Nicht begeistert R65

bmwfritze

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02. Dez. 2012
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Hallo!

(fröhliche Weihnacht fällt für mich wohl aus )

Habe mir als alter

  • :sack:
    eine R65 gekauft. Ölwechsel an den vier bekannten Stellen. Den Ölfilter mit Ölkühler habe ich mir für zuletzt aufgehoben. Da kommt dann folgende Überraschung.

    Papierdichtung bei Ölkühler?.
    Bördelung des Topfes vorhanden ( dann braucht man wohl keine Stahlscheibe unter dem Weißen?)
    Alu-Späne unter dem weißen Ring nur in der untersten Stellung

    Hat jemand Ahnung woher die Späne kommen und warum die exact an der untersten Stelle sind. Wäre doch ein Hinweis, dass da die Dichtung 'durchbläst' oder nur wohin? es sollte doch ins Freie abblasen ??

    Wer kann Tipps geben -möchte nicht gerne den Motor ausbauen. Vermutung von mir ist lockere Steuerkette wegen gebrochener Feder oder so ( könnte man evtl. bei eingebautem Motor erledigen oder? )

    Gruss vom BMWfritze
 

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Ich würde mal Behaupten da hat einer unsauber eines der Zylinder Stehbolzen-Gewinde repariert.

Ich würde mal die Ölwanne abnehmen und nach weiteren Spänen forschen.

Gruß
Patrick
 
Ja, das ist ein Ansatz. der Verkäufer hat zwei Stehbolzenbrüche gemeldet.

Kann die Ölwannendichtung zweimal verwendet werden?- komme im Moment nicht schnell an Dichtung

Gruss BMWfritze
 
Wenn Du eine neue Steuerkette rein machst, kann der Motor bleiben, wo er ist. Zu Rest, melden sich sicherlich gleich noch die Profis......

Viel Glück........;)
 
Nach langer Pause melde ich mich auch mal wieder zu Wort...
Ich schließe mich meinem Vorredner an. Die Form der Späne lässt die Vermutung zu, dass sie aus einem Gewindebruch stammen.
Eine Ölwannendichtung sollte man nur einmal verwenden, sie wird meist beim Ausbau beschädigt. Ersatz ist aber innerhalb eines Tages da. Bestell gleich noch VDD (Ventildeckel Dichtungen) mit. Denn mein nächster Tipp wäre: die VDD mal abbauen und einen Kipphebel demontieren und mal schauen ob die Zuganker fest sind.
Spätestens beim festziehen wird sich ein loser Zuganker zeigen. Immer einen nach dem anderen, die Mutter an der ZK (Zündkerze) und auf der gegenüberliegenden Seite nicht lösen, so kannst Du feststellen ob hier was im Argen liegt.
Schau auch ob der Zylinderfuß trocken ist.
Die Ölwanne muss runter um zu sehen ob noch Späne drin liegen.
Als abschließende Arbeit würde ich den Öldruck testen (lassen) das ist kein Hexenwerk. (verstopfte Kanäle)

Berichte bitte über die Fortschritte Deiner Diagnose.
Solltest Du alleine nicht weiter kommen, kannst Du hier um Hilfe bitten, vielleicht ist jemand in Deiner Nähe der mal schauen kann.

Viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal ich

sollten da nicht von hause aus Stahlgewindeeinsätze eingebaut sein bei den Stehbolzen. M.W haben wir schon bei den R69/S diese z.B. Helicoil oder wie die anderen Firmen auch heißen mögen eingebaut, weil die Zünddrücke bei den 33Ps zu hoch waren
 
Nochmal ich

sollten da nicht von hause aus Stahlgewindeeinsätze eingebaut sein bei den Stehbolzen. M.W haben wir schon bei den R69/S diese z.B. Helicoil oder wie die anderen Firmen auch heißen mögen eingebaut, weil die Zünddrücke bei den 33Ps zu hoch waren

Nicht dass ich wüsste...

Wo steht die R65 denn ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein! Fussdichtungen sind dicht laut Spiegel.

Schnell mal aufbocken und gucken ist nicht. Es muss der Seitenwagen weg und eine Schnelltrennkupplung der Hydraulik ist nicht vorhanden. Eine zweite Hebebühne für das dritte Rad fehlt mir auch noch. Bislang konnte ich die Bremszangen irgendwie bis zum Lenker durchfädeln bzw. es war eine Seilzugbremse zum SW.

Mit VDD ist wohl Venti-Deckel-Dichtung gemeint. Habe ich bislang selten weniger als einmal genutzt. Undichtigkeiten gabs bislang nicht ( aber das ist 35 jahre her ).

BTW: Hier gibt es jede Menge von grossgeschriebenen Abkürzungen. Gibts da auch irgendwo die Auflösung? Als 'Einsteiger' in dieses Forum tut man sich etwas schwer. Mehrere 100 Seiten durcharbeiten ist in 14 Tagen nicht abarbeitbar.

Danke erstmal für die Anregungen - komme mit Schreiben nicht nach, weil ich die Buchstaben einzeln einhacken muss.

Gruss Hansjörg
 
Nein! Fussdichtungen sind dicht laut Spiegel.

Schnell mal aufbocken und gucken ist nicht. Es muss der Seitenwagen weg und eine Schnelltrennkupplung der Hydraulik ist nicht vorhanden. Eine zweite Hebebühne für das dritte Rad fehlt mir auch noch. Bislang konnte ich die Bremszangen irgendwie bis zum Lenker durchfädeln bzw. es war eine Seilzugbremse zum SW.

Mit VDD ist wohl Venti-Deckel-Dichtung gemeint. Habe ich bislang selten weniger als einmal genutzt. Undichtigkeiten gabs bislang nicht ( aber das ist 35 jahre her ).

BTW: Hier gibt es jede Menge von grossgeschriebenen Abkürzungen. Gibts da auch irgendwo die Auflösung? Als 'Einsteiger' in dieses Forum tut man sich etwas schwer. Mehrere 100 Seiten durcharbeiten ist in 14 Tagen nicht abarbeitbar.

Danke erstmal für die Anregungen - komme mit Schreiben nicht nach, weil ich die Buchstaben einzeln einhacken muss.

Gruss Hansjörg

Hallo Hansjörg,

so ich habe jetzt zwei Abkürzungen in meinem Text in Klammern erklärt.
Solltest Du Anderes nicht verstehen, frag´ danach, ich werde es gerne erklären.
Wo Du wohnst kann ich nicht identifizieren, solche Nr. Schilder kenne ich nicht. PF ist Pforzheim, KA bedeutet Karlsruhe.

Aufbocken kann ich auch nicht, aber bücken kann ich mich noch, :aetsch:
VentilDeckelDichtungen sollte man bei solchen Arbeiten immer da haben, denn wenn doch mal Eine davon nicht wiederverwendbar ist, stehst Du dumm da. War auch nur ein Tipp.

Grüße nach woimmerdubist....
 
Hi Herbert!

Dank dem Glossar Hinweis bin ich in ZUkunft bei Abk. gewappnet.

  • :---)

ZK habe ich als Zylinderkopf interprediert und definiert (spez. die 5 und 6 Mutter am Zylinder)

Dachte, dass 71263 WdSt als PLZ und dem Ort Weil der Stadt eindeutig zugeordnet ist wie PF oder KA.

Gruss Hansjörg
 
Hallo und servus!

Sind die Stehbolzen immer noch M10 x 1.5 ( also Regelgewinde ? ).

Möchte mir helicoil noch vor den Feiertagen besorgen; man kann ja nie wissen, was mir entgegenfällt beim Entpacken (Ziehen der Kolben).

Gruss Hansjörg


PS: Teilekunde Stehbolzen sollte 'man' vielleicht um das Mass erweitern :-)
 
Nochmal ich

sollten da nicht von hause aus Stahlgewindeeinsätze eingebaut sein bei den Stehbolzen. M.W haben wir schon bei den R69/S diese z.B. Helicoil oder wie die anderen Firmen auch heißen mögen eingebaut, weil die Zünddrücke bei den 33Ps zu hoch waren

Nach meiner Kenntnis kamen die Gewindeeinsätzer in der Fertigung ab 1984.
 
Tach Michael, Tach Hubi,
danke für die Info. :applaus:

@Michael,
wäre es möglich das im DB-Eintrag über die Motorengehäuse zuvermerken?

SchönenTach noch wünscht...
Ingo
 
Das schlaue Buch von Andy Schwietzer sagt:

S. 124 mitte unten:
" II Quartal 1989: Zur Vermeidung von Ausrissschäden am Stehbolzengewinde des Zugankers links-vorn-oben wird dort nun serienmäßig ein Heli-Coil Gewindeeinsatz verbaut"
 
Hey!

Bin immer noch am Zweifeln, weil:

Wenn das ein gebördelter Filtereinsatz ist, dann braucht es keine Dichtscheibe (Papier) und

wenn das nicht gebördelt ist, dann fehlt der Stahlring unter dem weißen Ring. Es sollte doch minimal einer vorhanden sein.

Was denkt ihr von dem Einsatz; nach was sieht der eher aus? Sollte ich bald wissen (morgen kommt die Ölwanne runter und evtl. der Lima-Deckel wegen Kontrolle NW-Kette ).

Schöne Weihnacht

BMWfritze ( ich bastle auch an Weihnachten, die Gespanntreffen warten nicht )
 
Hallo,
der dicke weiße Ring dichtet das Mantelrohr und den Filter ab, außerdem den Deckel zum Motorgehäuse.
Dazu muss er zusammengepresst werden auf ~3,5mm.
Wenn das Mantelrohr nicht gebördelt ist, zerschneidet es den Ring, also dann auf jeden Fall mindestens eine Stahlscheibe drunter!
Dann messen, ob bis zum Gehäuse ~3,5mm Abstand sind.
Mantelrohre können sich setzen und dann wird der Abstand größer, sodass der weiße Ring nicht mehr genügend gequetscht wird.
Wenn das passiert, geht erst Öldruck flöten, wird der Abstand noch größer, sabbert es aus dem Deckel.
Darum bei jedem Filterwechsel kurz messen, ob das Maß noch stimmt.
 
Joah!

Die jetzige Funktion des Filters habe ich seitenweise hier im Forum durchgearbeitet. Aber als Antwort wäre jetzt für mich wichtig, ob das einer mit Bördelung oder ohne ist. Denn danach muss ich Blechscheibe oder Papierscheibe setzen. Ich kann einfach nicht sehen, was das für ein Filterbecher ist. Hatte gehofft, dass jemand den 'Becher' identifizieren kann; damit ich Stahlscheibe(n) unterlegen kann oder die Papierdichtung nehmen muss.

danke erstmal
Hansjörg
 
Auf deinem Foto siet es für mich aus wie ein gebördeltes.
Bei den ungebördelten ist deutlicher Abstand zum Gehäuse und tatsächlich eine recht scharfe Kante des Rohres zu sehen und zu fühlen.
 
Hallo Hansjörg,
als ich die gesehen habe wurde mir Angst und Bange. Die Späne müssen ja durch die Ölpumpe gekommen sein. Den Motor würde ich komplett zerlegen.
 
Ja!, sehe ich auch so

1. Ölwanne
2. Lima-Deckel und Kettenraddeckel
3. Ventildeckel
4. oder 1. Seiten-Wagen abmontieren und auf die Bühne ( mir fehlt leider ein Hauptständer ); wenn ich da einen Notfallseitenausleger gschweißt habe ist es nur noch Arbeit. Aber Weihnachten ist auch und meine Frau kocht so gut.

Na denn frohe Weihnacht
Hansjörg
 
Hallo Hansjörg,
Getriebe raus, Schwungscheibe ab, Ölpumpendeckel ab, Ölpumpe raus,
dann erst siehst Du was die Späne angerichtet haben.
Viel Glück,
 
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