Getriebeoel für R60/2 und Gespannpneu

bnauli

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Meine R60/2 Jg. 1967 hatte vor einem Jahr einen Getriebeschaden, Lager löste sich auf. Dieser Schaden ist aber kaum auf falsches Oel zurückzuführen. Nun ist das Getriebe wieder iO und 80/90 Getriebeoel wurde eingefüllt. Im Buch"1000 Trickes für schnelle BMw's" wird in der Tabelle aufgeführt, dass ein 30er Motorenoel eingefüllt wird. Was ist nun zu empfehlen und bestens geeignet?

Reifen: vorne am Gespann habe ich einen Reifen mit den Massen 3.50-18. Dieser muss aber bald ersetzt werden. Wo gibt es einen Gespannreifen mit diesen Massen. Heidenau hätte einen, doch ist der etwas zu breit, 4.00-18.

Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Das Wetter lockt zum Töfffahren, es ist ein Genuss,

Beat
 
Deine BMW wird mit dem Öl gut fahren. Du kannst auch EB Motoröl nehmen, das wird ebenfalls funktionieren. Das billigste Zeug, was Du heute bekommst, ist immer noch um längen besser als das teuerste, was es 1967 gab...

Ich habe MTX 85/140 drin, und es beruhigt / funktioniert ungemein. Notwendig ist das sicher nicht...
 
Den Heidenau K34 gibt's auch in 3.50x18, der kommt demnächst bei mir auf den Seitenwagen.

Vorne fahre ich ihn in 3.25x19, schon über 10.000 Km.

Für mich ist das Teil erste Wahl, so etwas langlebiges beeindruckt mich.
 
Besten Dank für die Antworten in so kurzer Zeit!
Habe den K34 im Prospekt gefunden, nur halt nicht als Gespannreifen aufgeführt. Werde den aufziehen. Sollte der Hinterreifen auch neu gemacht werden, so tu ich den K28 drauf, geht doch, oder nicht?

Das Getriebeoel lasse ich so wie es ist und bin wohl gut bedient damit.

Gruss aus den Bündner Bergen,
Beat
 
Den K28 finde ich exzellent, nach unserer Ostseetour hatte er noch immer Profil.

Naja..., eher einen Hauch von Restprofil, aber immerhin... :pfeif:

Und weil Deine 60/2 längst nicht mit dem Drehmoment an ihm zerrt wie meine 90/6, gebe ich ihm bei Dir eine Chance auf 10.000 Km Laufleistung.
 
Es war ein Vergnügen, den Bericht der "Ostseerundfahrt" zu lesen, vielen Dank!
Vor ein Paar Jahren fuhren wir mit unserer alten R100RT ans Nordkap, was für ein Erlebnis. Viele neue Töffs standen dort, jedoch nur zwei alte, beides BMWs, eine alte GS und die Meine. Qualität scheint zu halten.
Allerdings, diesen April führen wir mit meiner alten Guzzi, Cali 2 nach Sardinien und sie hielt sich prächtig. Das Tüpfchen auf dem i wäre noch ein Seitenwagen an der Cali II, doch fehlen mir leider die technischen Kenntnisse sowas zu verwirklichen.

Vielen Dank für eure Tipps, hat wirklich geholfen!!!

Gruss aus den Bündner Bergen,
Beat
 

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Fertig!!!
So, nun ist das Gespann wieder fahrbereit, vorne und am SW neue Gummis drauf, allerdings von einem versierten Kollegen, die Heidenau müssen noch warten. Der Hinterreifen hat auch noch über 4mm Profil und kann darum noch ein paar km drauf bleiben. Fährt sich gut und ist eine Freude damit unterwegs zu sein. Klar, nicht so schnell wie mit Tommy's Elfi, aber immerhin. Meine Tochter Dani wäre auch noch mitgefahren, doch zu schwangeren Frauen muss man besonders acht geben, also nichts für dieses Mal. Aber die Zeit kommt dann schon noch.
Bei Elfi sah ich, dass vorne eine Gabel ist, was beruhigt. Denn meine Zugmaschine, Jg 1967, ist ein wurde wohl einmal für Amerika gebaut und dann ein Seitenwagen angehängt, darum wohl die Gabel. Eine Schwinge brächte bestimmt eine genauere Führung und die Seitenkräfte würden besser aufgenommen. Und wenn Elfi mit viel stärkerem Motor mit Gabel auskommt, so wird meine R60/2 das auch.

Das Wetter ist heute durchzogen, für eine Fahrt mit dem Gespann ideal.

Nochmals vielen Dank für die hilfreichen Ratschläge.

Herzliche Grüss aus den Bündner Bergen,

Beat
 

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Hallo Beat,

im großen Kanton wurde bei Umrüstung auf Telegabel die Gespanneignung ausgetragen und der hintere Kugelbolzen musste abgeschnitten werden. Ich persönlich würde mir für den Einsatz langfristig eine gebrauchte Schwingengabel zulegen.

Axel
 
Ich habe MTX 85/140 drin, und es beruhigt / funktioniert ungemein. Notwendig ist das sicher nicht...


Das würde ich bei einem wirklich überholten Schwingen Getriebe nicht nehmen.

Dort sind so viele Buchsen drin, die wenn sie neu sind, tatsächlich ein recht enges Laufspiel haben.

Da kommt dann auch nur ein dünneres Öl, wie Werksangabe zuverlässig hin.

Bei einem Getriebe unbekannter Laufleistung, würde ich es auch verwenden, nicht aber wenn "alle" Lager und Buchsen neu sind.

Die Getriebe der Nachfolge-Modelle sind ab Werk für das dickere Öl ausgelegt.

Gruß
Patrick
 
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