schrubber0815
Teilnehmer
Moin, Wissende,
ich brauche mal Hilfe. Hier mein Fall: Die Ladekontrollampe leuchtet nicht, wenn ich die Zündung an meiner R100CS aus Baujahr 1981 einschalte. Ich habe also das Kombiinstrument abgebaut und mir einen Schaltplan für diese CS hier aus der Datenbank heruntergeladen. Nochmal herzlichen Dank an den Autor für diese Fleissarbeit! Im Schaltplan war ersichtlich, daß die Ladekontrolle am Anschluß 4 und 8 des Steckers hängt. Also habe ich erstmal vorsichtig 9V aus einem Telefontrafo auf diese beiden Kontakte gegeben: Die Birne brennt. Laut Werkstatthandbuch und „Jetzt mache ichs mir selbst“ habe ich dann nacheinander abgearbeitet: Regler gewechselt, Lichtmaschine auseinandergenommen, Kohlen sind lang, Schleifringe jetzt sauber, zwischen den Schleifringen ist kein Widerstand, also Durchlass. Nun ist mir nicht klar geworden, wie ich den Diodenträger testen kann, also habe ich erstmal auf Kabelbruch zu testen versucht: Ladekontrolle hängt an einem blauen Draht, der wohl den Plus darstellt, und einem blau/grünen, der auch für andere Birnchen und Verbraucher genutzt wird und den man bequem an einer der Zündspulen abgreifen kann. Also habe ich mir eine Kontrollbirne mit 2 Watt genommen und einerseits am grün/blauen an der Zündspule und andererseits an einem Steckkontakt, der auch im Schaltplan aufgeführt wird, und der sich direkt vor dem Regler befindet, dort am blauen Draht angeschlossen, den anderen, den schwarzen aus diesem Steckkontakt habe ich verlängert. Mit dieser Konstellation die Zündung eingeschaltet, Lämpchen leuchtet, Motor gestartet, Lämpchen bleibt an. Also auch nicht das gewünschte Ergebnis. Nun habe ich die Gegenprobe gemacht und in den Stecker vom Kombiinstrument dieses Birnchen eingesetzt. Lämpchen rührt sich nicht. Dann den blauen vom Steckkontakt zum Kombiinstrument überbrückt, Lämpchen leuchtet, geht aber nicht aus, wenn der Motor läuft. Mittlerweile ist der Sprit in den Vergasern verbraucht, jetzt muß ich erstmal sehen, wie ich da ohne Tank wieder Sprit rein kriege. Es sieht also so aus, als hätte ich entweder eine falsche Steckverbindung mit blauem und schwarzem Draht gefunden oder ich habe zwei Fehler, der Diodenträger ist wohl für das Nichtausgehen der Kontrolllampe verantwortlich und das blaue Kabel muß irgendwo gebrochen sein. Was aber mache ich mit so einem Kabelbruch? Der Stecker hat 10 Anschlüsse, die irgendwo in den Tiefen des Kabelbaums verschwinden. Ich habe schon überlegt, den Stecker direkt durch die Anschlußbuchse von Anschluß 4 nach hinten zu durchbohren und von dort einen neuen Draht anzuschließen, aber wer weiß denn, wie in dem verschweißten Gummi die Drähte liegen? Wie kann man das sauber reparieren? Und habe ich überhaupt den richtigen Steckkontakt gefunden? Ich wäre dankbar für Tips, die mir nicht nur eine Seite in einer von vielen Reparaturanleitungen nennen. Ich kann mit einem Meßgerät zumindest rudimentär umgehen, bin aber meistens unsicher. Und bin dankbar für die bis hier schon gezeigte Geduld.
Gruß
Hubert


ich brauche mal Hilfe. Hier mein Fall: Die Ladekontrollampe leuchtet nicht, wenn ich die Zündung an meiner R100CS aus Baujahr 1981 einschalte. Ich habe also das Kombiinstrument abgebaut und mir einen Schaltplan für diese CS hier aus der Datenbank heruntergeladen. Nochmal herzlichen Dank an den Autor für diese Fleissarbeit! Im Schaltplan war ersichtlich, daß die Ladekontrolle am Anschluß 4 und 8 des Steckers hängt. Also habe ich erstmal vorsichtig 9V aus einem Telefontrafo auf diese beiden Kontakte gegeben: Die Birne brennt. Laut Werkstatthandbuch und „Jetzt mache ichs mir selbst“ habe ich dann nacheinander abgearbeitet: Regler gewechselt, Lichtmaschine auseinandergenommen, Kohlen sind lang, Schleifringe jetzt sauber, zwischen den Schleifringen ist kein Widerstand, also Durchlass. Nun ist mir nicht klar geworden, wie ich den Diodenträger testen kann, also habe ich erstmal auf Kabelbruch zu testen versucht: Ladekontrolle hängt an einem blauen Draht, der wohl den Plus darstellt, und einem blau/grünen, der auch für andere Birnchen und Verbraucher genutzt wird und den man bequem an einer der Zündspulen abgreifen kann. Also habe ich mir eine Kontrollbirne mit 2 Watt genommen und einerseits am grün/blauen an der Zündspule und andererseits an einem Steckkontakt, der auch im Schaltplan aufgeführt wird, und der sich direkt vor dem Regler befindet, dort am blauen Draht angeschlossen, den anderen, den schwarzen aus diesem Steckkontakt habe ich verlängert. Mit dieser Konstellation die Zündung eingeschaltet, Lämpchen leuchtet, Motor gestartet, Lämpchen bleibt an. Also auch nicht das gewünschte Ergebnis. Nun habe ich die Gegenprobe gemacht und in den Stecker vom Kombiinstrument dieses Birnchen eingesetzt. Lämpchen rührt sich nicht. Dann den blauen vom Steckkontakt zum Kombiinstrument überbrückt, Lämpchen leuchtet, geht aber nicht aus, wenn der Motor läuft. Mittlerweile ist der Sprit in den Vergasern verbraucht, jetzt muß ich erstmal sehen, wie ich da ohne Tank wieder Sprit rein kriege. Es sieht also so aus, als hätte ich entweder eine falsche Steckverbindung mit blauem und schwarzem Draht gefunden oder ich habe zwei Fehler, der Diodenträger ist wohl für das Nichtausgehen der Kontrolllampe verantwortlich und das blaue Kabel muß irgendwo gebrochen sein. Was aber mache ich mit so einem Kabelbruch? Der Stecker hat 10 Anschlüsse, die irgendwo in den Tiefen des Kabelbaums verschwinden. Ich habe schon überlegt, den Stecker direkt durch die Anschlußbuchse von Anschluß 4 nach hinten zu durchbohren und von dort einen neuen Draht anzuschließen, aber wer weiß denn, wie in dem verschweißten Gummi die Drähte liegen? Wie kann man das sauber reparieren? Und habe ich überhaupt den richtigen Steckkontakt gefunden? Ich wäre dankbar für Tips, die mir nicht nur eine Seite in einer von vielen Reparaturanleitungen nennen. Ich kann mit einem Meßgerät zumindest rudimentär umgehen, bin aber meistens unsicher. Und bin dankbar für die bis hier schon gezeigte Geduld.
Gruß
Hubert


