Probleme auf der Autobahn

karlson

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09. Juli 2014
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Basel
Am Samstag hab ich eine kleine Rundegedreht. Bischen Schwarzwald und auf der Bahn zurück nach Basel. Und da ich die gute RS noch nicht solange habe war das die erste fahrt auf der ich mal die angepriesene spitzengeschindigkeit von 200Km/H testen wollte.

Gekommen bin ich, bei langsamen gleichmäsigen anzug am Gasgriff, auf ca. 140 / 150 Km/H und so zwischen 4500 und 5000 RPM, das allen ohne Probleme, mit dem denke ich, normalen Ruckel und zuckeln der alten Maschine.

Doch dann: Die leistung bricht ein und es Scheint als wäre das Motorrad gedrosselt oder sonst irgenwie Abgeregelt. Das gefühl kenn ich, aber nur von der R1200GS wenn das ASC ins Spiel kommt.

Ich kann einfach nicht mehr beschleunigen. Sobald ich wieder Gas wegnehme ruckelt es noch etwas und dann geht es so mit 120Km/H ganz normal weiter als wäre nichts Gewesen. Beim zweiten Versuch bin ich auf 160 Km/H gekommen. Danach hab ichs gelassen, soll ja nicht mehr kapput gehn als "vielleicht" eh schon ist.

Zur Maschine: R100RS Bj. 1980, 95 Oktan im Tank mit Bleizusatz.
 
P.s.: Eigentlich sollte man bei so einem Wetter wie wir es gerade haben FAHREN FAHREN FAHREN und kein Netzdreck machen. Also raus in den erbährmlichen Sommer und die Sonne geniesen!:applaus:
 
Servus!

Kannst du die Maschine im kleinen Gang hochdrehen?
Wenn nicht -> Membrane im Vergaser kontrollieren
Wenn ja:
Wenn Du das das nächste mal im großen Gang probierst und es fängt an zu ruckeln, dreh den Tankdeckel ein kleines bisschen auf.
Wenn es dann weg ist, war's die Tankentlüftung. Die lässt zu wenig Luft in den Tank und es fließt zu wenig Sprit in die Vergaser nach.

Gruß, Rudi
 
Klingt nach Tankdeckel... Wo du es sagst! Hat sich angefühlt als käme kein Sprit mehr. Meine erste Reaktion war auch der Griff an Benzinhan. Danke für den Tip. Werd das heut noch Testen.)(-:

Im dritten, vierten Gang hatte ich keine Probleme auf der Landstrasse auch mal bis kurz vor Drehzahlgrenze zu beschleunigen.
 
Hallo Karlson

die Beschreibung passt auf, zuwenig Sprit!
Wie schon geschrieben Membrane, aber heißer Favorit ist auch der Schwimmerstand, und dann soll es Leute geben, die verbauen Filter in Karftstoffleitungen...wenn, dann raus damit!

grüße Guido
 
Moin!

Wenn du im 3. und 4. Gang bis an die Drehzahlgrenze drehen kannst, dann scheint auf einer Seite die Vergasermembran gerissen zu sein. Ein Blick auf die Zündkerzen sollte da auch direkt die Seite verraten. grau = okay; schwarz = defekt!?

Die Leistung bis 120 - 130 km/h entsprich ungefähr der Leistung mit 27 bis 35 PS. Danach ist die "Luft" zu dünn, weil der Schieber des einen Vergasers nicht öffnet und das Gemisch zu fett wird.

Kenn ich irgendwoher :pfeif: (Suche nach den fehlenden 37 km/h) ;)
 
Hi
Wenn die Einstellung der Schwimmer zu nichts führt, dann bau sie aus (ist ja schnell gemacht) und wiege sie auf eine Briefwaage oder etwas ähnlich genauem. Sie sollten gleich schwer sein und im Sollbereich liegen. An den Sollwert erinnere ich mich nicht mehr, aber den findest du in der DB. Sehr alte Schwimmer sind schon mal zu schwer und das führt dann zu deinen Symptomen.
LG
Zoltán
 
Habe den Wert für das Schwimmergewicht noch mal schnell nachgeschlagen: Sollwert 11,5 - 12.6 Gramm.
LG
Zoltán
 
M.W. läuft die Schwimmerkammer über, wenn der Schwimmer zu schwer ist. Das ist eine völlig andere Symptomatik als die vom Topiceröffner beschriebene. Es liegt wohl eher Spritmangel vor als zuviel Sprit...
 
Eine falsche Schwimmer-Einstellung ist definitiv eine Ursache fuer dieses Problem (hatte ich selbst) und laesst sich ganz einfach testen:


  • Benzinhaehne zu
  • Schwimmerkammer abnehmen
  • Glas oder Aehnliches drunterhalten, Schwimmer vorsichtig nach oben druecken und Benzinhahn oeffnen
  • Schwimmer langsam nach unten lassen; bei richtiger Einstellung sollte das Benzin dann zu fliessen beginnen, wenn der Schwimmer tiefer als "parallel zur Dichtflaeche der Schwimmerkammer" steht.

Wenn die Einstellung nicht stimmt, kann das durch vorsichtiges Biegen an der Lasche, die das Schwimmerventil betaetigt, korrigiert werden.

Wie schon gesagt: vollgesaugte Schwimmer sind eher ein Grund fuer zuviel Benzin in der Schwimmerkammer.

Gruss,
--Christian
 
Mangelnder Kraftstoffzulauf kann außerdem noch weiter Ursachen haben:
- Rost oder Schmutz im Tank haben die Siebe am Sprithahn dicht gemacht
- Benzinhähne sind nicht frei
- Benzinschläuche sind innen gequollen.
Feststellbar ist das alles, wenn man die Schläuche am Vergaser abzieht und den Sprit aus dem Schlauch in ein Gefäß laufen lässt.
Kommt je Seite ein halber Liter dauerhaft gleichmäßig kräftig, ist alles ok.
 
Am Samstag hab ich eine kleine Rundegedreht. Bischen Schwarzwald und auf der Bahn zurück nach Basel. Und da ich die gute RS noch nicht solange habe war das die erste fahrt auf der ich mal die angepriesene spitzengeschindigkeit von 200Km/H testen wollte.

Gekommen bin ich, bei langsamen gleichmäsigen anzug am Gasgriff, auf ca. 140 / 150 Km/H und so zwischen 4500 und 5000 RPM, das allen ohne Probleme, mit dem denke ich, normalen Ruckel und zuckeln der alten Maschine.

Doch dann: Die leistung bricht ein und es Scheint als wäre das Motorrad gedrosselt oder sonst irgenwie Abgeregelt. Das gefühl kenn ich, aber nur von der R1200GS wenn das ASC ins Spiel kommt.

Ich kann einfach nicht mehr beschleunigen. Sobald ich wieder Gas wegnehme ruckelt es noch etwas und dann geht es so mit 120Km/H ganz normal weiter als wäre nichts Gewesen. Beim zweiten Versuch bin ich auf 160 Km/H gekommen. Danach hab ichs gelassen, soll ja nicht mehr kapput gehn als "vielleicht" eh schon ist.

Zur Maschine: R100RS Bj. 1980, 95 Oktan im Tank mit Bleizusatz.
Moin.
Wie sieht denn der Luftfilter aus . Dazu mal eine kleine Begebenheit . Aber für die Modelle mit dem platten Lufti . Mein Freund kommt mit seiner St vorgestottert , nicht gefahren . Ich kürze mal ab . Eine Maus ist in den Ansaugstutzen geklettert hat das Ding zerschrotet den Rest haben wir in den Vergasern gefunden .
Lustige Woche Lo.
 
hallo nochmal auch von mir -

das Problem ist hier im Forum bestimmt schon 100x gepostet und auch mir bekannt - und nicht nur bei einem Moped.

Zu 99,9 % Spritmangel - Ursachen:

Schwimmereinstellung,
Benzinsieb / Zusatzfilter verschmutzt,
(Tankdeckelentlüftung eher selten - das passiert erst nach längerer Zeit Vollgas),
Ansaugstutzen!

Nachdem ich vor Jahren auch schon alle Verdächtigen überprüft hab waren es bei mir die Gummiansaugstutzen zwischen Vergaser und Zylinderkopf.
Ich habe nur eine Erklärung dafür - die Motorschwingungen bringen den Schwimmer bzw. das Ventil in Resonanz, so dass der Zufluß gestört wird.
Nach dem Austausch gegen neue weiche Ansauggummis war der Fehler bei mir behoben. Alle anderen Maßnahmen, welche für mich vorher naheliegender waren haben nichts gebracht....

Kost nicht viel, schadet nicht, geht schnell und vielleicht hilft´s!

Viel Erfolg - Thomas

p.s. beim Gesamtfluss sollte es so wie oben beschrieben sein, aber so empfindlich ist die Q eigentlich nicht. Meine BBK läuft mit Einem Benzinhahn problemlos längere Zeit Vollgas und die gemessene Endgeschwindigkeit (Navi) liegt dann bei 196 km/h
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte das problem 2-3 mal bei diesen plastik krastofffiltern und zwar nur bei der RS die säuft zu viel Sprit wenn de normale leitungen reinmachst gehts wieder. des phänomen tritt auch auf wenn mann schlechte hoske replikate montiert bei 150-160 ist schluss (ob da die abstimmung nicht passt hab ich nie probiert müsste man auf dem Prüfstand checken!)
 
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