Keine Ladespannung mehr...

Adeodatus

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03. Okt. 2014
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555
Ort
Kärnten, Österreich
An die Wissenden hier:
Bei meiner R 80 G/S leuchtet plötzlich die Ladekontrollleuchte auf, aber erst nach 10-15 km. Ich habe auch eine Spannungsanzeige verbaut, die zuerst beim Fahren korrekt etwa 13V anzeigt, dann, nachdem offensichtlich der Motor warm wird, nur mehr ca. 11V (bei eingeschaltetem Licht).
Dann steht die G/S eine Stunde, ich starte, und alles schein zu passen. Nach 3-4 Minuten laufen lassen am Stand fällt plötzlich die Ladespannung wieder und die LKL erklimmt. Bei Drehzahl wird nix besser.
Regler und Diodenplatte habe ich auf Reserve liegen.
Wo soll ich nun mit dem Suchen beginnen?
Hatte kürzlich eine längere Fahrt bei starken Regen - kann das ev. auch damit zusammenhängen?
Dankeeee,
Hannes

ps: die FAQs habe ich gelesen.
 
Servus Hannes,
bei meiner ST war es vor zwei Jahren der Rotor welcher sich davor durch ungenügende Ladung der Batterie bermerkbar machte bis nichts mehr ging.
Wicklungsbruch der sich erst im Betrieb bemerkbar machte.
 
hallo zusammen,
wenn die Rotorwichlung einen Bruch hat, dann leuchtet die Ladekontrolle NICHT mehr auf, auch dann nicht, wenn sie leuchten müßte, z.B. Zündung ein, Motor noch nicht gestartet.

viele Grüße Paul
Der Wickungsbruch machte sich wohl nur zeitweise im Betrieb bemerkbar. :nixw:
Aber ich bin in Elektrik nicht so bewandert und habe den Rotor am letzten Plauderabend Süd dem Hans zum Testen überlassen.
 
Ich hatte mal ne Statorwicklung die - wie sich dann irgendwann im Ofen rausstellte - bei Erwärmung ausgestiegen ist mmmm

Edit: ich glaub bei mir hat aber damals nix geleuchtet - nur leerer werdende Batterie auf Strecke... Kurzstrecke gab's nie Probleme
 
Zum Thema Wicklungsbruch: ich habe ja den Rotor von Fritz Jimcat auf der Bank. Meiner Meinung nach gibt es den sogenannten temporären Wicklungsbruch nicht. Was ich mehrfach gesehen habe, ist, dass die Wicklung sich wohl ausdehnt und nach und nach die Isolation am Gehäuse scheuert. Sobald der Draht dann Kontakt bekommt, kann der Rotorstrom eben auch an der Stelle „entweichen“. Damit verliert die LiMa ihre Leistung schleichend ihre Leistung. Im weiteren Verlauf wird vermutlich der Regler deutlich mehr öffnen, sprich weniger takten und ein höherer Strom gelangt zum Rotor, was zur Folge hat, dass durch die beschädigte Stelle am Draht und der sich gebildetet Widerstand die Stelle sehr warm wird. Die Isolation wird weiter beschädigt und der Draht bricht dann vermutlich - Komplettausfall.

Wir kann man das ggf. messen? Kohlen abheben und von einem Ring gegen Masse des Rotors, z.B. Rotorschraube, messen. Hier sollte kein Wert angezeigt werden. Man benötigt ein halbwegs gutes Ohmmessgerät, denn beim beginnenden Problem wird ein Durchgang nur ganz kurz angezeigt. Sprich, nur schauen, ob ein Wert kurz angezeigt wird, keinen Pipser nutzen, der funktioniert nicht. Die Messung kann meist so lange nicht wiederholt werden, bis mit einem Draht von einem Ring mit der Rotormasse kurzgeschlossen wurde.

Mal wieder viel Text geworden, sorry

Hans
 
Dieses Problem habe ich (hoffentlich) gelöst. Es waren verschlissene Lima-Kohlen, sie waren nur mehr ca. 5mm lang. Heute neue Kohlen eingebaut. Die Probefahrt steht noch aus....
LG Hannes
 
hallo zusammen,
verschlissene Limakohlen - die LKL leuchtet ? von meinem Verständnis paßt das nicht, eine Unterbrechung des Erregerstroms durch eine verschlissene Lima-Kohle ist doch gleichwertig mit einer Unterbrechung durch einen Wicklungsbruch - in beiden Fällen kann die LKL eigentlich nicht mehr leuchten . . .
oder ist mir da ein Gedankenfehler unterlaufen ?
Paul
 
Dieses Problem habe ich (hoffentlich) gelöst. Es waren verschlissene Lima-Kohlen, sie waren nur mehr ca. 5mm lang. Heute neue Kohlen eingebaut. Die Probefahrt steht noch aus....
LG Hannes

könntest du von den alten Kohlen mal Bilder machen und die Länge (ca. reicht) messen?

hallo zusammen,
verschlissene Limakohlen - die LKL leuchtet ? von meinem Verständnis paßt das nicht, eine Unterbrechung des Erregerstroms durch eine vreschlissene Lima-Kohle ist doch gleichwertig mit einer Unterbrechung durch einen Wicklungsbruch - in beiden Fällen kann die LKL eigentlich nicht mehr leuchten . . .
oder ist mir da ein Gedankenfehler unterlaufen ?
Paul
Doch passt, da im Stand die Kohlen "noch" anliegen (LKL leuchtet), bei hohen Drehzahlen aber keinen guten Kontakt mehr bekommen.

Hans
 
Doch passt, da im Stand die Kohlen "noch" anliegen (LKL leuchtet), bei hohen Drehzahlen aber keinen guten Kontakt mehr bekommen.
Bei meiner R 80 G/S leuchtet plötzlich die Ladekontrollleuchte auf, aber erst nach 10-15 km.
hallo Hans,
mit der Möglichkeit haste recht, paßt aber nicht zu der Aussage von Hannes, ich nehme an, er meint damit, daß nach 10-15km Fahrt die LKL aufleuchtet - warten wir des Rätsels Lösung ab.
viele Grüße Paul
 
ich nehme an, er meint damit, daß nach 10-15km Fahrt die LKL aufleuchtet
Auch das kann sein: Durch das nicht komplette Anliegen der Kohlen ergibt sich ein Übergangswiderstand - damit ladet die LiMa nicht mehr komplett, es kommt zu einer Spannungsdifferenz zwischen B+ (Batterie) und D+ am Regler -> LKL leuchtet oder leuchtet leicht.

warten wir des Rätsels Lösung ab
jupp, bin ebenfalls gespannt!!

Hans
 
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