Problem Vergaser 64/32/9+10

Euklid55

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Hallo,

bei meinem Umbau 860 cm³ hatte ich erhebliche Probleme mit dem Vergaser. Bis 3500 U/min. lief der Motor wie ein Einzylinder, der Leerlauf war ach nicht stabil.
Mit der Hilfe der Datenbank bin ich auf das Dokument "Bing_Federn" gestoßen. Hier stand die Lösung des Problems. Die alten, weichen, Federn getauscht gegen die neuen härteren Federn und das Problem scheint behoben.
So einfach kann die Lösung sein.:bitte:

Gruß
Walter
 
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Ich muss gestehen, ich kann nicht ganz folgen. Was hätte der Leerlauf mit Federn zu tun? Für mich klingt das nach zufälligem Erfolg, ist ja manchmal so, aber doch nicht wegen der Federn?
 
Ich muss gestehen, ich kann nicht ganz folgen. Was hätte der Leerlauf mit Federn zu tun? Für mich klingt das nach zufälligem Erfolg, ist ja manchmal so, aber doch nicht wegen der Federn?
Da geh ich mit, Kommissar Zufall war da. Dann die Vergaser wieder korrekt eingebaut. Vielleicht wurde vergessen den Leerlaufschieber oder den Gaszug einzuhängen. Wäre dann allerdings peinlich.

Im Leerlauf ist der Schieber ja unten. Das hat doch nix mit einer eingebauten Feder zu tun, und der Schieber geht auch durchs Eigengewicht nach unten. Schwerkraftbedingt.

Ich versteh den Bohei mit den Federn eh nicht so. Meine 73 er R90 hat gar keine Feder drin und läuft seit bald 25 Jahren nach der Restaurierung noch genauso wie bei der Ersten Inbetriebnahme. Ist aber eine Schwungscheibe mit ordentlich Masse, also Rotationsträgheitsmoment drin.
Vielleicht ist das der Grund warum da keine Federn drin sind.

Bei der GS sind welche drin. Weich sind die. Wobei "Weich" ein dehnbarer Begriff ist. D = F/s, Nennt sich Federkonstante. Hat die schon mal jemand ausgemessen der passende Teile da hat?

Vielleicht brauchts die Federn aufgrund der Schwungscheibe mit weniger Masse. Wäre dann zumindest eine Erklärung.
 
Hallo,

die Motorencharakteristik vom Type 247 zu 248 ist nicht vergleichbar. Meine R75/5 und R90/6 laufen ruhig, unaufgeregt. Der Motor Type 248 mit 860 cm³ ist viel nervöser, auch die Version mit langen Pleuel ist giftiger im Laufverhalten. Ab 1600 U/min. geht es richtig los. Mit den festeren Federn ist es im Leerlauf besser geworden.

Gruß
Walter
 
Ich hatte es bei einen Pärchem 13+14, was ganz zu Anfang auf meiner 75/5 drauf war, das ein Unterdruckschieber auf ner Tour "schwergängig" würde und nicht mehr ganz runter fiel...war also immer einen Spalt weit offen...der Leerlauf war auf dem Zylinder praktisch nicht mehr vorhanden und der Übergang zur Teillast madig...Ich hab seinerzeit auch Federn eingebaut, es ist nicht mehr vorgekommen danach...In der Regel sollen die Typen mit 4 Deckelschrauben aber auch problemlos ohne Federn funktionieren.

Grüsse, Hendrik
 
Hallo,

die Vergaser sind immer an Motorrädern verbaut mit einem "schweren Schwung". Sonst könnte ich kein 4 Gang Getriebe dort einbauen. Mit den ursprünglichen Vergaserbestückungen ND 2,73 + ND 2,7 trat der Effekt nicht auf.

Gruß
Walter
 
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