Kupplungshebel fällt durch

cepulon

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26. Feb. 2008
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229
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Unterfranken
Hallo,

gestern Abend, schalte in den zweiten Gang bei meiner 60/5, plötzlich fällt der Kupplungshebel ohne Widerstand durch. Dachte zuerst an einem gerissenen Kupplungszug - aber der war in Ordung. Der Ausrückhebel am Getriebe lässt sich ohne Widerstand vor und zurück bewegen. Membranfeder ist neu. Müßte dann die Kupplungsdruckplatte sein oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du die Stellschraube am Hebel (Getriebe) nicht richtig gekontert und dann verloren ? Oder hat sie sich nur gelockert ?
 
Hallo,

Spitze wurde von mir eingefettet. Werde das Getriebe mal am kommenden Wochenende ausbauen. Hätte mich bloss vorher interessiert ob jemand schon mal das gleiche Problem hatte.
 
Hallo Dieter,

ja hatte ich am 4. April auf der Fahrt zum Plauderabend.
Kurz nach Lindau auf der Bahn, noch nicht mal 1/3 der Strecke gefahren, plötzlich keinen Widerstand mehr.
Na gut, ich fahre ja auf ein BMW-Treffen und der Jörg war mit seiner 60/6 hinter und vor mir.
Kupplungszug war eingehängt und reagierte unten am Getriebe auch auf den Ganghebel, :schimpf:.
Mal schnell auf 180 beschleunigt, alles ok, keine Geräusche von Kupplung oder Getriebe, also auf der Bahn weiterfahren bis zu allerletzen Abfahrt.
Natürlich hatte die Ampel dort rot, wie solls auch anders sein.
Also Gang raus und Motor aus, nachschauen.
Immerhin waren wir da schon in Inning, also nicht mehr so weit weg vom Treffpunkt.
IMG_0386.JPG
Kurze Durchsicht:
IMG_0387.JPG
Der Lagerbolzen des Hebels hatte sich nach oben rausgeschafft, der Federring war nicht mehr da.
Bolzen reingeschoben, Werkzeug verpackt und zum Karl gefahren, dort gabs dann einen neuen Bolzen, der Gregor hat da was feines gemacht mit Bensingsicherung unten.

Schau mal nach, ob der Bolzen noch da und vor Allem drin ist.
Nach unten kann er nicht durchfallen, da er oben einen Bund hat und nach oben kann er auch nicht, weil der Kardangummi ihn dran hindert.
Aber er kann sich soweit nach oben schaffen, dass der Ausrückhebel kein Gegenlager mehr hat und somit die Kupplung aich nicht mehr betätigen kann.

Sache von 5 Minuten.
Hoffentlich bei dir auch so, erspart das Getriebeausbauen.
 
Ich weiß jetzt nicht genau wie das bei /5 gemacht ist, wenn das ähnlich wie bei /7 gelöst ist, dann gibt es ja nicht mehr so viele Möglichkeiten!
Bowdenzug i.O., Lagerbolzen korrekt, dann kann eigentlich nur die Membranfeder durchbohrt sein, oder die Druckstange hat´s wie schon geschrubt massiv verkürzt, vllt. hat sich auch das Ausrücklager vermalledeit. Aber was heisst schon eigentlich? Wie auch immer, Du wirst es erst nach dem Getriebeausbau sehen. Obwohl, das Ausrücklager und ev. die Druckstange kannst Du ohne Ausbau prüfen. Wobei die Druckstange meist nicht nach hinten rausgeht. Wie das bei /5 nun ist, weiß ich nicht.
 
Moin Moin,
ich klinke mich mal ein weil ich da auch gerade Baustelle hatte.

Letztes Wochenende stand leider ein Getriebetausch an, beim alten geben die Lager auf. Beim Getriebetausch kam dann nicht nur eine gebrochene Druckstange zu Tage sondern auch dieses Loch in der Druckplatte.

Ist das so noch normal bzw OK oder schon der Beginn der Durchbohrung?
IMG_20140719130043839.jpg

gebrochene Druckstange. Vor 10.000km hatte ich sie zuletzt heil in der Hand. Im Betrieb war der Bruch nicht merkbar.
IMG_20140719130454087.jpg

Spitze der gebrochene Druckstange
IMG_20140719130142554.jpg

IMG_20140719131028489.jpg

Gruß
jan
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Entwarnung, Dietmar :hurra:

Mir lief es grad kalt den Rücken runter nach Lesen dieses Freds und anschliessender Betrachtung meiner Bilder dazu.
War ja nicht ganz unaufwendig die ganze Aktion und dann die Prozedur gleich nochmal und mehr...

Freue mich!

Gruß
jan
 
Hallo Dieter,

ja hatte ich am 4. April auf der Fahrt zum Plauderabend.
Kurz nach Lindau auf der Bahn, noch nicht mal 1/3 der Strecke gefahren, plötzlich keinen Widerstand mehr.
Na gut, ich fahre ja auf ein BMW-Treffen und der Jörg war mit seiner 60/6 hinter und vor mir.
Kupplungszug war eingehängt und reagierte unten am Getriebe auch auf den Ganghebel, :schimpf:.
Mal schnell auf 180 beschleunigt, alles ok, keine Geräusche von Kupplung oder Getriebe, also auf der Bahn weiterfahren bis zu allerletzen Abfahrt.
Natürlich hatte die Ampel dort rot, wie solls auch anders sein.
Also Gang raus und Motor aus, nachschauen.
Immerhin waren wir da schon in Inning, also nicht mehr so weit weg vom Treffpunkt.
Anhang anzeigen 100440
Kurze Durchsicht:
Anhang anzeigen 100441
Der Lagerbolzen des Hebels hatte sich nach oben rausgeschafft, der Federring war nicht mehr da.
Bolzen reingeschoben, Werkzeug verpackt und zum Karl gefahren, dort gabs dann einen neuen Bolzen, der Gregor hat da was feines gemacht mit Bensingsicherung unten.

Schau mal nach, ob der Bolzen noch da und vor Allem drin ist.
Nach unten kann er nicht durchfallen, da er oben einen Bund hat und nach oben kann er auch nicht, weil der Kardangummi ihn dran hindert.
Aber er kann sich soweit nach oben schaffen, dass der Ausrückhebel kein Gegenlager mehr hat und somit die Kupplung aich nicht mehr betätigen kann.

Sache von 5 Minuten.
Hoffentlich bei dir auch so, erspart das Getriebeausbauen.

Hallo Joachim,
genau dasselbe war mir auch mal passiert auf einer Urlaubsfahrt nach Frankreich. Ein- und dasselbe wie bei dir.
Gruß
Pit
 
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