hinterradbremse funktioniert nicht richtig

ralf b

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hallo
hab die fussrasten mal angebaut für tüv.aber funktion fast null .erst auf dem letzten cm hebelweg bisschen leistung.die beläge sind von der matstärke her okay.bin schon laufend die hebel am verstellen -fussraste und zahnhebel-aber momentan komm ich da irgendwie gar nicht klar.
könnte es auch sein das die beläöge verglast sind,hatte die bremse bisschen beigestellt und während der fahrt merkte ich dann bisschen qualm ausser trommel
oder hat es zu tun das die hebel falsch stehen-kraftübertragung osä. hab mal bilder gemacht.
gr ralf
 

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Der Hebel muss beim Anliegen der Backen möglichst rechtwinklig zur Zugstange stehen. Am Fußhebel brauchst du ca. 20 mm Spiel.
Natürlich muss die gesamte Übertragung leichtgängig und spielfrei sein (schmieren).

Wenn mit dieser Einstellung keine fühlbare Bremswirkung -idealerweise bis zum Blockieren- erreicht wird, ist entweder die Trommel verölt oder die Beläge sind verglast.
Also aufmachen und kontrollieren. Neue Backen, am besten mit weichem Belag beklebt, sind kein Luxus.
 
scheint wohl so, daß dein hinterer hebel etwas zu weit nach hinten steht. kann man aber erst beurteilen wenn du die bremse trittst und ein foto von der seite machst. hats denn vorher mit der originalen fusraste und hebel gebremst? bischen mehr kraft brauchst du bei den zurückverlegten eh.
rauh die beläge mal mit grobem sandpapier auf. wenns dann ne weile besser bremst sind sie verglast. ausserdem mal mit tafelkreide bemalen , ein wenig fahren und schauen ob und wo die kreide weg ist. vieleicht tregen sie ja nicht komplett. dann besser wechseln, und trommel auf rundlauf prüfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hebel und Stange sollen bei betätigter Bremse in etwa einen rechten Winkel bilden - das scheinen sie den Fotos nach zu tun.
Verölt ist klar. Verglast wird häufiger von gesprochen, erlebt habe ich es noch nie.

Nun zur Verbesserung der Bremswirkung: Es gibt eine ablaufende und eine auflaufende Backe, das ist die obere. Die auflaufende Backe erzeugt beim Bremsen eine Verstärkung der Bremskraft. Insbesondere dann, wenn sie sich zuerst im Bereich des Bremsschlüssels/Betätigungsnockens an die Trommel anlegt. Also einfach mal Belag im Bereich Backenlagerung auf halber Backenlänge der auflaufenden Backe abschleifen.

Gruß Gerd
 
ich würde erstmal nix abschleifen, wenn ich nix analysiert habe.
also erstmal mit kreide das "bremsbild" ermitteln. dann sieht man wo es hakt.
wenn zb. von beiden backen nur ein drittel bremst...
von verglasen spricht man wenn die beläge nicht mehr weich genug sind. das kann durch überhitzung passieren. oder eben wenn nur ein drittel trägt und die ganze hitze nicht abgeführt werden kann.
die beläge und die trommel sollen rund sein. an der auflaufenden backe was wegschleifen ist murx. ich drehe die beläge bei meinen anderen mopeds auf einer drehbank mit 2mm unterfütterung am nocken auf trommelmass. beim hinterachsgetriebe der bmw aber eher zu aufwändig;-)
manchmal sind neue bremsbeläge verbaut, die trommel aber so eingelaufen daß die beläge gar nicht aufliegen koennen.
die bremswelle sollte auch gängig und nicht ausgeschlagen sein.
 
Hallo Ralf,
meine beiden Mopeds (R80 Bj.90 und R100GS Bj.92) hatten mit der Zeit deutlich an Bremsleistung hinten verloren, obwohl die Bremstrommeln iO und die Beläge noch mit reichlich Material gesegnet waren.
Reinigen/Anschleifen brachte gar nichts.
Dann beides Mal neue Beläge drauf und siehe da - es bremste wieder.
Ich gehe davon aus, dass mit den Jahren die Beläge aushärten und damit weniger Reibung erzeugen.

Wie oben beschrieben muss beim Anliegen der Beläge der Hebel zum Bremsgestänge eine rechten Winkel bilden um maximal Kraft zu übertragen. Im ersten Bild erscheint der Winkel nicht optimal. Ansonst muss alles leichtgängig und die Bremstrommel nicht zu verschlissen sein.

Gruß, Micha
 
oke und danke für die tipps,hab den hebel hinten verstellt,die flügelschraube bisschen beigestellt. und der tüv war zufrieden.hab jetzt wieder 2 jahre tüv.scheibenbremse auspuff und rasten eingetragen.super.
gr ralf
 
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