Kardanwelle beim Umbau auf 1150er Schwinge

Das ist wie mit den HPN-Rahmen.
Eine Menge "haben wollen" steckt dahinter, rein sachlich betrachtet ist die R1150 Schwinge etwas länger (~30mm) (aber kürzer als die der R1100!) als die "alte Paralever", definitiv steifer und die Einleitung der Federbeinkräfte in den Rahmen sind beim Zentralfederbein theoretisch auch günstiger.
Die Kinetik ist auch etwas verfeinert.
Mehr Federweg realisierbar.

Trotzdem gehört auch viel Glauben dazu, die Schwingenlagerung zu optimieren bringt an Fahrstabilität mehr...
 
Hallo zusammen,

ich hab´ den Thread aufmerksam verfolgt und dazu mal eine echt triviale Frage:
Warum eigentlich der doch recht aufwändige Umbau auf 1150-er Schwinge?
Was bringt das eigentlich?
....
Grüße aus dem Taubertal

ecke

Hi Ecke,
es geht um mehr Geländetauglichkeit. Durch die längere Schwinge kannst du den Federweg hinten an den längeren Federweg einer neuen Gabel vorne anpassen. Da durch den Einbau der 11er Schwinge es schon ganz schön hoch wird, bauen manche dann als Kompromiss die 11,5er ein, die nicht ganz so lang ist, aber länger als die originale.
Also das ist zumindest EIN Grund. Es gibt sicher noch diverse andere.
Grüßle MartinA-GS

edit: war zu langsam....
 
Wobei man allerdings feststellen muss, dass die Torsionssteifigkeit und Dauerfestigkeit einer richtig ausgelegten Doppelschwinge aus Stahlprofilen besser ist als die sämtlicher Al-Guß-Einarmschwingen.

In einer Gelängemaschine ist - anders als auf der Rennstrecke - überragende Fahrwerkssteifigkeit allerdings auch technisch nicht wünschenswert, da nimmt der Rahmen besser als Drehstab Belastungsspitzen elastisch mit auf.

Die HPN Rahmen sind aus diesem Grunde auch nicht viel (die Bleche am Lenkkopf bringen etwas Längssteifigkeit) "steifer" in den relevanten Achsen, aber von der Dauerfestigkeit her günstiger.
 
Problem bei der Verwendung der 11er Schwinge ist wohl die Ansteuerung der Kupplung, da die Schwinge in eingefedertem Zustand den Hebel betätigen kann, deshalb wird gerne die 1150er Schwinge iVm der 11er Kardanwelle verwendet.
Das Umfrickeln der 1150er Kardanwelle ist wohl nicht unbedingt nötig. Man kann die 11er Kardanwelle am unteren Ende, am Schiebestück, wohl um ca. 10mm abdrehen, dann müsste sie von der Länge reinpassen. Aber die sicherere Methode ist das Errechnen der richtigen Länge, so wie es Wolfo beschreibt.
Nach dem abdrehen der Welle habe ich mir überlegt, dass ich dann den Hinterbau zusammen stecken werde, um die Verzahnung des Schiebestücks einen Kabelbinder wickle und dann den Hinterbau auf den theoretischen Anschlag des Federbeins einfedere. So sieht man an der Verschiebung des Kabelbinders, ob die Welle kurz genug ist oder ob das Schiebestück auf Anschlag geht.

Was haltet ihr von der Vorgehensweise?
Grüße Benni
 
Das Platzproblem mit der R1100 Schwinge kann man durch veränderte Motoraufnahmen oder einen geänderten Ausrückmechanismus (Schlepphebelprinzip) begegnen - ersteres ist zulassungstechnisch allerdings kritisch.


Dein Versuch mit den Kabelbindern wird funktionieren, wenn du einen möglichst dünnen nimmst.
Um die Verformung der Schwinge zu kompensieren sollte in jedem Falle 2, besser 3mm Restweg der Schiebeverzahnung vorhanden sein.
Der die tragende Länge der Schiebeverzahnung um die Nulllage sollte natürlich möglichst maximal sein, um die Flächenpressung und Verkantung moderat zu halten.
 
Hi Jan der Böse,

dein Name scheint wohl Programm zu sein!
Ich verstehe nicht, was dein Problem ist. Technisch bewege ich mich sicher nicht auf dem Wissensstand eines studierten Ingenieurs. Gänzlich blank, was Fahrzeugtechnik angeht, bin ich dennoch nicht.

Für mein Verständnis ist ein Forum dazu da, um Wissen auszutauschen. Wieso soll ich denn das Rad neu erfinden, wenn sich solche Umbauten schon seit Jahren bewährt haben?

Nur weil ich im Kindergarten noch nicht wusste, was 3x3 ist, bin ich doch auch nicht auf dem Kenntnisstand eines 3-jährigen geblieben und habe mir die weitere Schulbildung gespart!
Manuel von SWT ist ein sehr netter und kompetenter Mann. Ich bin mir fast sicher, dass er mir am Telefon verklickern würde welche Änderungsmaßnahmen am 11er Kardan nötig sind, um ihn mit dem Adapter in die 1150er Schwinge zu bringen.

Wenn du mir nicht weiterhelfen willst, dann lass es bleiben. Deine Nachricht ist bis jetzt die einzige unnötige Antwort und damit schlechte Erfahrung, die ich mit diesem Forum gemacht hab.
Ein Dankeschön an alle anderen, die mir bis jetzt weitergeholfen haben.

Vielleicht kommt ja noch ein Nachtrag mit der genauen Länge, um die die Welle gekürzt werden muss.

Wünsch euch nen guten Start in die Woche.
Benni

hallo benni
du hast eine p.n.
netten gruß:
jan, der böse, oder auch nicht...
 
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