Öltemperatur / HPN Thermostat

ck1

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17. Feb. 2009
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Mainz
bei meiner ex-Q hatte ich ein hpn-thermostat drinn und hatte dei feder modifiziert, weil mir das thermostat zu spät öffnete.

jetzt habe ich das gleiche problemchen schon wieder. andere Q anderes hpn-thermostat das wieder erst bei 120 grad öffnet. heisst mit anderen worten zu 95% meiner touren fahre ich das ganze ölkühlgelumpe nunütz spazieren. und ein kühler der sich langsam bei 90 grad zuschaltet macht doch mehr sinn - oder ?

im übrigen interessant r 100 bj. 82 mit 67 ps und ohne kühler hat so ziemlich die gleichen temperaturen wie der gemachte motor mit bbk, dz, und und und ....

grüße aus mainz
claus
 
Original von ck1
bei meiner ex-Q hatte ich ein hpn-thermostat drinn und hatte dei feder modifiziert, weil mir das thermostat zu spät öffnete.

jetzt habe ich das gleiche problemchen schon wieder. andere Q anderes hpn-thermostat das wieder erst bei 120 grad öffnet. heisst mit anderen worten zu 95% meiner touren fahre ich das ganze ölkühlgelumpe nunütz spazieren. und ein kühler der sich langsam bei 90 grad zuschaltet macht doch mehr sinn - oder ?

im übrigen interessant r 100 bj. 82 mit 67 ps und ohne kühler hat so ziemlich die gleichen temperaturen wie der gemachte motor mit bbk, dz, und und und ....

grüße aus mainz
claus

So warm wird unseren Kühen gar nicht wie manche immer meinen. Bei der RS / RT mit der geschlossenen Verkleidung macht der Ölkühler allerdings Sinn.

Bei unserer 90/6 haben wir den Briel Ölwannenzwischenring montiert und bei den jetzigen Ausfahrten kommt man bei den jetzt herrschenden niederen Außentemperaturen nur mit viel kabel ziehen auf eine 90 Grad am Zwischenring gemessene Öltemperatur.

Ich vemute, das wir damit fast ein bißchen zu kalt unterwegs sind.

Warum läßt Du´s nicht so?

Ein Motor muß ja eine bestimmte Betriebstemperatur haben. Den thermostatisch gesteuerten Ölkühler sehe ich als echte Sicherheitsreserve, wenn´s mal heiß hergeht.
 
Original von ck1
bei meiner ex-Q hatte ich ein hpn-thermostat drinn und hatte dei feder modifiziert, weil mir das thermostat zu spät öffnete.

jetzt habe ich das gleiche problemchen schon wieder. andere Q anderes hpn-thermostat das wieder erst bei 120 grad öffnet. heisst mit anderen worten zu 95% meiner touren fahre ich das ganze ölkühlgelumpe nunütz spazieren. und ein kühler der sich langsam bei 90 grad zuschaltet macht doch mehr sinn - oder ?

im übrigen interessant r 100 bj. 82 mit 67 ps und ohne kühler hat so ziemlich die gleichen temperaturen wie der gemachte motor mit bbk, dz, und und und ....

grüße aus mainz
claus

Meister Kallenbach (Q-Tech) sagt auf seiner Homepage, für die Q wären 120°C optimale Öltemperatur, optimale Lagerspiele und optimale Leistung. Ich nehme ihm das mal einfach so ab ;).
 
ich finde einfach erst bei 120 grad das theromsatt zu öffnen ein wenig spät. beginnt das thermostat bereits ab 90 grad zu öffnen so liegen die betriebstemperaturen im schnitt ca 20 grad niedriger was dem motor keineswegs schadet.

als sicherheit für kurzfristige extrembelastungen brauche ich das ganze ölkühl-gerödel nicht, da steckt die sicherheit im öl. ich möchte über lange strecken des motorbetriebes die öltemperatur etwas absenken.

man kann jetzt noch lange diskutieren welche temperatur wo gemessen wurde. ich messe derzeit im ölmesstab und schätze da mal ca. 20 grad mehr zu messe als an einem geber an der ölwanne. und da hängt es nochmal davon ab, wo der geber sitzt.

grüße
claus
 
Original von mfro
Original von ck1
bei meiner ex-Q hatte ich ein hpn-thermostat drinn und hatte dei feder modifiziert, weil mir das thermostat zu spät öffnete.

jetzt habe ich das gleiche problemchen schon wieder. andere Q anderes hpn-thermostat das wieder erst bei 120 grad öffnet. heisst mit anderen worten zu 95% meiner touren fahre ich das ganze ölkühlgelumpe nunütz spazieren. und ein kühler der sich langsam bei 90 grad zuschaltet macht doch mehr sinn - oder ?

im übrigen interessant r 100 bj. 82 mit 67 ps und ohne kühler hat so ziemlich die gleichen temperaturen wie der gemachte motor mit bbk, dz, und und und ....

grüße aus mainz
claus

Meister Kallenbach (Q-Tech) sagt auf seiner Homepage, für die Q wären 120°C optimale Öltemperatur, optimale Lagerspiele und optimale Leistung. Ich nehme ihm das mal einfach so ab ;).

tja das ist so die frage wie man lagerspiele im betrieb misst. ;-)

meine erfahrungen sind eben, dass sich der 2-ventiler etwas souveräner anfühlt wenn er nicht ganz so heiss gefahren wird.

aber vielieicht sind auch nur meine kühleren und angenehmeren waden.

:-)

claus
 
tja das ist so die frage wie man lagerspiele im betrieb misst. ;-)

;) Denke, daß erfahrene Mechaniker und Ingenieure sich die Lager bei ihnen bekannten Maschinen nach einigen tausend Kilometern ansehen, insbesondere der Rennbetrieb gibt da ja schnell Auskunft.

Ich denke aber, daß die 120°C Öffnungstemperatur vielleicht hoch, aber nicht zu hoch gewählt wurden.

Bei meinen Bolinder-Munktell 3-Zylinder Traktor hat das Thermostat nicht mehr geschlossen. Die Kaltlauferei ist für einen Motor wohl ähnlich schädlich wie zu heißer Betrieb, bestätigt ja der Kaltstart. Bei Jahresfahrleistungen von 10 bis 30 Betriebsstunden habe ich vom vorsorglichen Öffnen des (Diesel-)Motors Abstand genommen aber ein neues Thmerostat eingebaut. )(-:

Mein HPN-Thermostat öffnet auch erst bei ca. 120, gemessen mit Ölstabsthermometer (Kann man ja auch in den Sonntagsbraten stecken). Der Ölkühler erreicht Temperatur fast nur bei strammer Autobahnfahrt. Andererseits hat man mir im Motorradladen zum Thermostaten geraten, weil der Ölkühler den GS-Motor förmlich auskühlt. Dagegen hatte ich bisher nur Pappe. Und eine Öltemperatur von rund 130°C sei kein Problem. Dann gibt es ja alle Motoren ohne Ölkühler. Die laufen ja auch mit 130 oder 140°C.

Beim ebenfalls luftgekühlten Käfer-Motor hält man Temperaturen von 90°C zuzüglich Außentemperatur für normal.

http://www.vw-kaeferclub.com/technik/tipps/oeltemp.html

Andererseits öffnen hierfür angegebene Thermostaten bereits bei 80°C:

http://www.csp-shop.de/shop/frame_n...ektrik&rub2=Instrumente,VDO&artnr=12966a&pn=0

Ich habe aufgehört mir größere Gedanken zu machen und vertraue auf die Entwicklungsingenieure, sowohl von BMW als auch von HPN. Lediglich kontrolliere ich gelegentlich durch Handauflegen nach Autobahnfahrten, daß der Ölkühler gelegentlich von Öl durchströmt wird. Und trotz des Ölkühlers fahre ich nicht länger vollgas als ich die Luft anhalten kann. Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb Walter mir mal sagte, daß meine GS nie die angegebene Endgeschwindigkeit erreichen wird, lach.

Gruß

Marcus
 
Hallo,
Die Ölstabthermometer sind nur Schätzeisen,etwa so wie handauflegen. :piesacken:
Mein HPN Thermostat macht bei ca.95 Grad langsam auf.Mit Schätzeisen sind die Themperaturen immo 10-15 Grad mehr.
 
...vielleicht einmal die Handprobe machen. Bei meiner R100GS zeigt das Ölthermometer selten mehr als 90 Grd an, aber der Ölkühler wird schon bei 70 Grd.warm. Also .." wer viel mißt, mist viel Mist. " Mein HPN Therm. habe ich zuerst im Wassertopf kontrolliert und siehe da, es waren beim Öffnen tatsächlich 95Grd.
Gruß
 
Original von Qboy
Hallo,
Die Ölstabthermometer sind nur Schätzeisen,etwa so wie handauflegen. :piesacken:
Mein HPN Thermostat macht bei ca.95 Grad langsam auf.Mit Schätzeisen sind die Themperaturen immo 10-15 Grad mehr.

nun, ob die schätzeisen so schlecht sind weiss ich nicht. meines zeigte bei kochendem wasser exakt 100 grad. es hängt auch ziemlich von der position des thermometer ab. die 120 grad am ölmesstab können durchaus mit 95 grad am thermostat korrespondieren.

meiner meinung nach zeigen die elektrischen geber alle etwas weniger an, da sie bauartbedingt immer an der aussenwand der ölwanne plaziert sind.

grüße aus mainz
claus
 
Original von detlev
Original von ck1
meines zeigte bei kochendem wasser exakt 100 grad.
Das istschön!
Das Problem ist nur, dass der größte Teil des Messstabes durch das mit heißen Dämpfen gefüllte Motorgehäuse geht und nur die unteren 3cm im kühleren Öl hängen... :oberl:

hm, okay. aber warum sollten im kurbelgehäuse dämpfe sein, die heisser sind als das öl ? wieviel der thermischen last wird beim boxer über das öl gekühlt ?

ich meine die schätzeisen zeige auch nicht weniger genau an, als die elektrischen geber. die frage ist nur wie man die temperaturen interpretiert. die temperaturen am ölmesstab sind wohl in der regel höher und weniger empflindlich auf äussere einflüsse zb. regenfahrt.

aber im grunde ist auch egal welchen wert der thermometer anzeigt. man bekommt über die anzeige ein gefühl für normale betriebszustände und sieht was sich tut wenn extreme belastungen vorliegen, oder nimmt veränderungen wahr, wie zb. einen installierten ölkühler.

aber zurück zu meiner eingangsfrage, macht es sinn das ganz ölkkhlergerödel mit sich rum zu schleppenn, wenn es nur ganz selten einen kühlenden beitrag leistet ?

gruß
claus
 
Original von ck1
Original von detlev
Original von ck1
meines zeigte bei kochendem wasser exakt 100 grad.
Das istschön!
Das Problem ist nur, dass der größte Teil des Messstabes durch das mit heißen Dämpfen gefüllte Motorgehäuse geht und nur die unteren 3cm im kühleren Öl hängen... :oberl:

hm, okay. aber warum sollten im kurbelgehäuse dämpfe sein, die heisser sind als das öl ? wieviel der thermischen last wird beim boxer über das öl gekühlt ?

ich meine die schätzeisen zeige auch nicht weniger genau an, als die elektrischen geber. die frage ist nur wie man die temperaturen interpretiert. die temperaturen am ölmesstab sind wohl in der regel höher und weniger empflindlich auf äussere einflüsse zb. regenfahrt.

aber im grunde ist auch egal welchen wert der thermometer anzeigt. man bekommt über die anzeige ein gefühl für normale betriebszustände und sieht was sich tut wenn extreme belastungen vorliegen, oder nimmt veränderungen wahr, wie zb. einen installierten ölkühler.

aber zurück zu meiner eingangsfrage, macht es sinn das ganz ölkkhlergerödel mit sich rum zu schleppenn, wenn es nur ganz selten einen kühlenden beitrag leistet ?

gruß
claus

Da hast schon Recht.Eigentlich Egal ob 95 0der 115 Grad.Hauptsache man kennt seinen Motor und wie der Reagiert.

Ich bin der Meinung,das der Ölkühler schon Sinn macht.Schließlich wurde die 100GS bei Markteinführung ohne Ölkühler ausgeliefert.Aber dann wurde der Kühler schnellstens nachgerüstet.Und das meines Wissens ohne Aufpreis.Darum auch diese Bastellösung auf dem Sturzbügel.Ich habe bei meiner GS festgestellt,dass bei schrfer Autobahnfahrt der Kühler ein absolutes Muss ist.Da ist er eher noch zu klein.Denk mal 30Grad Aussentemp und du Prügelst die GS bei Windstille über die Bahn.

Ob das nun Sinnvoll ist mit einer GS ist eine andere Sache.Aber es wird schon Zeitgenossen geben die das tun.
 
Original von detlev
Original von ck1
meines zeigte bei kochendem wasser exakt 100 grad.
Das istschön!
Das Problem ist nur, dass der größte Teil des Messstabes durch das mit heißen Dämpfen gefüllte Motorgehäuse geht und nur die unteren 3cm im kühleren Öl hängen... :oberl:

... ja Detlev,

das ist aber kein Problem, sondern einfach Fakt.
Es ergeben sich etwa 20 ° Cels. Temperaturunterschied, je nachdem, ob der Temperaturgeber in der Ölwanne (- die ja im Grunde auch ein Ölkühler ist :oberl: ) steckt oder, ob via Ölpeistab gemessen wird.

HPN sind ja auch nicht doof und haben sich bei der Entwicklung ihres Thermostaten sicher Gedanken gemacht, und ich glaube sie wissen wie, und vor allem bei welchen Öltemp. der Boxer optimal funktioniet. (120° Öltemp.) ;)

In meiner Q steckt auch ein Ölpeilstabmesser, in Kombination mit dem HPN -Thermostaten steigt die Öltemp. bei etwas zügiger Landstrassenfahrt recht fix auf exakt 120° Cels und bleibt dort nahezu wie angnagelt, und zwar bei kühleren, wie auch wärmeren Aussentemp.. Ich finds gut so. :]
 
Original von ck1
....
aber zurück zu meiner eingangsfrage, macht es sinn das ganz ölkkhlergerödel mit sich rum zu schleppenn, wenn es nur ganz selten einen kühlenden beitrag leistet ?

gruß
claus

Ja, aus meiner Sicht auf jeden Fall.

Die Kombination von Ölkühler und Thermostat sorgt für eine, sich möglichst schnell einstellende optimale Motoröltemperatur, die relativ gleichbleibend ist . :)
 
Denk mal 30Grad Aussentemp und du Prügelst die GS bei Windstille über die Bahn.

Das hab ich mit meiner 90/6 ausgiebig gemacht. Hat bisher zu keinem Schaden geführt. Und die hat keinen Ölkühler und auch 60PS. Und dann gabs ja auch noch die 90S, die wurde bestimmt ausgiebigst über die Autobahn gedroschen. Das mit den Ölkühlern kam ja erst mit den vollverkleideten Modellen auf.
Ich plane jedenfalls auch den Ölkühler (aus Vereinfachungsgründen) an meiner GS zu entfernen und hab deshalb schon mal die Ölwanne der RT drangebaut. Das reicht mir als Ersatz-Maßnahme. (Dann passt allerdings die Motorschutzplatte nicht mehr).
Ansonsten ist sowieso alles was mit Öl zusammenhängt eine Glaubensfrage.

PS: übrigens ist permanenter Stop and Go oder Stau bei hohen Temperaturen u. U. schädlicher
 
Gabs da nicht in den Siebzigern mal ne Werbung:

Ölfilm gerissen! :entsetzten:

Ich halte das Ganze auch für ein Problem, das keines ist, die Mythen darum halten sich aber hartnäckig, weil man einem damit so schön Angst machen kann.

Auf der AB, da wo der Kühler ordentlich Fahrtwind kriegt, also Wärme an die Luft abgeben kann, da steigen die Öltemperaturen trotzdem auf z.T. 140 Grad. Da wo er etwas bringen sollte (Stop and Go), da tut ers nicht, weil ihm der Fahrtwind fehlt.
Ebensowenig größere Ölwannen oder Zwischenringe, da mag es zwar sein, dass die größere Ölmenge einige Minuten später auf Temperatur kommt, aber sie kommt ganz sicher auf dieselbe Temperatur wie der Standard.

Der Boxer hat kein Wärmeproblem.
 
in meiner R90S hatte ich die Temperatur nur ganz selten mal auf 130 Grad gebracht; Hochsommer auf der AB.

Nach Einbau des Kühlers mit Thermostat nie mehr über 115 Grad.

Der Temperaturgeber sitzt bei mir im Ölwannenzwischenring.

mfg
ffritzle
 
Hallo zusammen, ;;-)

Hofe, ich teile vollständig deine Meinung. Die ersten 70PS Modelle hatten alle keinen Ölkühler. Erst ab der Vollverkleidung ich glaube 1978 mußte einer ran. Bei einer Verkleidung kann ich das auch noch nachvollziehen, aber nicht bei einer unverkleideten. Ich persönlich habe an meiner tausender GS auch keinen Ölkühler mehr dran und sie lebt immer noch. Ja, ich fahre auch Autobahn. Meiner Meinung nach kann man sich ihn schenken. Wieder Gewicht gespart und eine Fehlerquelle weniger. Sitzt bei der GS auf dem Sturzbügel, dümmer kann man nichts machen, oder er wird undicht dann hat man wirklich ein Problem. Ganz zu schweigen davon, wenn man 140Grad heißes Öl aufs Bein kriegt. Von TT gabs da mal ein Überbrückungsschläuchle.
Am besten das Öl da drin lassen wo es hineingehört, also in den Motor.
Meine Meinung, was meint Ihr?

GS Gruß )(-:

Walter
 
Ich hatte bei meinen Solo BMW`s nie einen Ölkühler montiert. Und keine ging kaputt, wegen zu heißem Motor. Beim Gespann ist ein Ölkühler angebaut. Mit Thermostat. Und außenliegendem Ölfilter. Denn beim Gespannfahren gehts meist sehr heiß her. Da wird der Motor sehr hoch belastet, deswegen diese Maßnahmen. Aber beim Solofahren würde ich auf den Ölkühler verzichten. Muss nicht sein.
Pit
 
Hallo,

nach meinen Erfahrungen wird das Öl richtig heiß im Stadtverkehr und dann noch eine RS Verkleidung, vorn geschlossen, das gibt den Motor den Rest. Ausser an den RT und RS würde ich kein Ölkühler montieren. Lieber die Ölwanne nach Bj. 81.

Gruß
Walter
 
Einfach ein gutes Motoröl mit ausreichend Reserven nehmen.
Dann ist ein Ölkühler in unseren Breitengraden vernachlässigbar.

Es sollen schon Boxer mit Ölkühler im Stadtverkehr mit 10W40 draufgegengen sein. ;)
 
Original von DirkHusa
Dann ist ein Ölkühler in unseren Breitengraden vernachlässigbar.

Sehe ich auch so. Zumindest, was ein Solomopped angeht. An meiner GS hatte ich sehr selten mal über 130 Grad (August in Italien). Anders im Gespannbetrieb: wenn ich mit Frau,Hund,Gepäck und Gerödel gen Süden fahre, komm ich um den Ölkühler m.E. nicht rum. Da macht die Kuh dann gerne auch mal 140 Grad, mit Kühler.... A%!
 
"ja, aus meiner Sicht auf jeden Fall.

Die Kombination von Ölkühler und Thermostat sorgt für eine, sich möglichst schnell einstellende optimale Motoröltemperatur, die relativ gleichbleibend ist ."

das sehe ich auch so, und das stellt alle maßnahmen die den ölvorrat vergrößern in frage.

"In meiner Q steckt auch ein Ölpeilstabmesser, in Kombination mit dem HPN -Thermostaten steigt die Öltemp. bei etwas zügiger Landstrassenfahrt recht fix auf exakt 120° Cels und bleibt dort nahezu wie angnagelt, und zwar bei kühleren, wie auch wärmeren Aussentemp.. Ich finds gut so."

ist bei mir ebenso. vielleicht sollte ich mich einfach nicht an den 120 grad stören.

ölkühler oder nicht hängt narülich auch vom einsatzfall ab. die gs, die über pisten getrieben wird braucht vielleicht einen ölkühler, wie auch boxer die häufig schnelle autobahn etappen sehen. ich bin eben überwiegend mit breitem lenker unverkleidet auf landstrassen unterwegs und da ist der kühler sammt thermostat unnötiges gewicht.

grüße aus mainz
claus
 
Original von ck1
ist bei mir ebenso. vielleicht sollte ich mich einfach
nicht an den 120 grad stören.
grüße aus mainz
claus

Hallo,
die 120°C sind dem Motor Sch..-egal bis 140° eigentlich auch. :oberl:
Wichtig ist nur, dass bei deinem Öl hinten ??W 50oder60 steht.
Da machen wir uns alle umsonst einen Kopf,
Ich habe nun ca.125.000km auf der Uhr und so mache Hitzeschlacht geschlagen.(Köpfe noch Original)
Bei 38° im Schatten bin ich 400km BAB+ 50km Landst. nach München "geflogen".
Inkl. einer Tankpause ca.4.05 Std., dass war nicht schön, Öltem. mit überprüftem (+- 1°) Messstab 150° Öltemp.
Gut, man könnte sagen der übertreibt, aber was ist mit denn z.B.
auf der Rennstrecke, Gespann / Solo, oder
mit den GSen die in heißen Ländern laufen und oder Wüsten-Touren machen.
Was noch einleuchtender ist, die Kamera- Motorräder bei Radrennen
Seid Jahrzehnten oft BMW, im 1ten/2ten Gang bei auch 25/30° über die Pässe.
Das heutige Öl ist doch wesentlich besser, bzw.in der Zusammensetzung
besser aufgebaut.
Wichtiger ist mir, wenn mal die Q so richtig heiß wird, dass ich vor dem
Anhalten (Tanken,Pause...) das Gas mal zurück nehme und 10/20°
Öltemp. abbaue und den Hauptständer nach Möglichkeit benutze.
Gruß Beem. ;)
 
Original von ck1

ist bei mir ebenso. vielleicht sollte ich mich einfach nicht an den 120 grad stören.

... ich bin eben überwiegend mit breitem lenker unverkleidet auf landstrassen unterwegs und da ist der kühler sammt thermostat unnötiges gewicht.

grüße aus mainz
claus

... tja, so kannst Du tatsächlich eni paarhundert Gramm Gewicht sparen ... hast aber nicht - "die Kombination von Ölkühler und Thermostat die für eine, sich möglichst schnell einstellende optimale Motoröltemperatur, die relativ gleichbleibend ist, sorgt "

also: ... alles eine Frage der Filosofie ! ;)
 
Original von gespannpit
Ich hatte bei meinen Solo BMW`s nie einen Ölkühler montiert. Und keine ging kaputt, wegen zu heißem Motor. Beim Gespann ist ein Ölkühler angebaut. Mit Thermostat. Und außenliegendem Ölfilter. Denn beim Gespannfahren gehts meist sehr heiß her. Da wird der Motor sehr hoch belastet, deswegen diese Maßnahmen. Aber beim Solofahren würde ich auf den Ölkühler verzichten. Muss nicht sein.
Pit


moin moin
zu Thermostat-Ölkühler an Solomaschinen kann ich nichts sagen.
Fahre BMW R100R als Gespann .
Bei mir öffnet der Thermostat laut Schätzuhr bei 130°C.
selbst bei Sommerwetter und hoher Belastung bleiben im Fahrbetrieb
die Leitungen zum ÖLKühler kalt.(sitzt im Luftstrom zwischen Zugmaschine und Boot)
Nur bei Stau -Stadtverkehr -Stop+Go öffnet der Thermostat.
Bei Autobahn als auch bei Überlandfahrt steht die Uhr Wittersunabhänig
bei 120°C .
Das ist wie ich denke und fühle eine gute Betriebstemp.
 
Ich hab gestern mein Gespann mal wieder ordentlich gejagt. Das erste Mal, seit ich den Mectron-(Radiallamellen-)Ölkühler verbaut habe. Vorher war der Originale dran, mit der Ölwannenvergrößerung. Diese ist dem neuen Teil zum Opfer gefallen. Auf ein Thermosthat musste ich wegen der Bauart des Ölkühlers verzichten.
Nach ca. 3 Stunden intensiver Fahrt bei relativ hoher Aussentemperatur hat sich folgendes ergeben: die max. erreichte Temperatur lag lt. Schätzeisen bei 125 Grad, der Fühler in der Ablassschraube hat am Motogadget max. 110 Grad angezeigt. Mit der Differenz kann man leben. Hab auch nur beides angeklemmt, um mal einen Vergleich zu haben. Da der Ölkühler eine Bypassbohrung hat, die Öl in kaltem Zustand (dickflüssiger) nur wesentlich langsamer durchfliessen lässt als im warmen, funktioniert der Kühler m.M. nach recht gut. Ich bin ganz zufrieden, mit dem Teil. Ausserdem ist der Kühler sehr robust, hätte ich nicht gedacht. Im Juli treib ich die Kist mal ein paar Tage durch die Alpen, dann steht eine echte Bewährungsprobe für den Neuerwerb an..... A%!
 
Ölkühler werden im allgemeinen überbewertet! :D

Will sagen: Im Stop & Go Betrieb bringen sie fast nix, woher soll denn auch der kühlende Luftstrom kommen. Da müsste man dann schon ein Gebläse davor bauen.
Alleine bei Vollgasbolzerei auf der Autobahn sind sie sinnvoll. Im beherzten Landstraßenbetrieb steigt die Ölthemperatur bei meiner R100(S) ohne Ölkühler niemals in bedenkliche Höhen. Aber im sommerlichen Stau vorm Elbtunnel und eben bei längeren Vollgasetappen geht die Post ab. :entsetzten:
 
Korrekt, wobei der Radiallammellenkühler die Wärme auch im Stand , über die Fläche abgibt, die der herkömmliche Kühler nicht hat...
 
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