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Nabe HR G/S retten

Kenny, wenn Du möglicherweise ein HR zur Verfügung stellen kannst & willst: Näheres gerne per DN.
 
Ich habe tatsächlich noch eine ca. 200 TKM gefahrene (und dabei oft gebremste) Hinterradnabe aus einer 86er G/S daheim,
allerdings ist mir diese für Experimente dann doch etwas zu schade (Ist eben meine einzige).
 
Probieren wirs auf einem anderen Weg:

Wenn eines eine passende Felge 2,50x18 entbehren kann, könnte und würde ich diese komplettieren, ein Testrad aufbauen und zum Flammspritzen und Nacharbeiten geben.

Dann bräuchte es nur noch einen Tester (vielleicht der Besitzer der Felge?) und einen Deal, wie wir nach Ablauf des Tests vorgehen.

Näheres gerne per DN.
 
Update: Ich habe jetzt ein komplettes HR einer G/S bekommen. Der Flammspritzer kann auch das bearbeiten. Ich hab mit ihm vereinbart, dass er diesmal ein etwas 'weicheres' Material aufbringt. Damit sollte die Nacharbeit etwas unkomplizierter von der Hand gehen.

Damit haben wir dann einen zweiten Testcase für die kommende Saison.
 
Das HR ist vom Beschichten zurück.

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Das jetzt verwendete Material ist nach Aussage des Beschichters etwas weicher, aber der notorische Zusatz bzgl. Werkzeug/Vorschub/Zustellung ist auf der Rechnung immer noch vorhanden.

Er wollte aufgrund der ggü. der Bearbeitung einer blanken Nabe aufwendigeren Abdeckung ein paar Taler mehr. Das wird aber von den eingesparten Kosten, vgl. #35, locker überkompensiert.

Edit: Die Dicke der Beschichtung sollte min. 0,3mm betragen. /Edit.

NB: Alte, stärrige und klebrige Felgenbänder wechsele ich immer mal wieder aus. Von der Angewohnheit, anstelle dessen ein Klebeband zu verwenden, rate ich regelmäßig ab. Hier die Begründung (und das sieht noch vergleichsweise gut aus):

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Gibt es in Schtuegert (wenn nicht da, wo sonst? :D) keine Metallfirma mit einer ausreichend großen Fräsmaschine?
Damit kann man wunderbar die Bremstrommel ausdrehen, Drehzahl ist auf jeden Fall im passenden Bereich, es gibt keine Unwucht und man die Felge auch gut aufspannen.
Habe ich schon einige Male für verschiedene PKWs gemacht.

Fred
 
Eigentlich wollte ich erst nächste Woche mit der Bearbeitung beginnen. Da aber der Frequenzumrichter schneller als gedacht bei mir ankam, habe ich ihn am Freitag eingebaut und angeschlossen. Nun will man das Teil richtig unter Last testen, also habe ich das Rad eingespannt und mit dem Ausdrehen begonnen. Das hat von Beginn an sehr gut funktioniert. Das Material war vermutlich weicher und dadurch besser bearbeitbar. Die Frequenz habe ich bei 20Hz eingestellt. Es waren dann ca. 3-5mm lange Späne, die dann abbrachen. Der Hartmetall Meißel, hat ohne dass man ihn nachschleifen musste, durchgehalten und ist noch immer scharf. (Beim ersten Versuch habe ich dem Meißel - ich will nicht lügen, mindestens 8x nachgeschliffen). Die Bearbeitung hat nur noch einen Bruchteil der Zeit gedauert und dadurch auch richtig Spaß gemacht.
Man freut sich halt wenn´s läuft.

K800_Anfang.JPG
K800_Mittendrin.JPG
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K800_Fertig2.JPG
 
hat auch richtig Spaß gemacht.
Man freut sich halt wenn´s läuft.
Prima, so muss es sein...
Ich finde eure Rettungs-Aktion prima, Hut ab!👍🏻
Jetzt wünsche ich den Test-Bremsern auch viel Spaß....
Eigentlich müssten für gleiche Bedingungen die beiden Trommeln immer zusammen unterwegs sein...😂

Sollte die härtere Beschichtung besser sein, könnte man die mit einem Stab-Schleifer bearbeiten?
 
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