geht nicht rein, fehlt aber nicht viel. Schwupp in die Drehmaschine, 9mm passt dann überall. Man sollte das dann an mehreren Stellen des Rades messen. Das alles geht aber dann im Millimeterbereich, die Reifen sind wohl kaum auf den Zehntel Millimeter genau gefertigt, oder doch?

Jetzt sollte man wissen welcher Reifen hinten wie breit ist. Der Tourance steht schon mal da.

Soll ich auch mal an der R90 messen? Da ist ein BT46 mit 4.00" hinten drauf.
 
Hallo Michael,

als weitere Argumentationshilfe bei Deinem Vorhaben:

Bei der G/S beträgt der Abstand zwischen dem K 60 Scout in 4.00/18 und der Einarmschwinge etwa 5 bis 6 mm. Die Felge ist serienmäßig eingespeicht und es ist eine Akront mit 2,5 ".
 
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