Probleme bei der Montage der Bremsbeläge bei einer BMW R80 G/S Baujahr 1986

Ich habe die auch schon länger liegen, und vielleicht verbaue ich sie irgendwann mal. ;)
Die Originalteile sind ja im Satz dagegen mit ca.170 € schweineteuer. :schock:
Neubelegen oder neudeutsch regenerieren ist das Zauberwort.

Verlässliche Qualität der Grundbacken, mit modernem Material belegt.

Sehr viel billiger als originale Neuteile von heute auch z.T. zweifelhafter Qualität und
ähnlich teuer wie die grob gegossenen Nachbauteile.
 
Da war in letzter Zeit schon mal das Problem mit nicht passenden Bremsbacken, ich denke Ausschußware, die verhöckert wird, weil verbiegen kann sich der Alugußteil eher nicht

N'Abend ihr hochprofessionellen im dichtesten Nebel Stocherer.

Ich melde mich mal weil ich derjenige war der "in letzter Zeit schon mal das Problem mit nicht passenden Bremsbacken" hatte; leider erst nach dem Neubelegen vom Abnehmer bemerkt. Habe ich natürlich zurückgenommen und durch einwandfreie Ware ersetzt.

Genau wie sehr deutlich auf den Fotos des TE zu erkennen ist war da auch der obere Bremsbelagträger nicht maßhaltig - sprich "zu kurz" ohne Kontakt mit dem - auch beim TE korrekten und korrekt montierten - S-Nocken. Da hilft nur "ab in die Tonne" und durch qualitativ einwandfreie Ware ersetzen.

Ich habe mich beim Lesen der inzwischen rund 60 Beiträge ob des darin z.T. verbreiteten Unsinns regelrecht erschrocken. Beispiel: Es könnten vielleicht Beläge von der R 65 LS sein. Ja, die kann man auch am HAG einer G/S anbringen. Nur bekommt man dann deren Nabe samt Rad gar nicht dadrüber. Der TE ist aber mit dem Ding und der nicht funktionierenden Bremse gefahren.....
 
... Genau wie sehr deutlich auf den Fotos des TE zu erkennen ist war da auch der obere Bremsbelagträger nicht maßhaltig - sprich "zu kurz" ohne Kontakt mit dem - auch beim TE korrekten und korrekt montierten - S-Nocken. Da hilft nur "ab in die Tonne" und durch qualitativ einwandfreie Ware ersetzen. ...
Hallo Werner,

hast Du eine Idee, was hier die Ursache oder der Hintergrund ist?

Sind die nicht maßhaltigen Backen überhaupt von TRW oder sind das evewntuell irgendwelche Nachbauten aus einer Hinterhof-Fabrik?

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß TRW bewußt nicht maßhaltige Backen, also Ausschuß, auf den Markt wirft.
Mag sein, daß ich hierbei total falsch liege. Hintergrundwissen zu den Geschäftspraktiken solcher Unternehmen habe ich nicht.
 
N'Abend ihr hochprofessionellen im dichtesten Nebel Stocherer.

Ich melde mich mal weil ich derjenige war der "in letzter Zeit schon mal das Problem mit nicht passenden Bremsbacken" hatte; leider erst nach dem Neubelegen vom Abnehmer bemerkt. Habe ich natürlich zurückgenommen und durch einwandfreie Ware ersetzt.

Genau wie sehr deutlich auf den Fotos des TE zu erkennen ist war da auch der obere Bremsbelagträger nicht maßhaltig - sprich "zu kurz" ohne Kontakt mit dem - auch beim TE korrekten und korrekt montierten - S-Nocken. Da hilft nur "ab in die Tonne" und durch qualitativ einwandfreie Ware ersetzen.

Ich habe mich beim Lesen der inzwischen rund 60 Beiträge ob des darin z.T. verbreiteten Unsinns regelrecht erschrocken. Beispiel: Es könnten vielleicht Beläge von der R 65 LS sein. Ja, die kann man auch am HAG einer G/S anbringen. Nur bekommt man dann deren Nabe samt Rad gar nicht dadrüber. Der TE ist aber mit dem Ding und der nicht funktionierenden Bremse gefahren.....
Ich werde mir wahrscheinlich original BMW-Beläge besorgen und diese dann mit einem Reibbelag bekleben, sobald diese verbraucht sind. Ich hoffe man kriegt noch ordentliche Ware.
 
Guten Morgen liebe Forenmitglieder,

Ich wollte mich an dieser Stelle bei allen recht herzlich bedanken, die so engagiert Antworten verfasst und sich ernsthafte Gedanken zu diesem Thema gemacht haben. Ich habe nun die alten Beläge gereinigt und montiert und habe nun wieder eine exzellente Bremswirkung.
Ich habe auch Bilder gemacht um das Thema an dieser Stelle abzuschließen:

1000005734.png

1000005733.png

1000005732.png

Viele Grüße, vielen Dank und eine gute Nacht

Daniel
 
Das Foto mit dem Maßband von der blauen Emma scheint mir eine gute Idee zu sein. Kann es sein dass dein obere Bremsbacke verbogen ist? Durch die falsche Montage entsteht da beim Bremsen eine ordentliche Biegekraft
Ich habe von boxxerparts.de tatsächlich nicht maßhaltige Beläge zugeschickt bekommen. Seitdem ich sie damit konfrontiert habe, Hüllen sie sich in Schweigen. Ich denke nicht, dass sie verbogen ist, da es ja Alu-Druckguss ist.
 
Lieber Daniel,

geh mal in die Muckibude, oder zu jemandem, der sich auskennt.
Zieh den oberen Bremsbacken mal RICHTIG nach oben.
Das hat an dieser Stelle nichts mit Kraft zu tun. Ich habe es mit ausgehängten Federn versucht. Man kann quasi die obere Bremsbacke hin und her bewegen und sie touchiert nur die Seitenfläche der Bremsbacke. Gestern habe ich die alten Bremsbacken nochmals montiert und diese passen perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab meine grad vor kurzem gewechselt, das sind die Bilder der Alten (Beläge), die neuen haben super gepasst mit dem einen Nachteil, daß die Auflageflächen am Bolzen zweitklassig sind.
Bezugsquelle Siebenrock Lucas /TRWMCS941 um 64 Europäische

Ok. ich hab einen anderen Bemaßungsanfangspunkt als Holger
Anhang anzeigen 404011
Hallo Holger, vielen Dank für die Bilder und deine Mühe! Viele Grüße, Daniel.
 
N'Abend ihr hochprofessionellen im dichtesten Nebel Stocherer.

Ich melde mich mal weil ich derjenige war der "in letzter Zeit schon mal das Problem mit nicht passenden Bremsbacken" hatte; leider erst nach dem Neubelegen vom Abnehmer bemerkt. Habe ich natürlich zurückgenommen und durch einwandfreie Ware ersetzt.

Genau wie sehr deutlich auf den Fotos des TE zu erkennen ist war da auch der obere Bremsbelagträger nicht maßhaltig - sprich "zu kurz" ohne Kontakt mit dem - auch beim TE korrekten und korrekt montierten - S-Nocken. Da hilft nur "ab in die Tonne" und durch qualitativ einwandfreie Ware ersetzen.

Ich habe mich beim Lesen der inzwischen rund 60 Beiträge ob des darin z.T. verbreiteten Unsinns regelrecht erschrocken. Beispiel: Es könnten vielleicht Beläge von der R 65 LS sein. Ja, die kann man auch am HAG einer G/S anbringen. Nur bekommt man dann deren Nabe samt Rad gar nicht dadrüber. Der TE ist aber mit dem Ding und der nicht funktionierenden Bremse gefahren.....
Es waren gott sei Dank nur kurze Testfahrten vor dem TÜV-Termin. Demnach halb so wild. Zumindest habe ich dank den engagierten Schreibern viel dazugelernt! Originalteile sind im Zweifelsfall wahrscheinlich immer noch am besten — sollten sie verfügbar sein.
 
Ich habe von boxxerparts.de tatsächlich nicht maßhaltige Beläge zugeschickt bekommen. Seitdem ich sie damit konfrontiert habe, Hüllen sie sich in Schweigen. Ich denke nicht, dass sie verbogen ist, da es ja Alu-Druckguss ist.
Morgen Daniel,

so ganz geklärt ist die "Sache" noch nicht.
Ich wäre da sehr hartnäckig, da ich für mein Geld "arbeiten" muss. Da kann man mir nicht einfach ein unpassenden Produkt schicken und was gar nicht geht, ist nicht reagieren.
Ich kenne die Kaufumstände nicht, aber da würde ich dran bleiben.

Wünsche dir viel Erfolg :bitte:
Ingo
 
Zum Beispiel die Firma Lucas verkauft seit rund 20 Jahren Lizenzen an unbenannte Hersteller, welche dann Produkte mit dem Lucas Logo verpacken und über diverse Kanäle als Lucas in den Markt bringen dürfen.
Man kann davon ausgehen, daß die Qualität dann in Eigenregie kontrolliert wird, um keine sicherheitsrelevanten Bauteile, welche nicht dem Qualitätsstandard von in diesem Fall Lucas entsprechen, in den Markt gelangen zu lassen.
Seit ungefähr diesem zeitlichen Rahmen habe ich mich entschlossen, nur noch NOS Bauteile an meinen walsischen Allradfahrzeugen zu verbauen.
Da ich nicht als Einziger auf diese Idee kam und es seit mehr als 10 Jahren keine NOS Teile mehr gibt, habe ich als Konsequenz meines Qualitätsanspruches die Fahrzeuge verkauft.
Da dieses Geschäftsmodell zumindest kurzfristig erfolgreich zu sein scheint, kann man davon ausgehen, daß auch andere Markeninhaber ähnlich verfahren.
Augen auf beim Teilekauf!
 
Ich kenne die Kaufumstände nicht, aber da würde ich dran bleiben.

Augen auf beim Teilekauf!

Wer im Netz bestellt sollte sich - sofern es nicht bei einem Anbieter ist mit dem man schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht hat - sehr genau die Reklamations- sowie Rücksendebedingungen und vor allem-fristen anschauen. Und die Ware unmittelbar nach Erhalt kontrollieren. Einfach in den Vorrat legen für "schlechte" Zeiten ergibt dann irgendwann u.U. ein böses Erwachen.

Gerade bei Bremsenbauteilen jedweder Art wird einem wegen der oft mehr als mangelhaften Modellzuodnung Falsches geliefert. Und dann wegen Fristüberschreitung oder weil man ja für das Modell sowieso bestellt hatte die Rücknahme verweigert. Hatten wir hier und auch im außerforenlichen Umfeld in den letzten Jahren immer wieder und gefühlt mit steigender Tendenz.
 
Ich achte immer darauf dass die Originalverpackung unversehrt ist und noch nicht geöffnet wurde, ansonst geht die Ware zurück.

So bin ich mir nach äußerlicher Begutachtung auch sicher keine zurückgegebene und vielleicht beschädigte Ware zu erhalten.
 
Wichtig bei online-Kauf wäre halt auch, nicht den Widerruf zu erklären, sondern tatsächlich die Ware zu reklamieren. Der Lieferant ist verpflichtet, einwandfreie Ware zu liefern, andernfalls macht er sich schadenersatzpflichtig! Bei Widerruf kommt nur die Kohle zurück und das Schrott Teil geht an den nächsten Kunden!
 
Wer im Netz bestellt sollte sich - sofern es nicht bei einem Anbieter ist mit dem man schon mehrfach gute Erfahrungen gemacht hat - sehr genau die Reklamations- sowie Rücksendebedingungen und vor allem-fristen anschauen. ...
In diesem Fall handelt es sich nicht um eine Rücksendung wegen z.B. falscher Zuordnung durch den Kunden. Es liegt hier zweifellos ein Sachmangel vor. Den kann man auch nach der üblichen Rücksendefrist reklamieren.

Falls der Artikel aktuell gekauft wurde und nicht vor drei Jahren, würde ich die Rücknahme gegenüber der Fa. Boxerparts durchsetzen. Hierbei helfen auch die entsprechenden Bilder und eventuell auch ein Hinweis auf das Forum. Bei dem genannten Betrag von 64 € wäre mir das die Mühe wert.
Auch der Service von ZF wäre ein Ansprechpartner, den man mal informieren könnte.
 
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