Kupferpaste oder Staburags für Verzahnungen?

eibe3xv

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15. Dez. 2014
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München
Hallo Gemeinde,

hab da eine Frage.

Kann man statt Staburags auch Kupferpaste für die Verzahnung am Hinterradantrieb und Kupplung verwenden? Stabadings müsste ich erst besorgen.

Danke und Grüße

Ralf
 
Dann besorgs...:oberl:

Kupferpaste habe ich vor Jahren entsorgt. Ich habe dafür keine Verwendung mehr.
 
Manche machen das. Andere rümpfen die Nase. Du kannst statt Staburags auch ein anderes Gleitmittel für Schiebeverzahnungen verwenden (z.B. für PKW-Kupplungen, gibt es im Autozubehörladen). Aber du bekommst das Zeug im Internet oder auch hier im Forum innerhalb weniger Tage zugeschickt. Und wenn du nur eine Q hast, dann reicht das für Jahre! Und eigentlich ist das eine Wartungsarbeit für kalte und verregnete Wintertage. Jetzt beim Sonnenschein musst du fahren, nicht schrauben!
Schöne Grüße aus Ostbelgien
Zoltán
 
Hallo Gemeinde,

hab da eine Frage.

Kann man statt Staburags auch Kupferpaste für die Verzahnung am Hinterradantrieb und Kupplung verwenden? Stabadings müsste ich erst besorgen.

Danke und Grüße

Ralf

Hi,
Staburags, Optimol oder "Kupplungsfett", jedoch nicht Kufperpaste (hab ich zumindets als Fazit hier mitbekommen): Das ist abrasiv, will heissen, es schmirgelt bei Bewegung.

Hans
 
Servus,

Dank für die Infos, schon bestellt.

Würde auch gerne fahren, aber ohne Getriebe geht das schlecht:---).

Habs diese Woche ausgebaut da defekt, hab ich geschwitzt.

Grüße

Ralf
 
Kupferpaste haftet wohl nicht so gut wie das Staburags.

Wenn Kupferpaste dann wenig, sehr wenig. KLICK
 
Das heilige Staburags... :rolleyes:

An den Lagerstellen kann man jedes vernünftige HP-Fett bedenkenlos nutzen.
 
Das heilige Staburags... :rolleyes:....

...wird BMW nicht mehr vertrieben und auch nicht mehr benutzt, sagte mir die NL in KS. Stattdessen drückte man mir vor Jahren ein Tube Optimol White T in die Hand. Angeblich fliegt das nicht so schnell weg wie das sehr steife Staburags. Letzteres hatte sich tatsächlich in ordentlicher Menge ringförmig im Schwingenholm verteilt. Die Paraleverlager habe ich dann auch gleich mit Optimol eingesetzt. Bis jetzt ist's gut.

Kupferpaste ist ein Trennmittel für temperaturbelastete Gewinde, kein Schmiermittel.

/Frank
 
...wird BMW nicht mehr vertrieben und auch nicht mehr benutzt, sagte mir die NL in KS. Stattdessen drückte man mir vor Jahren ein Tube Optimol White T in die Hand. Angeblich fliegt das nicht so schnell weg wie das sehr steife Staburags. Letzteres hatte sich tatsächlich in ordentlicher Menge ringförmig im Schwingenholm verteilt. Die Paraleverlager habe ich dann auch gleich mit Optimol eingesetzt. Bis jetzt ist's gut.

Kupferpaste ist ein Trennmittel für temperaturbelastete Gewinde, kein Schmiermittel.

/Frank

Hi,
der Grund scheint eher zu sein, dass sich Staburags wohl im Alter zersetzen kann. Herumfliegendes Staburags habe ich beim zerlegen der Welle nach 21 Jahren Nutzung nicht beobachten können.

Hans
 
hallo Hans, 21 Jahre ohne jegliches Nachschmieren hat es durchgehalten?

/Frank

Hi,
da ich die Kiste seit dem ersten Tag fahre, jedoch bis dato immer in einer Werkstatt gewartet wurde, das Abschmieren nicht auf dem Wartungsplan steht und auf keiner Rechnung aufgeführt ist, gehe ich mal davon aus, dass es nie gemacht wurde. Die Farbmarkierung auf den Schwingenschrauben deuten auch darauf hin. Aber beschwören würde ich es nicht. In diesem Sinne: vermutlich einfach Glück gehabt (Km 82.000).

Auf dem zweiten Bild sieht man noch die Schmiere, den kleinen Rest auf dem Kardangelenkt ist mir passiert.

BMW_R100GS_2013-12-02_02.jpgBMW_R100GS_2013-12-02_08.jpg

Hans
 
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