R60/2 geht im warmen Zustand nicht mehr an.

Fa. Koch in Essingen bei Aalen kenne ich noch von früher.
Da gabs mal einen Bericht in einer älteren MOTORRAD Ausgabe.Man darf ja öffentlich nur "Gutes" schreiben,na ja.
Ansgeblich ist die Fa.aus bestimmten Gründen umgezogen.
Aber nochmals zum eigentlichen Problem.
Jetzt setzt du alle gegebenen Tips in die Tat um,aber die Zündspule nimmst
du dir erst als letztes zur Brust.
Ich würde zu 95% meinen Kopf verwetten,dass du anschließend sagst,hätte
ich doch gleich damit angefangen.
Übrigens,bei Magnetzündungen soll der Elektrodenabstand 0,5 mm eingestellt
sein.
Meistens werden neue Kerzen verschraubt,die neu 0,7 mm haben.
Oft hilft auch schon diese kleine Korrektur.
 
ich könnte dir eine Zündeinheit leihen zu Testzwecken, hab da eine liegen
die funktionierend ausgebaut wurde
 
Hallo Micha,

Such Dir mal jemanden der noch so ein altes Prüfrex Testgerät hat, oder lies den Kupferwurm.
Dann wird klar, dass ein guter Funke an der Luft nicht sagt, dass auch unter Druck ein guter Zündfunke besteht oder gar in einem fetten Gemisch unter Druck.
Beim Prüfrex kann man die Funkenstecke in einem Glasröhrchen unter Druck setzen und die Hochspannungskomponenten testen (könnte man sich natürlich auch so basteln...).

Deshalb ist bei einigen Magnetzündungen auch ein möglichst geringer Widerstand im ZK-Stecker gefordert. Als man die hochohmigen Stecker zur Entstörung vorschrieb, waren die magnetgezündeten BMWs längst aus der Mode.

Axel

Hi Axel,

danke für den Tip. Das mit dem Druck habe ich nicht bedacht. Ich dachte immer, das bei höherem Druck besser ionisisiert werden kann, aber da ist ja auch noch Benzin mit bei.

Ich werde lesen.

VG Michael
 
Die Zündkerzenstecker hab ich auch schon gewechsel und die Zündkabel etwas gekürzt. Hat auch nichts gebracht.

Erfahrungsberichte sind oft hilfreich, Spekulationen eher selten, analytische Diagnosen aber immer.

Da das Phänomen offenbar temperaturgebunden ist, kommt jetzt eine Dose Kältespray zum Einsatz.

Die Q wird ohne LiMa-Deckel in den zickigen Bereich gefahren, und dann werden nacheinander die einzelnen Komponenten der Magnetzündung runtergekühlt, jeweils gefolgt von einem Startversuch.

Springt sie dabei an einer Stelle an, ist der Übeltäter entlarvt.

Bringt dieses Verfahren die Q nicht zum Laufen, dann bringt es wenigstens die Gewissheit, daß die Zündung unschuldig ist.
 
Werde mich, in den nächsten Wochen an die BMW wagen. Leider ist sie über den Winter nicht zugelassen, kann ich also in meiner Straße eine "Testfahrt" machen
 
Erfahrungsberichte sind oft hilfreich, Spekulationen eher selten, analytische Diagnosen aber immer.

Da das Phänomen offenbar temperaturgebunden ist, kommt jetzt eine Dose Kältespray zum Einsatz.

Die Q wird ohne LiMa-Deckel in den zickigen Bereich gefahren, und dann werden nacheinander die einzelnen Komponenten der Magnetzündung runtergekühlt, jeweils gefolgt von einem Startversuch.

Springt sie dabei an einer Stelle an, ist der Übeltäter entlarvt.

Bringt dieses Verfahren die Q nicht zum Laufen, dann bringt es wenigstens die Gewissheit, daß die Zündung unschuldig ist.

genau, das ist eine ingenieurmäßige Methode. Systematisch vorgehen bevor man auf Verdacht das ganze Zeug kauft.
 
Hallo Max,


womöglich liegt der Fehler woanders, aber bei der Magnetzündung gibt es etwas zu beachten.
Die Stärke des Zündfunkens ist abhängig von der Stellung des Magnetläufers im Augenblick der Öffnung des Unterbrechers.
Der Funken ist dann am stärksten, wenn der magnetische Nordpol des Magnetläufers gerade beginnt, die Zündspule zu verlassen und dann der Unterbrecher öffnet.


Mit anderen Worten:
Der Magnetläufer muß so auf der Welle positioniert werden, daß er mit dem Nordpol oben steht, wenn gleichzeitig die „S“-Markierung im Schauloch mit der Markierung am Motorgehäuse übereinstimmt.
(Sinngemäß aus „1000 Tricks für schnelle BMW's“ von Hans-Joachim Mai, 1. Auflage 1971)


Gruß Ulli

P.S. @ Powerlufti
"Der Unterschied zwischen der Batterie- und der Magnetzündung liegt darin, daß bei der Magnetzündung nicht die Batterie als Kraftquelle für die elektrische Energie genutzt wird, sondern ein in einer Drahtspule rotierender Magnet."
 
Moin,
das Thema Zünspule scheint bei der Modellreihe ein Standardthema zu sein.

Ich habe meine R50 auf elekronische Zündung umgerüstet (ist ja jetzt ne Batteriezündung) und habe weder kalt noch warm Startpobleme.

Mein Freund fährt in seiner R50 noch den alten Magneten.
kalt kein Problem, aber wenn der Motor warm ist, muss er 10mal kicken,bevor sich etwas tut.

Ja, ich stehe zu dem neumodischen Elektrokram. (sieht man ja nicht.).
 

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Moin,
das Thema Zünspule scheint bei der Modellreihe ein Standardthema zu sein.

Ich habe meine R50 auf elekronische Zündung umgerüstet (ist ja jetzt ne Batteriezündung) und habe weder kalt noch warm Startpobleme.

Mein Freund fährt in seiner R50 noch den alten Magneten.
kalt kein Problem, aber wenn der Motor warm ist, muss er 10mal kicken,bevor sich etwas tut.

Ja, ich stehe zu dem neumodischen Elektrokram. (sieht man ja nicht.).


ich glaube nicht dass der Magnet das Problem ist, eher die Einstellung bzw der Fliehkraftversteller

wenn der nicht gut arbeitet, dann geht zwischen drinn mal gar nichts

habe meine R60/2 auch umgerüstet, aber wieder mit Magnetzündung, dann bist du von der Bakterie unabhängig
 
Hallo Max,
So ein Fehler habe Ich vor viele Jahren in ein Magnetzündung gehabt.
Anfang mit komisch starten dann nur noch anschieben.Da hatte der Kondensator eine Fehler.Sonst nix.Dein 60/2 hat ein Kondensator oder?
Wenn Du Glück hast ist es nur das.
VG,
Bomuh
PS:Checke bitte auch ob der Fliehkraft gewichte in der Zündverstellung auf Ruhe platz sind wann Du starten willst.Nicht das sie aussen hängen bleiben und so dein Zündung
stören.
 
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Hallo,
ich habe jetzt die Ventile eingestellt und die Vergaser auch das Standgas hällt, und der Motor läuft super.
Aber ob er auch im warmen Zustand anspringt, kann ich erst im März Testen.

http://youtu.be/uUxOn2mefSg
 
Ich glaub da ist noch viel Luft nach oben in Sachen Abstimmung. Meine R50/2 läuft wesentlich runder und läßt sich "trotz" unverändeter Magnetzündung auch nach langer Standzeit sogar per Hand ankicken.
 
Guten Morgen,
ich muss eventuell nach einer Probefahrt die Vergaser nochmal ganz fein Justieren. Jetzt habe ich es so gemacht, wie es im Handbuch steht.
Außerdem muss ich umbedingt Kompression Prüfen. Habe die Ventile neu eingestellt und bemekt, dass einer der beiden 0 Spiel hatte.
 
PROBLEM BEHOBEN!!!!!

LÖSUNG: VERSAGER LEERLAUFDÜSE WAR VERSTOPFT, GESÄÜBERT, MOTORRAD SPRINGT IM WARMEN ZUSTAND AN!

gruß
 
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