HAG-Gewinde Verschlussschraube M12x1,5

Scharnebecker

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04. Jan. 2012
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Moin,

das Gewinde der Verschlussschraube M12x1,5, HAG-Einfüllöffnung für Schwinge von einer G/S ist zum Teufel! Mein Vorgänger hat da wohl ein wenig zu fest zugepackt und den Schaden mit Isolierband kaschiert. Da ich mal wieder beim Restaurieren bin, möchte ich den Schaden beheben und dazu könnt' ich einen oder auch mehrere Tips gebrauchen :

HeliCoil-Einsatz verwenden ? Geht das ? oder gleich aufbohren und Gewinde M 14x1,5, das von der Ablassschraube, schneiden ?

Hat das schon mal jemand gemacht ?

Ich sag schon mal Danke für die Antworten !

Harry
 
Hallo Harry,
gemacht hab ich das zwar noch nicht - ich würd aber auf jeden Fall zunächst Helicoil probieren - Die Einlassschraube am HAG hat ja noch eine Belüftungsfunktion - und die kannst Du dann weiterverwenden.....
Zu "Halten" hat die ja eigentlich nichts, - dichtet halt nur ab.... deshalb muss man die ja auch nicht "festknallen" .......... aufbohren kann man immer noch
Gruß
Werner
 
Sieh mal nach, ob das Gehäuse dort nicht schon gerissen ist.

Wenn nein. geht ein HeliCoil Einsatz, bevorzugen täte ich allerdings einen Time-Sert Einsatz.
 
Hallo Werner,

ich meine die Verschlussschraube zum Oeleinfüllen für die SCHWINGE, die hat keine Belüftungsfunktion.

Und Gewindegänge sind gar keine mehr vorhanden, die Schraube dreht locker durch, keine Ahnung warum einer die Schraube so zuknallt, dass die Gewindegänge rausreissen.

Harry
 
Sorry,
Schwinge hatte ich überlesen....
Aber mein Statement bleibt ..... Originaldurchmesser probieren zu retten .....
Aufbohren und erweitern kann man immer noch
 
Deswegen meine Frage:
Bei /5 bis /7 ist das Gewinde extrem kurz, da ist schon eine Verschlussschraube nach DIN zu lang.
Reicht eventuell gar nicht für eine Reparaturbuchse.
 
Das habe ich natürlich auch überlesen.

Das sind die beiden Schr. mit der 17er SW.

Ich nehme da immer eine Nummer Größer und vor allem eine Schraube mit 5mm Innensechskant.
DA aber auch diese etwas zu lang sind, muss die Verschluss-Schraube gekürzt werden.

Ich mache nachher mal Bilder.
 
Ich habe es schon so gemacht: Die vermurksten Gewindegänge bieten genug Retention für ein 2 Komponenten "Flüssigmetall".
Erstmal die Gewindegänge der Verschlußschraube leicht einölen. Dann Flüssigmetall, nur in ausreichender Menge (aber nicht zuviel), um das Gewinde auftragen. Verschlußschraube in Öffnung einsetzen und mit leichten Drehbewegungen (schrauben geht ja nicht mehr), einsetzen. Nach dem Aushärten, läßt sich die Schraube ausdrehen, weil sie ja mir öl isoliert war ... und man hat wieder ein Gewinde, das auch einen erstaunlichen Drehmoment aushält. Zum Abdichten reicht es allemal.
Aber, ich würde keine Metalldichtung empfehlen, sondern eine aus Dichtungspapier. Das Papier gibt nicht viel nach, bietet einen eindeutigen Druckpunkt und dichtet gut ab.
Das ist natürlich kein Vergleich zu einem neu geschnittenen Gewinde, ist aber eine preiswerte Schnellreparatur, die auch von langer Dauer sein kann.
 
aufpassen....

wenn Du nachschneidest, ist die große Schlitzmutter für das Ritzel im Weg.
Die muss vor der Bearbeitung raus, um die Gewindegänge bis unten sauber auszuführen.
 
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