Kupplungszug "einfach" wechseln möglich?

MarkusR65

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03. Dez. 2021
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89355 Gundremmingen
Hallo zusammen,

ist es möglich, den Kupplungszug meiner RT ohne Ausbau des Tanks zu wechseln?
Überlegung: Ich hänge an den alten Zug eine Schnur und ziehe damit dann das Neuteil ein. Oder doch gleich Tank runter - der Aufwand wäre ja ebenfalls überschaubar.

Grüße Markus 👋
 
... Oder doch gleich Tank runter - der Aufwand wäre ja ebenfalls überschaubar.

Eben.

Und ... spätestens im Bereich Lenkkopf würde Deine Idee wegen der dortigen Enge wahrscheinlich sowieso scheitern.

Grundsätzlich ist die Methode die alten Züge, Bremsleitungen und Tachowellen als "Durchziehwerkzeug" für die jeweils Neuen zu benutzen nicht abwegig bzw. z.B. bei den Blech-Vespas sogar das Mittel der Wahl da Diese dort durch die Karosseriehohlräume verlegt sind und man mit vertretbarem Aufwand sonst keine Chance hat.

Da kam mal ein junger Mann mit seiner PK 50 auf'm Hänger und wollte alle 5 Züge erneuert haben - Gas-, Brems-, Kupplungs und 2 Schaltzüge. Und er hätte die Alten schon mal rausgezogen :rolleyes::rolleyes:. Das war's dann. Der Meister hat die Annahme verweigert.
 
Da es sich bei der Maschine des TE um eine RT handelt ist ohnehin jede Menge lackiertes Zeug - nicht nur - für diese Tätigkeit im Weg bzw. kratzergefährdet.

Deshalb würde ich den Tank auf alle Fälle abnehmen; ist ja nun wirklich eine eigentlich diskussionsunnötige Kleinigkeit.
 
Das schwierigste daran ist eine geeignete und kratzschonende Lagerung für den Tank zu finden, so dass der nicht im Weg steht und von der Geteänkekiste getreten wird :pfeif:
 
Eine alte Decke, mehrfach gefaltet auf dn Boden reicht als Unterlage; sollte natürlich nicht im Durchgangsweg liegen...
 
Hallo
es geht auch z.B. Sperrholzplatte als Unterlage, aber vielleicht die
Decke oben über den Tank, wenn mal was von oben z.B Regal fällt.

Hätte nicht gedacht das mir sowas mal passiert aber erstens kommt es anders
und zweitens als man denkt.

Zange von oben gefallen.JPG


Gottfried
 
Zug ist eingebaut. Im Bereich der Prallplatte ginge es eleganter, allerdings zu Lasten eines möglichst großen Radius. Nach unten läuft der Zug lediglich mittig durch die Federholme, dann großzügig innerhalb der Verkleidung zum Kupplungshebel. Die Bestätigungskraft hat sich um 30 % verringert. Ein Ausbau des Tanks wäre übrigens völliger Blödsinn gewesen, da der Zug auch so Recht einfach verlegt werden kann. Die Maschine wirkt auf den Fotos übrigens noch schmutziger als vor Ort. 😉

Viele Grüße Markus 👋

 
Hallo Markus,
schön dass es geklappt hat und du zufrieden bist. Ich würde Dir trotzdem raten die drei Handgriffe zu machen um den Tank abzubauen. Ich mach das mindestens ein Mal im Jahr um da nach den Rechten zu sehen und mal sauber zu machen. Ich weiss nicht welche Baureihe der RT du fährst, Bei meiner G/S sitzen da die ganzen Relais und die Elektrik. Da sollte man ein Auge drauf haben und mal die Kontakte säubern etc.
Ich habe um das zu erleichtern das erste Stück des Benzinschlauchs (du hast da zwei) gegen eines mit etwas grössere Durchmesser getauscht. Das vereinfacht das Abziehen ungemein und ich kann auch mal auf die Schnelle meinem Sohn auf der Strecke ne Spritspende geben wenn der 9 Liter Tank der 660er im Outback mal wieder nicht reicht.... 🙄 😁

Gruß
Kai
 
Hi Kai.

Der Tank war in der Vergangenheit mehrmals runter, da es ja immer was zu schrauben gibt. Vollgetankt hält sich der Spaß allerdings in Grenzen.😂 Besagte Kontakte sind bereits gesäubert, überprüft. Allerdings hätte beim Wechsel des Kupplungszuges eine Demontage rein technisch keinen Sinn gemacht.

Viele Grüße Markus 👋
 
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