PVM 3 Speichen

Lenn

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15. März 2021
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68
Hi Leute,
an meiner VV sind PVM Felgen mit 3 Speichen montiert. Meine Frage ist, ob diese aus Aluminium oder Magnesium sind. Auf der Felge vorn ist ein A angegossen. Da würde ich klar auf Alu schließen. Hinten finde ich aber nichts entscheidendes. Dort ist etwas angegossen, was eher an ein E erinnert. Aber nicht an ein M. Habt Ihr eine Idee wie ich feststelle aus was die sind? Gibt es irgendwo Gewichtsangaben?

Gruß
Lenn
 
PVM hat früher Alu mit einem erhabenen A gekennzeichnet, Magnesuim mit einem E für Elektron.
Achtung : es gab auch Magnesiumräder mit einer falschen Markierung A aus Kaltmetall, für den TÜV und früher für die techn. Abnahme bei ZUVI-Rennen.
Eigentlich merkt man es auch am Gewicht, Magnesiumräder wiegen ca. 2/3 der Aluräder.
Alu in 4,5 x 18 und 5,5 x 17 hätte ich zum Gewichtsvergleich.
 
Hallo
Die Fa. PVM gibt’s ja noch. Ich würde mal bei denen nachfragen, die sollten ja wissen was sie verbaut haben.
Gruß Jürgen
 
Hallo Leute,
danke für die Infos. Dann habe ich hinten wohl Magnesium. Ich mache mir da Sorgen wegen der Haltbarkeit. Wie seht Ihr das? Ich muss neue reifen drauf machen, dann kann ich auch wiegen. Ein alter Zuvi-Renner war die Maschine.
 
Du kannst das Rad auch mit Reifen wiegen, die Gewichtsangaben der Reifenhersteller sind recht genau.
 
Hi Lenn,

Reifen runter und im Bett was abschaben. Danach Probe:

Brandgefahr bei Magnesium & Elektron: Feine Späne oder Staub von Magnesium und Elektron sind hochentzündlich. Beim Schleifen, Sägen oder Bohren darf niemals Wasser als Kühlmittel verwendet werden (Gefahr von Wasserstoffbildung). Löschen Sie Brände nur mit trockenem Sand oder Metallbrandlöschern (Klasse D).


Die Idee, Abrieb zu entzünden, ist eine hervorragende und sehr zuverlässige Methode, um Aluminium von Magnesium (oder Elektron) zu unterscheiden.
Da Magnesium eine sehr niedrige Entzündungstemperatur hat und mit extrem hoher Energie verbrennt, zeigt dieser Test ein eindeutiges Ergebnis:
  • Magnesium / Elektron: Der feine Abrieb (Späne) entzündet sich relativ leicht und verbrennt mit einer grellen, blendend weißen Flamme.
  • Aluminium: Der Abrieb lässt sich mit einem normalen Feuerzeug nicht entzünden. Die Späne glühen höchstens kurz auf oder schmelzen.

Wichtige Sicherheitsregeln für den Brenntest ⚠️
Da Sie mit hochentzündlichen Stoffen hantieren, beachten Sie bitte unbedingt diese Sicherheitsvorkehrungen:
  1. Minimale Menge: Erzeugen Sie nur eine sehr kleine Menge Abrieb (eine Messerspitze voll genügt völlig).
  2. Feuerfeste Unterlage: Führen Sie den Test auf einer metallischen oder keramischen Platte durch, niemals auf Holz oder Kunststoff.
  3. Nicht direkt hineinsehen: Die Magnesiumflamme strahlt starkes UV-Licht aus. Schauen Sie nicht ohne Schutzbrille direkt in das grelle Licht.
  4. Kein Wasser zum Löschen: Legen Sie für den Notfall ein Glas Sand bereit. Magnesiumbrände dürfen niemals mit Wasser gelöscht werden.



Alternative Schnelltests (falls kein Feuer erwünscht ist)
Falls Sie in einer Umgebung arbeiten, in der offenes Feuer verboten ist, gibt es zwei weitere einfache Methoden:
  1. Der Säuretest (Am zuverlässigsten):
    • Geben Sie einen Tropfen Essigessenz oder verdünnte Salzsäure auf die Metalloberfläche (vorher leicht anfeilen).
    • Ergebnis: Magnesium und Elektron schäumen sofort stark auf (Wasserstoffbildung). Aluminium reagiert bei milden Säuren gar nicht.
 
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