Hallo Freunde,
für eine Übersetzungsänderung in unseren Getrieben wird ja nur ein Zahnrad eines Paares ausgetauscht. Der Achsabstand bleibt konstant. Man muß also beim zu tauschenden Zahnrad die Profilverschiebung ändern und befindet sich dadurch auf einem anderen Teil der Evolvente, als in der ursprünglichen Auslegung vorgesehen (der Achsabstand bleibt ja konstant). Dadurch erhöht sich der Gleitreibungsanteil (Relativbewegung zwischen den Zahnflanken, ein reines Rollen findet ja nur auf jeweils einem bestimmten Durchmesser statt). Ebenso verändert sich der Traganteil und die Tragposition (durch Veränderung der Krümmungsradien). Das Ganze verändert auch etwas das Zahnflankenspiel.
Von der Theorie her würde ich jetzt vermuten, dass dadurch z.B. die Gefahr einer Pittingbildung deutlich(?) erhöht wird. Die Gefahr schätze ich um so höher ein, wenn z.B. ein längerer 5ter Gang mit einer Leistungs- / Drehmomenterhöhung einher geht (was vermutlich oft der Fall sein wird).
Wie sieht's damit in der Praxis aus? Machen die Getriebe evtl. nach wenigen Zehntausend Kilometern schon schlapp? Können diejenigen unter Euch, die solch modifizierte Getriebe in entsprechenden Stückzahlen regelmäßig von innen sehen, dazu statistisch verlässliche Aussagen machen?
Gruß
Walter
für eine Übersetzungsänderung in unseren Getrieben wird ja nur ein Zahnrad eines Paares ausgetauscht. Der Achsabstand bleibt konstant. Man muß also beim zu tauschenden Zahnrad die Profilverschiebung ändern und befindet sich dadurch auf einem anderen Teil der Evolvente, als in der ursprünglichen Auslegung vorgesehen (der Achsabstand bleibt ja konstant). Dadurch erhöht sich der Gleitreibungsanteil (Relativbewegung zwischen den Zahnflanken, ein reines Rollen findet ja nur auf jeweils einem bestimmten Durchmesser statt). Ebenso verändert sich der Traganteil und die Tragposition (durch Veränderung der Krümmungsradien). Das Ganze verändert auch etwas das Zahnflankenspiel.
Von der Theorie her würde ich jetzt vermuten, dass dadurch z.B. die Gefahr einer Pittingbildung deutlich(?) erhöht wird. Die Gefahr schätze ich um so höher ein, wenn z.B. ein längerer 5ter Gang mit einer Leistungs- / Drehmomenterhöhung einher geht (was vermutlich oft der Fall sein wird).
Wie sieht's damit in der Praxis aus? Machen die Getriebe evtl. nach wenigen Zehntausend Kilometern schon schlapp? Können diejenigen unter Euch, die solch modifizierte Getriebe in entsprechenden Stückzahlen regelmäßig von innen sehen, dazu statistisch verlässliche Aussagen machen?
Gruß
Walter
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