Kaltstartproblem zu lösen gesucht

Unbedarfte Spontanidee:
Sollte das Problem tatsächlich vom Chokehebel herrühren, könnte man da nicht probehalber einfach mal die Züge am Vergaser lösen und händisch choken? :rolleyes:
 
Ich fahre an meiner 75/6 schon seit gut 20 Jahren ohne diesem Gebamsel
am Luftfiltergehäuse.
Einen kurzen Stahldraht mit hart aufgelötetem Speichennippel zum Greifen
bzw. Hochziehen und Niederdrücken des Chokehebels anstelle der Bowdenzüge angebracht.
Der Luftfilteraus- einbau ist auch ein Kinderspiel.

Kommt jetzt der Aufschrei der Originalitätsfanatiker?

Bastler.
 
Hallo Patrick,

ich würde es an deiner Stelle erst mal mit Originalbedüsung - insbesondere der Nadeldüse - versuchen.

Ich hatte an der 100/7 auch mal mit kleineren Nadeldüsen experimentiert (266 statt 268), Motor lief weiterhin gut, vielleicht sogar besser, aber der Kaltstart wurde - insbesondere bei niedrigeren Temperaturen - deutlich schlechter. Ich bin dann auf die Originalbedüsung zurückgegangen.

Grüße+Erfolg
Roland
 
Zwischenzeitlich gab/gibt es (noch) familiären Aufruhr, da blieb keine Zeit für ausseruniversitäre Forschung. Das einzige, was ich seither geschafft habe, war die Gute heute bei 10°C anzuschmeissen. Choke Pos2, ein paar Umdrehungen und los gings. Mit der alten, ausgelutschten Gel-Batterie, ohne externe Hilfe. Was 10°C Differenz so ausmachen.

Klingt eher nach: bei niedrigen °C relevanter Spannungsabfall zusammen mit revisionsreifem Bosch-Anlasser. Ich sollte den Spannungsabfall messen, das Ratespiel bringt echt keine Lösung.

PS: He Roland! Wir haben uns lange nicht mehr gesehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm.... koennte schon sein, schliesst aber wiederum das Startgemisch nicht vollkommen aus. Bislang fehlen einfach schluessige Messergebnisse/Beweise.

Vielleicht wird es ja nochmal richtig kalt, dann kannst Du beim Anlassen nochmal nach der Zuendung sehen.

Gruss,
--Christian
 
Zurück
Oben Unten