Nadellager fresendes Monster

Hopfensau

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06. Apr. 2010
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Bodensee
Hallo,

ich habe heute zum dritten mal inerhalb von 10tkm neue Nadellager in den linken Auslasskipphebel gepresst, da immer das untere Lager kaputt geht. Was mach ich falsch ????????

Das Schadensbild ist immer das gleiche, unterer Ring/Kante am Nadellager löst sich auf, die Stifte gehen nach unten durch und werden im schlitz des Klemmbocks abgeschärt:schock::schock::schock: (ist immer das gleiche lager gewesen.)

Wie ihr wisst sind die Nadellager nicht gerade billig. Ausserdem hat man nich gerade so en tolles gefühl wenn man nicht weis wann es wieder verrecktX(

Habe beim zweiten mal auch eine neue Kipphebelachse verbaut, und die Ölbohrungen sind durchgängig. Beim ersten mal, waren die Nadellager/Nadelhülsen von Motorenisrael, beim zweiten mal waren sie von BMWBayer und jetzt sind sie vom:D (Schek ist bei mir in der nähe).
Verbaut habe ich sie beim ersten mal mit dem Schraubstock, beim zweiten mal mit einer Hydraulischen presse und gestern mit einem eigens dafür angefertigten Dorn und dem Schraubstock/ der Bohrmaschine.

Gibt es da einen trick? Was mache ich falsch?

Grüße
Max
 
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welche Kipphebelausführung hast Du denn?
Bei der letzten ist auf einer Seite ein Körnerschlag angebraucht. Dieser muß von oben sichtbar und nach außen gerichtet sein
Manfred
 
Ich habe genau diese Ausführung.

Die Körnung in der Kipphebelwelle und auch die Klemmböcke waren immer richtig Montiert.
D.h.:

Körnung nach ausen und Schlitz der Klemmböcke nach vorne am der Auslasseite.
 
Moin,

warum bei dir der Nadelkäfig "so oft" bricht ist mir schleierhaft.
Aber - aus diesem Grund und zur Vorsorge, montiere ich die Ausgleichsscheiben genau auf diese Seite - damit die Nadeln nicht nach unten wegfallen können.

Grüsse
Chris

ps. geh gleich Ölwanne wechseln und möchte nix ausser Öl in der alten Wanne vorfinden ;-)
 
Dann fällt mir nur noch ein dass ev. das Axialspiel nicht stimmt. Also zu groß wäre. Dadurch werden die Nadeln immer etwas hin+her geschoben.
Manfred
 
Kontrolliert doch mal, ob der Kopf verzogen ist und sich die Kipphebelachse beim Festziehen verbiegt.
 
Hubi, wie macht man das?
Kipphebel raus, anziehen und mit der Meßuhr die Welle abfahren?
Manfred
 
Moin,

bei Kipphebel raus fallen mir immer die Lagernadeln ein... und entgegen - falls man nicht vorher darüber nachgedacht hatte...

Grüsse
Chris
 
AW: Nadellager fressendes Monster

Moin,

warum bei dir der Nadelkäfig "so oft" bricht ist mir schleierhaft.
Aber - aus diesem Grund und zur Vorsorge, montiere ich die Ausgleichsscheiben genau auf diese Seite - damit die Nadeln nicht nach unten wegfallen können.


Das hat mir Jochen vom Eyser ausdrücklich so empfohlen, eine Ausgleichsscheibe nach unten gegen das nadeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
hast du mal die Kipphebelwelle geprüft, ob die nicht krumm ist? Falls die beim ersten Lagerschaden was mitgekriegt hat, kann das nichts mehr werden....
Ausbauen, über eine Glasplatte rollen lassen gibt schonmal einen ersten Anhaltspunkt. Oberfläche der Welle auch Ok? Keine Rattermarken?
Ich habe meine Welle damals "auf Verdacht" ausgetauscht.
Gruß Thomas
 
Hi Max,
also mir fällt da noch Montagefehler beim Einpressen der neuen Lager ein.
Da ich diese Arbeit aber selber noch nicht gemacht habe, kann ich dir auch keine Tipps geben, worauf zu achten ist.
und wenn ich dir zu nahe getreten bin oder dich in deiner Schrauberehre getroffen habe, dann entschuldige bitte diese Idee :pfeif:
Grüße MartinA-GS
 
Hi Max,
also mir fällt da noch Montagefehler beim Einpressen der neuen Lager ein.

An das habe ich auch schon gedacht. Die Frage ist, wie weit wurden die Lager in den Kipphebel eingepresst? Waren sie ev. nicht weiter als die Unterkante eingepresst oder hatten sogar noch Überstand könnte der Lagerkäfig auf dem Kipphebelbock laufen.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Hallo,
erst mal danke für Tipps/ Vorschläge. Werde die Sache jetzt erst mal beobachten. Wenn es wieder zu einem Schaden kommt, kaufe ich auch noch einen neuen Kipphebel. Die Achse hab ich beim zweiten mal neu gemacht. Ich hoffe Grananda legt bald mal wieder eine Serie Kipphebelböcke auf (vlt hat ja noch jemand neue rumliegen:rolleyes:), dann werden diese zusammen mit neuen leichten (wegen der größeren Ölbohrung) Kipphebelachsen montiert. Diesmal habe ich die Achse nicht getauscht, da keinen Beschädigung erkennbar war. Mit den einteiligen Kipphebelböcken, wäre ein leicht verzogener Kopf ausgeglichen, das zwei Kipphebel nacheinander krumm sind kann ich mir nicht vorstellen da sie doch recht üpig dimensioniert sind. Ein Montagefehler ist durchaus denkbar (ich fühle mich da auch nicht in meiner Schrauberehre/Industriemechanikerehre angeriffen), aber schon beim zweiten mal habe ich mir tipps von jemand aus der Maschinenistandhaltung geholt, und eingepresst habe ich sie zusammen mit nem Kuppel bei seinem Chef (Boschkfzwerkstatt). Für das dritte mal mal habe ich mir sogar ein extra Einpressdorn gedreht. Ich habe sie immer ein Stück tiefer in den Kipphebel gepresst am Problemlager ca. 3-4mm und oben ist die tiefe ja in etwa durch die Kunststoffbuchse vorgegeben.

Mit den Schreiben unten am Lagerbock, verzögere ich nur die zeit bis zur Entdeckung, nicht aber die enstehung des Schadens.

Wenn ich auf Tour gehe, wird in zukunft aber immer ein Satzt Nadellager dabei sein, um gerüstet zu sein.

Grüße
Max
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit den einteiligen Kipphebelböcken, wäre ein leicht verzogener Kopf ausgeglichen,

Da würde ich sagen, irrst Du. Wenn die untereBrücke stark genung ist, erhäkst Du zwar das Drehmoment auf dem Stehbolzen, der dann aber trotzdem locker ist. Ist die Brücke nicht so stark, verbiegt sich diese auch.
Manfred
 
Granadas Kipphebelböcke, solche möchte ich wenn wieder lieferbar verbauen, machen aber einen sehr robusten eindruck.
 
Granadas Kipphebelböcke, solche möchte ich wenn wieder lieferbar verbauen, machen aber einen sehr robusten eindruck.
Sind sie auch. Trotzdem verhindern sie nicht, dass sich die Kipphebelwellen verziehen können.
Beispiel: Ich habe bei mehreren Kipphebeln, die ich zusammen mit den einteiligen Böcken montiert habe, auf der Werkbank das Axialspiel penibel eingestellt. Nach der Montage auf den Köpfen und anziehen der Zugankermuttern mit 35Nm stimmte das vorher eingestellte Spiel nicht mehr, in den meisten Fällen war es zu niedrig bis hin zu klemmenden Kipphebeln.
Dann ist planen der Kipphebelbockauflagen an den Köpfen die einzige Lösung. Das gleiche passiert dann natürlich auch ohne die einteiligen Böcke, nur da merkt man es nicht.
 
Sind sie auch. Trotzdem verhindern sie nicht, dass sich die Kipphebelwellen verziehen können.
Beispiel: Ich habe bei mehreren Kipphebeln, die ich zusammen mit den einteiligen Böcken montiert habe, auf der Werkbank das Axialspiel penibel eingestellt. Nach der Montage auf den Köpfen und anziehen der Zugankermuttern mit 35Nm stimmte das vorher eingestellte Spiel nicht mehr, in den meisten Fällen war es zu niedrig bis hin zu klemmenden Kipphebeln.
Dann ist planen der Kipphebelbockauflagen an den Köpfen die einzige Lösung. Das gleiche passiert dann natürlich auch ohne die einteiligen Böcke, nur da merkt man es nicht.

War bei mir genau so.
Nach planen der Köpfe,alles gut.
Mal sehen wie lange.

Mal nachgefragt.Warum verziehen sich die Köpfe.

Mir würde einleichten,wenn es an dieser Originaldkopfdichtung liegen würde.
Die ist ja aus so einen Material das sich setzt.Eventl,passiert das setzen nicht gleichmäßig?
Wäre ja dann mit den richtigen Aludichtungen nicht der Fall.

Wer weis da was
 
was ich nicht so ganz verstehe, wieso gehst Du innerhalb 10 tkm dreimal an die kipphebellager ran ?
dass die nadel sich unten durch den lagerkäfig fressen ist üblich. hat bei mir vieleicht auch schon nach 3 tkm stattgefunden, ich habs dann nur nicht bemerkt. :rolleyes: ... weil ich halt nur gefahren bin.

gruß
claus
 
was ich nicht so ganz verstehe, wieso gehst Du innerhalb 10 tkm dreimal an die kipphebellager ran ?
dass die nadel sich unten durch den lagerkäfig fressen ist üblich. hat bei mir vieleicht auch schon nach 3 tkm stattgefunden, ich habs dann nur nicht bemerkt. :rolleyes: ... weil ich halt nur gefahren bin.

gruß
claus

Also bei mir sind die auch nach ca. 37000 Km noch in Ordnung. Habe ich beim Umbau auf einteilige Kipphebelböcke festgestellt.

Gruß Holger
 
was ich nicht so ganz verstehe, wieso gehst Du innerhalb 10 tkm dreimal an die kipphebellager ran ?
dass die nadel sich unten durch den lagerkäfig fressen ist üblich. hat bei mir vieleicht auch schon nach 3 tkm stattgefunden, ich habs dann nur nicht bemerkt. :rolleyes: ... weil ich halt nur gefahren bin.

gruß
claus

Hi Claus,
also meine Kipphebellager sind im einem Motor 90tkm und im zweiten 125tkm ohne Lagerschaden gelaufen, wie ich beim neu einstellen des Spiels im Winter feststellen konnte. Sollten also schon etwas länger als 3 tkm halten....
grüße MartinA-GS
 
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