Getriebe schweres Schwung etc.

pukeko

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06. Nov. 2009
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Neuseeland
Das Getriebe (schweres Schwung) hat eine Eingangswelle die 7mm laenger als die Welle des leichten Schwung.
Was passiert wenn man das schwere Schwung Getriebe an leichtes Schwung versucht anzuflanschen? Stoesst das irgenwo an?
Gruss aus NZ, wo der Herbst hereinbricht.
 
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Danke.
Dann bleibt mir wohl nichts anderes uebrig als die komplette Kupplung incl. Schwungrad zu wechseln?
 
... Dann bleibt mir wohl nichts anderes uebrig als die komplette Kupplung incl. Schwungrad zu wechseln?
Eine Werkstatt kann das Getriebe auch auf leichten Schwung um bauen. Die Kupplung beim leichten Schwung ist besser bedienbar, hält länger und das Getriebe schaltet sich besser, weil die Kupplungsscheibe leichter (weniger Schwungmasse) ist.
 
Hier ein Schnittbild, das zeigt, woran es scheitert:

1773657310175.png

Neben der bereits genannten Thematik "Ausrückeinrichtung" sieht man, dass es schon woanders eng wird.
Rechts mittig sieht man die Innenverzahnung der Kupplungsscheibe. Die richtige Welle sitzt dort so, dass
ihre Verzahnung links etwas übersteht. Mit 7 mm zusätzlich bleibt der Feder davor kaum noch Raum.
 
Eine Werkstatt kann das Getriebe auch auf leichten Schwung um bauen. Die Kupplung beim leichten Schwung ist besser bedienbar, hält länger und das Getriebe schaltet sich besser, weil die Kupplungsscheibe leichter (weniger Schwungmasse) ist.
Wenn es nur an der Verzahnung der Eingangswelle liegen würde, bräuchte man nur diese wechseln und alles andere beibehalten. Man braucht aber zusätzlich noch einen neuen Getriebedeckel mit anderem Ausrückmechanismus. Viel zu aufwendig. Wenn das eine Werkstatt macht, bekommt man schon ein gutes gebrauchtes Getriebe. Da ist der Umbau auf schweren Schwung einfacher.
 
Alles richtig. Aber in Neuseeland bekommst du nicht so einfach ein gebrauchtes BMW Getriebe.
Aber vielleicht kann man in Neuseeland das falsche gut verkaufen und kauft sich in D ein überholtes und lässt es sich schicken.

Einen Tot muss er sterben, ich täte im Leben nicht freiwillig auf den schweren Schwung umbauen.
 
...ich täte im Leben nicht freiwillig auf den schweren Schwung umbauen.
Das hatte ich bereits oben schon versucht auszudrücken. Klar kann man sich etwas zusenden lassen, falls* der Versender das Theater mit Zollerklärung usw. übernimmt - abgesehen von der reinen Kosten.

* habe das einige Male beruflich machen müssen. Es war ziemlich strange, was allein der deutsche Zoll wissen wollte. Nein, es ging nicht um Waren die irgendwie kritisch oder "dual use" sein könnten.
 
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Hallo zusammen,
habe bereits vor ca. 25 Jahren meine 100/7 auf die leichte Kupplung umgebaut. Dazu habe ich die Eingangswelle vorne um 7mm gekürzt..
eine neue Druckstange war auch schnell aus 8mm Edelstahlvollmaterial gedreht. Das größte Problem dabei war, dass der Ausrückhebel beim Getriebe "schwerer Schwung" eine Übersetzung von 1:7 hat. Der Ausrückhebel von Getriebe leichter Schwung hat eine Übersetzung von 1:4. In meinem Fall war der Ausrückweg nicht genug. Trotz genauer Einstellung hat die Kupplung leichter Schwung nie richtig getrennt. Ich habe mir dann auf den Getriebedeckel schwerer Schwung einen neuen Lagerpunkt gebaut. Ebenso einen Ausrückhebel mit Übersetzung für 1:4 ebenfalls aus Edelstahl.
Funktioniert mittlerweile seit >25 Jahren ohne Probleme und ohne Kupplungswechsel. Die leichten Kupplungen sind praktisch unkaputtbar.
Gruß
#Stephan
 
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