Gewindeschaden an Ölablassschraube am Hinterradantrieb!

FatalJustice

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Göttingen
Hallo Leute,


Beim Zerlegen des Hinterradantriebes ist mir leider aufgefallen, das das Gewinde der Ölablassschraube am Sack ist - Sprich: Sie fasst nicht mehr. Restgewinde ist vorhanden, den sie lies sich rausschrauben ohne Probleme, allerdings kann man sie nicht mehr anziehen und somit nicht abdichten.


Nun die Preisfrage: Was tun ? Einfach nachschneiden wird wohl nicht ausreichen denke Ich.
 
Grüß Dich,

wie sein Name schon sagt, vermutlich aufschweißen und ein neues Gewinde rein schneiden. Oder gibt es in der Größe Heliciol ? Oder ist in dem Gehäuse ausreichend Platz für ein größeres Gewinde?
Denke wir werden es erfahren.
 
Ja, dass würde mich auch interessieren. Bei mir ist die Ölstandskontrollbohrung/-Schraube am HAG verjackelt. Das ist die, die seitlich nach nach hinten zeigt. Hab die Schraube erstmal mit 2K- Epoxidharz eingeklebt um fahren zu können. Ob es dicht ist weiß ich nocht nicht.

Zander
 
Ich möchte hier mal meine Erfahrungen zum Besten geben:

Ich habe bei besagter Schraube einen Heicoileinsatz reingemacht. War auch dicht. ABER: was ich nach einiger Zeit leider feststellen musste war, dass ich beim Einbohren zu weit reingekommen bin und die Hülse angebohrt habe, durch die die Bremshebelwelle geht :schimpf:

Ergebnis: Öl aus dem HAG kam in die Bremstrommel was nach ca. 100 km die Bremswirkung nahe Null gehen lies.

Schöner Nebeneffekt:
Auf der Suche nach einem gebrauchten Ersatz HAG fand ich dieses herrliche Forum und auch hubi, der mir zum moderaten Preis ein passendes HAG verkaufte. :applaus:

Mein Nachbar hat mir dann über den Winter beim beschädigten HAG eine neue Hülse reingemacht.

Also: beim Reinbohren Tiefenanschlag verwenden damit nicht dasselbe passiert. :oberl:
 
Ich verwende bei ausgerissenem Gewinde immer Time Sert von Würth, funtioniert super. Normal mach ich das auch in eingebautem Zustand wenn man rankommt. Damit keine Späne reinkommen geb ich Druckluft auf die Einfüllseite und gut Fett auf den Gewindebohrer. Klar diese Time Sert Sätze kosten mächtig Geld und es lohnt sich nur wenn mans des Öfteren benötigt. Aber da hab ich mich so nach und nach eingedeckt und hab so manche Sätze hier. Gruß Jürgen
 
Hallo Leute,


Beim Zerlegen des Hinterradantriebes ist mir leider aufgefallen, das das Gewinde der Ölablassschraube am Sack ist - Sprich: Sie fasst nicht mehr. Restgewinde ist vorhanden, den sie lies sich rausschrauben ohne Probleme, allerdings kann man sie nicht mehr anziehen und somit nicht abdichten.


Nun die Preisfrage: Was tun ? Einfach nachschneiden wird wohl nicht ausreichen denke Ich.

Bisher wurde noch nicht ausreichend geklärt, welche Ablassschraube gemeint ist. Erfahrungsgemäß geht doch eher das Gewinde der Schwingenölablassschraube kaputt. Und da reicht es, wenn man Helicoil (natürlich lotrecht zur Dichtfläche) anbringt. Dass man vorher den Gewindering rausnimmt ist selbstverständlich.

Gruß
Wed
 
Ich muss doch noch mal nachhacken. Gibt es außer Helicoil oder Schweißen eine bereits ausprobierte Notlösung......geklebt? Schon mal jemand probiert.
Wenn ja mit welchem Material vorüber gehend abgedichtet? Epoxidkleber....Metallkleber.......Sektkorker?
Im Winter könnte ich ja dann den HAG zur Reparatur ausbauen/ verschicken. Noch hab ich das Öl nicht reingetan. Bei mir ist es wie oben geschrieben die seitlich nach hinten zeigende Kontrollbohrung.

Zander
 
Ja, dass würde mich auch interessieren. Bei mir ist die Ölstandskontrollbohrung/-Schraube am HAG verjackelt. Das ist die, die seitlich nach nach hinten zeigt. Hab die Schraube erstmal mit 2K- Epoxidharz eingeklebt um fahren zu können. Ob es dicht ist weiß ich nocht nicht.

Zander

Dann fahr doch einfach mal ca. 100 km und bleib alle 20 km mal stehen und schau nach. Wenn es nach 100 km noch dicht ist, hält es auch 1000 km
 
Es gibt natürlich auch noch die mechanische Reparatur.

Im Fall der M8x1 Kontroll/Überlaufbohrung, kann man eine Alubuchse einsetzen und darin ein neuen Gewinde M8x1 schneiden.

Bei den Ablass-Schrauben kann man auf M14x1,5mm aufbohren/schneiden und neue Ablass-Schrauben verwenden.

Ich nehme in dem Fall immer welche mit einem 6mm Innensechskant, damit bringt man nicht soviel Kraft auf, wie mit dem 17er Maul/Ring oder Doppel-Ringschlüssel.

Gruß
Patrick
 

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