Kein Strom mehr – welche neue Lichtmaschine?

Moin Kim,
ich hoffe daß das dein Name ist, im Beitrag 13 hast du damit unterschrieben..........
Ich bin der dem die SH LiMa gehört die Hans auf seiner Quälbank getestet hatte.
Ich fahre diese LiMa seit über 10 Jahren ohne Probleme.
In dieser Zeit brauchte ich aber 3 Regler/Gleichrichtereinheiten.
Das ist definitiv die Schwachstelle der Anlage.
Evtl. - aber dafür fehlt mir der Überblick und das technische Wissen - gibt es andere Reglereinheiten die zuverlässig funktionieren und von den elektrischen Daten zu der LiMa passen.
Da können andere hier vielleicht mehr dazu sagen..........
Einen Punkt möchte ich noch anmerken.
Durch den Dauermagneten als Rotor schließt du eine Fehlerquelle aus.
Was einer der bekannten Schwachpunkte der Serienlichtmaschiene ist.
Und das Gesamtpaket ( Stator, Rotor, Diodenplatte, Regler ) ist um die hälfte leichter als die Serien LiMa.
Das zu deiner Gewichtsdiskussion in einem anderen Beitrag...........
Zur Serien LiMa ist noch zu sagen daß ein großer Schwachpunkt des Serien Stators die Kohlenhalterung ist.
Ich habe aktuell das Problem daß meine Ladekontrollampe flackert bis ca. 3000 Umin.
Ausgeschlagener Kohlehalter und in Folge verkantete Kohlen die sich schräg abgelaufen haben...
Wenn du dich für die Serien LiMa für deine große Reise entscheidest würde ich auf diese Punkte speziell achten.
Evtl. vorher neu machen (Kohlehalter) oder mitnehmen.
Nimmt nicht viel Platz weg.
Ansonsten wünsche ich dir gutes Gelingen und eine unvergessliche wunderschöne Reise.
Grüße
Uli
 
Noch ein ganz anderer Gedanke. Wenn die Lima bei Drehzahlen ab ca. 3000 genügend Leistung für die in #13 gestellten Anforderungen erbringt (plus Strom für das Laden der Batterie und für die Zündung), aber unterhalb dieser Drehzahl die Batterie zu stark belastet wird, dann könnte ein spannungsgesteuertes Relais die Zusatzverbraucher abschalten. Also Heizweste und Heizgriffe. Die Spannung wird als Indiz dafür verwendet, dass die Lima strommäßig am Limit ist und die Batterie aushelfen muss. Sprich, an der Ampel kommt die Kälte...

HIER habe ich exemplarisch ein passendes Relais gefunden. Ob sich dann allerdings durch den Spannungsabfall beim Zuschalten weiterer Verbraucher eventuell ein Schwingkreis bildet, bei dem diese ständig ein- und ausgeschaltet werden, kann ich nicht sagen. Das hängt auch vom Alter der Batterie ab. Wie geschrieben, es ist nur ein Gedanke.

Gruß Bernhard
 
Noch ein Zusatz zu den genannten zusätzlichen Werten: Es werden nur Werte in die Bilanz genommen, die "immer" an sind. Hierzu gehören z.B. nicht das Bremslicht oder die Blinker, alles temporär. Das Navi zieht nahezu nix (außer der Akku ist im Navi leer), die Zusatzscheinwerfer werden vermutlich auch nur begrenzt genutzt. Kommen also noch Weste und Griffheizung. Dafür kann man eine H4 gegen eine mit LED eintauschen. D.h. mögliche temporäre Verbraucher gehen zu Lasten der Batterie. Das ist so gewollt und nicht wirklich schlecht. Zum Vergleich: Man kann komplett auf Batterie runde 350 km fahren, bevor sie leer ist. So lange immer wieder das Teil aufgeladen werden kann, würde ich nichts machen.

Es gibt genau eine Art der Fahrt, die für die Bosch-LiMa mit vielen Verbrauchern nicht so gut ist: Fahrten permanent unterhalb der 1.500 1/min (d.h. permanenter Stadtverkehr). Da ist dann auch mal nach einem Tag Schleichverkehr der Akku leer.

ABER: Bitte bei solch einer Ausstattung wie oben nicht mit einem zu kleinen Akku fahren, 18 Ah sollten es schon sein. Und was bei so einer Reise gut ist, ist ein Starterpack mit sich zu führen.


Hans
 
Es gibt genau eine Art der Fahrt, die für die Bosch-LiMa mit vielen Verbrauchern nicht so gut ist: Fahrten permanent unterhalb der 1.500 1/min (d.h. permanenter Stadtverkehr). Da ist dann auch mal nach einem Tag Schleichverkehr der Akku leer.

Die einzigen die damit Schwierigkeiten hatten waren die Motorradpolizisten, als die noch 2-Ventiler fuhren. Die hatten aber auch eine Zusatzausstattung.
 
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