Hallo zusammen,
ich habe bei meiner R 100 GS (BJ '90) ein merkwürdiges Problem.
Die Vorgeschichte:
Bevor ich vor zwei Wochen mit der Q in den Urlaub gefahren bin, habe ich ihr eine Inspektion gegönnt. Dabei habe ich auch die Vergaser zerlegt, gesäubert und synchronisiert. Am Fahrwerk habe ich aber keinerlei Veränderungen vorgenommen. Das Spiel von Steuerkopf- und Schwingenlager habe ich zwar geprüft, aber nicht verändert. Auch das Gabelöl habe ich gelassen, wie es war.
Das Problem:
Seit dieser Inspektion habe ich so um die 60 km/h heftiges Lenkerflattern. Obwohl ich meine Kuh noch nicht lange habe, bin ich mir ganz sicher, dass dieses Lenkerflattern zuvor nicht vorhanden war. Es ist so heftig, das ich es garantiert bemerkt hätte. Konkret äußert es sich besonders arg, wenn ich aus höherer Geschwindigkeit im 5. Gang ausrolle und den Geschwindigkeitsbereich um die 65-60 km/h erreiche. Wenn ich dann die Hände vom Lenker nehme, schaukelt sich der Lenker beängstigend auf. Sobald ich die Hände wieder auf den Lenker lege, beruhigt sich die Fuhre. Ich spüre dann zwar noch eine Unruhe in den Händen, aber das Flattern ist vorbei
Ich habe Metzeler (?) Tourance-Reifen mit 2,5 bar (vorn) und 2,9 bar (hinten) aufgezogen. Die Reifen sind deutlich angefahren (konkret sind sie ca. 8 Tkm alt). Aber eigentlich können die Reifen nicht schuld sein. Denn vor der Inspektion trat das Problem nicht auf. Ich habe auch mit dem Luftdruck experimentiert. Hat nichts gebracht. Mit beladenen Koffern nimmt die Pendelneigung deutlich zu. Aber sie klingt auch ohne Koffer nicht vollständig ab.
Ich habe nun den (rein subjektiven) Eindruck, dass die Pendelneigung irgendwie mit der Motoreinstellung zusammenhängt. Sprich: Dass der Boxer bei einer bestimmten Drehzahl im Schiebebetrieb das Fahrwerk zum Schwingen bringt. Kann das sein? Oder ist das Einbildung??
Ich habe versucht der Sache auf den Grund zu gehen, in dem ich bergabrollend ausgekuppelt habe oder den Gang gewechselt habe. Bin mir irgendwie aber nicht ganz eins geworden, ob das jetzt was verändert hat. Meist war die Strecke aus, bevor der Motor von seiner Drehzahl heruntergekommen ist.
Tatsache ist jedenfalls, dass ich die Vergaser mit einem Twinmax synchronisiert habe. Beim rechten Vergaser blieb die Leerlaufluftmengenregulierschraube leider wirkungslos. Ich habe sie daher so ungefähr in der Grundeinstellung belassen. Beim Beschleunigen und bei Konstantfahrt konnte ich die Vergaser ziemlich perfekt synchronisieren. Allerdings ist die Synchronisation beim Gaswegnehmen immer deutlich aus dem Ruder gelaufen. Weil in der Twinmax-Anleitung stand, dass das (verglichen mit dem Gleichlauf beim Beschleunigen) nicht so wichtig wäre, habe ich das einfach mal so hingenommen.
Was meint ihr: Kann diese ganze Einstellungssache was mit dem Lenkerpendeln zu tun haben? Oder ist das völlig abwägig? Woran kann das sonst liegen??
Freue mich auf alle Antworten!
Viele Grüße,
Dominik
ich habe bei meiner R 100 GS (BJ '90) ein merkwürdiges Problem.
Die Vorgeschichte:
Bevor ich vor zwei Wochen mit der Q in den Urlaub gefahren bin, habe ich ihr eine Inspektion gegönnt. Dabei habe ich auch die Vergaser zerlegt, gesäubert und synchronisiert. Am Fahrwerk habe ich aber keinerlei Veränderungen vorgenommen. Das Spiel von Steuerkopf- und Schwingenlager habe ich zwar geprüft, aber nicht verändert. Auch das Gabelöl habe ich gelassen, wie es war.
Das Problem:
Seit dieser Inspektion habe ich so um die 60 km/h heftiges Lenkerflattern. Obwohl ich meine Kuh noch nicht lange habe, bin ich mir ganz sicher, dass dieses Lenkerflattern zuvor nicht vorhanden war. Es ist so heftig, das ich es garantiert bemerkt hätte. Konkret äußert es sich besonders arg, wenn ich aus höherer Geschwindigkeit im 5. Gang ausrolle und den Geschwindigkeitsbereich um die 65-60 km/h erreiche. Wenn ich dann die Hände vom Lenker nehme, schaukelt sich der Lenker beängstigend auf. Sobald ich die Hände wieder auf den Lenker lege, beruhigt sich die Fuhre. Ich spüre dann zwar noch eine Unruhe in den Händen, aber das Flattern ist vorbei
Ich habe Metzeler (?) Tourance-Reifen mit 2,5 bar (vorn) und 2,9 bar (hinten) aufgezogen. Die Reifen sind deutlich angefahren (konkret sind sie ca. 8 Tkm alt). Aber eigentlich können die Reifen nicht schuld sein. Denn vor der Inspektion trat das Problem nicht auf. Ich habe auch mit dem Luftdruck experimentiert. Hat nichts gebracht. Mit beladenen Koffern nimmt die Pendelneigung deutlich zu. Aber sie klingt auch ohne Koffer nicht vollständig ab.
Ich habe nun den (rein subjektiven) Eindruck, dass die Pendelneigung irgendwie mit der Motoreinstellung zusammenhängt. Sprich: Dass der Boxer bei einer bestimmten Drehzahl im Schiebebetrieb das Fahrwerk zum Schwingen bringt. Kann das sein? Oder ist das Einbildung??
Ich habe versucht der Sache auf den Grund zu gehen, in dem ich bergabrollend ausgekuppelt habe oder den Gang gewechselt habe. Bin mir irgendwie aber nicht ganz eins geworden, ob das jetzt was verändert hat. Meist war die Strecke aus, bevor der Motor von seiner Drehzahl heruntergekommen ist.
Tatsache ist jedenfalls, dass ich die Vergaser mit einem Twinmax synchronisiert habe. Beim rechten Vergaser blieb die Leerlaufluftmengenregulierschraube leider wirkungslos. Ich habe sie daher so ungefähr in der Grundeinstellung belassen. Beim Beschleunigen und bei Konstantfahrt konnte ich die Vergaser ziemlich perfekt synchronisieren. Allerdings ist die Synchronisation beim Gaswegnehmen immer deutlich aus dem Ruder gelaufen. Weil in der Twinmax-Anleitung stand, dass das (verglichen mit dem Gleichlauf beim Beschleunigen) nicht so wichtig wäre, habe ich das einfach mal so hingenommen.
Was meint ihr: Kann diese ganze Einstellungssache was mit dem Lenkerpendeln zu tun haben? Oder ist das völlig abwägig? Woran kann das sonst liegen??
Freue mich auf alle Antworten!
Viele Grüße,
Dominik





