POLO hat Insolvenz beantragt

Du verwechselst Ursache und Wirkung: der freie Markt hat einen Wettbewerber verdrängt, darüber hinaus gibt es neben Polo zig andere Anbieter, von einem Monopol kann nicht die Rede sein.
Jedoch wüsste ich gerade keinen in der Größenordnung eines derzeit noch vorhandenen POLO sowie dem Konkurrenten LOUIS.
Bereits der Wegfall von Hein Gericke hinterließ damals eine Lücke im Warenangebot.

Aber ja, es gibt andere Anbieter, die jedoch meist nur ein sehr begrenztes Kontingent an Filialen haben.
Klamotten inkl. Helme probiere ich vor dem Kauf stets am eigenen Körper.
Denn Pakete hin & her zu schicken war noch nie meins. :---)

VG
Guido
 
Zuletzt bearbeitet:
Schade ist es natürlich für alle Mitarbeiter und Familien die da hinter stehen.

Für die Firma/Firmen als solches hält sich mein Mitgefühl arg in Grenzen.

Sowohl diese Vollsortimenter als auch deren Kunden haben erfolgreich dazu
geführt das es keine kleinen Läden mehr gibt, oder das Werkstätten wie meine
keine Klamotten oder Verschleißteile mehr führen und zu verkaufen.

Allein deren immer wiederkehrenden Rabatt Aktionen, sorgen dafür das Anschaffungen
eben so lange raus gezögert werden bis mal wieder so eine Aktion ansteht usw. usw.
 
Sowohl diese Vollsortimenter als auch deren Kunden haben erfolgreich dazu
geführt das es keine kleinen Läden mehr gibt, oder das Werkstätten wie meine
keine Klamotten oder Verschleißteile mehr führen und verkaufen.
Was den Punkt anbelangt, gehe ich allerdinGS mit. ;)
Jedoch war / ist das Angebot bei kleinen, lokalen Händlern, bspw. im Falle von Klamotten, selten markenübergreifend.

VG
Guido
 
Naja, Patrick,
Aber den Umfang an Sortiment kann so ein Kleiner nicht bieten. Das ist doch wie beim Baumarkt. Anfangs hab ich auch um die kleinen Eisenwarenläden getrauert. Aber heute bekomm ich im Baumarkt auch einzelne Schrauben und sogar Beratung u d Handwerkervermittlung.
 
Sowohl diese Vollsortimenter als auch deren Kunden haben erfolgreich dazu
geführt das es keine kleinen Läden mehr gibt, oder das Werkstätten wie meine
keine Klamotten oder Verschleißteile mehr führen und zu verkaufen.
Genau das.
Große Unternehmen oder Investoren nehmen mehrere Jahre Verluste in Kauf, um Konkurrenz aus dem Markt zu drängen, aufzubauen und die Produkte für kleine Läden unattraktiv zu machen. Danach wird das Sortiment auf lukrative Artikel reduziert und Lagerhaltung minimiert. Die Phase der Gewinnmaximierung. Es geht nicht mehr darum, ein breites Sortiment zu führen. Nur gerade so, dass die Kundschaft bleibt.

Deshalb bekommt man am Ende im Baumarkt eben nicht jede Schraube, sondern nur die gängigen in einer Qualität. Ich vermisse den Kugellager- und Eisenwarenhandel in KO sehr.

Online passiert das selbe. Zalando macht meines Wissens immer noch Verluste. OpenAI schreibt Verluste in zweistelliger Milliardenhöhe je Quartal. Alles nur, um die eigene Vormachtstellung zu sichern.
 
Keine 10 Pferde kriegen mich dahin, nie und nimmer :eek:
Aber ich hab ja jetzt schon alles, also motorradtechnisch betrachtet.

Um sich einen Überblick, Klamottentechnisch, zu verschaffen, durchaus empfehlenswert. Man kann verschieden Hersteller Modelle sowei Größen alle auf einem Haufen begrapschen anprobieren und vergleichen.
Mit Gepäcksystemen das Gleiche.
Motorräder selber kann man eher und teilweise besser bei den Händlern besteigen.
 
Keine 10 Pferde kriegen mich dahin, nie und nimmer :eek:
Aber ich hab ja jetzt schon alles, also motorradtechnisch betrachtet.
Holger, für fachsimpelnde, rüstige Rentnertreffen sind wir vermutlich noch zu jung. :&&&:
Mich kriegt ebenfalls niGS und niemand auf sogenannte Motorradmessen.
Selbst nicht, wenn der Herr Pfarrer dort mal seinen Segen erteilt. :lautlach:

Noch schlimmer finde ich, wenn dort dann der Papa (ge)wichtig mit dem Sohne unterweGS ist, damit die Mama zuhause mal Ruhe hat.
Dumm nur, falls der Sohnemann noch zu klein ist, um sich am Anblick der teilnehmenden Damen beim Bodypainting zu erfreuen. :D

VG
Guido (der zum Erwerb seiner Erkenntnis früher auf 1 - 2 kleineren Motorradmessen war.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitleid bekommen von mir nur die Angestellten.
Der Eigentümer hat´s verbockt - nicht der Markt.
Vor Dekaden waren Polo und Gericke DIE Läden für Zubehör und Bekleidung. Da war Louis noch ein ganz kleines zartes Billigpflänzchen.
Mit dem Unterschied, dass Louis halt ein familiengeführter Betrieb blieb und strategisch klug entwickelt wurde.
Polo wurde eine cash-cow und entsprechend ausgesaugt.
Ergebnis sieht man jetzt.

Zu Patricks Klage kaputt gehender Kleinbetriebe:
Die könne eh nur überleben mit einer Spezialisierung und durch bessere Beratung und Service.
Vor 2 Jahren hatte ich mich entschieden, dem Spardrang beim Neuerwerb einer Bekleidung nicht nachzugeben und mal was Vernünftiges zu kaufen.
Der hier hat mir sehr geholfen, kompetent und nachhaltig beraten, der Service beim ändern der Konfektionsgröße war auch super.
War teurer als die ewige (und alle 3 Jahre auszutauschende) Büse-Kombi, aber auch erheblich besser (Stadler).
 
Hmm, schrumpfender Markt und Online Only Konkurrenz ist halt schwierig. Vielleicht dreht sich der Motorradmarkt irgendwann wieder, sonst wird das bald ein Seniorenmarkt, mit permanentem aus Altergründen rückläufiger Kundenzahl. Aber in Vergangenheit gab es ja schon mal überraschende Reaktivierungen des Motorradmarktes. Es braucht halt den richtigen Trigger, damit die Jungen das Motorrad wieder cool finden.

Alle drei, die untergegangenen Hein Gericke, Polo Motorrad und Louis sind/waren längst nicht mehr in Händen der Gründer. Bei allen drei waren zumindest zweitweise branchenfremde, internationale Finanzinvestoren am Werk. Und. weil das weiter oben auch mal geschrieben wurde: Meines Wissens sind Polo und Louis Filialbetriebe und keine Franchiser. Nur HG hatte wohl Franchise-ähnliches Modell für das Geschäft mit den stationären Märkten.

Gruß
Marcus
 
Mitleid bekommen von mir nur die Angestellten.
Der Eigentümer hat´s verbockt - nicht der Markt.
Vor Dekaden waren Polo und Gericke DIE Läden für Zubehör und Bekleidung. Da war Louis noch ein ganz kleines zartes Billigpflänzchen.
Mit dem Unterschied, dass Louis halt ein familiengeführter Betrieb blieb und strategisch klug entwickelt wurde.
Polo wurde eine cash-cow und entsprechend ausgesaugt.
Ergebnis sieht man jetzt.

Zu Patricks Klage kaputt gehender Kleinbetriebe:
Die könne eh nur überleben mit einer Spezialisierung und durch bessere Beratung und Service.
Vor 2 Jahren hatte ich mich entschieden, dem Spardrang beim Neuerwerb einer Bekleidung nicht nachzugeben und mal was Vernünftiges zu kaufen.
Der hier hat mir sehr geholfen, kompetent und nachhaltig beraten, der Service beim ändern der Konfektionsgröße war auch super.
War teurer als die ewige (und alle 3 Jahre auszutauschende) Büse-Kombi, aber auch erheblich besser (Stadler).

Louis ist kein Familienbetrieb. Das ist schon lange vorbei.

Mal die KI befragt:
Die Detlev Louis Motorrad-Vertriebsgesellschaft mbH gehört seit 2015 zu
Warren Buffetts Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway. Der Kauf erfolgte nach 75 Jahren im Familienbesitz, als die damalige Alleingesellschafterin Ute Louis ihre Anteile verkaufte. Unter dem neuen Eigentümer bleibt Louis ein eigenständiges Unternehmen, das weiterhin von seinen Geschäftsführern geleitet wird
 
Holger, für fachsimpelnde, rüstige Rentnertreffen sind wir vermutlich noch zu jung. :&&&:
Mich kriegt ebenfalls niGS und niemand auf sogenannte Motorradmessen.
Selbst nicht, wenn der Herr Pfarrer dort mal seinen Segen erteilt. :lautlach:

Noch schlimmer finde ich, wenn dort dann der Papa (ge)wichtig mit dem Sohne unterweGS ist, damit die Mama zuhause mal Ruhe hat.
Dumm nur, falls der Sohnemann noch zu klein ist, um sich am Anblick der teilnehmenden Damen beim Bodypainting zu erfreuen. :D

VG
Guido (der zum Erwerb seiner Erkenntnis früher auf 1 - 2 kleineren Motorradmessen war.)

Ich meinte damit nicht diese Provinz Motorradmessen. Die kannst allesamt Vergessen.
 
Meinen ersten Satz richtige Motorradklamotten kaufte ich überwiegend und immer wenn ich als Schüler wieder Geld besaß bei einem Großhändler in 50 km Entfernung. War ein Großhändler für Camping-, NATO- und Motorradartikel. Dieser führte u.a. ZeuGS von Harro, IXS, usw.
Helm wurde beim lokalen Honda-Händler gekauft.
LOUIS, POLO gab es hier in erreichbarer Nähe (meiner Erinnerung nach) noch nicht. Ich meine, lediglich Hein Gericke wäre damals in der Hauptstadt von BW vertreten gewesen. Und selbst diesbezüglich bin ich mir nicht mehr ganz sicher.

Lange Rede, kurzer Sinn: Back to the future. :lautlach:

VG
Guido
 
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