R75/5 schaltet manchmal nicht mehr in den 2. Gang

Snoogle

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29. Juni 2014
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655
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München
Hallo zusammen,

hab' schon die Suche bemüht aber noch keine passende Antwort gefunden.

Wie der Teufel es will, will ich nächste Woche in die Alpen und seit heute macht das Getriebe zicken.

2. Punkte:

a.) Ging los mit einem 4. Gang der nicht richtig drin war. Seit dem kann ich kaum noch vom 3. in den 2. Gang schalten. Es geht nur mit Gewalt oder wenn ich kurz Gas gebe und laaaaangsaaam einkupple.

Rauf, also von 2. auf 3. und weiter auf 4. ist kein Thema. Mit Zwischengas ist runter auch kein Problem.

Das ganze kam von jetzt auf gleich. Ich kann allerdings nach wie vor noch problemlos fahren. Es gibt auch sonst keine Geräusche.

b.) Beim Wechsel zwischen Gas und Schub gibt es einen deutlich hörbaren Ruck der sehr metallisch klingt

Ersatzgetriebe hätte ich im Keller liegen...
 
Hallo,

beim 4 Gang Getriebe lassen sich die Schaltgabeln einstellen. Dazu muß das Getriebe geöffnet werden. Oben auf dem Getriebe sind 2 Inbusschrauben und diese halten die Exzenter der Schaltgabeln. Daran gedreht?

Gruß
Walter
 
Nix dran gedreht. Bin am Wochenende 600 km gefahren und hab das Moped in die Garage gestellt. Heute wieder rausgeholt und da war es dann so...

Aber da ich ja über den Winter alles draußen hatte, ist es zumindest nicht unmöglich, dass sich da etwas gelöst hat. Prüfe ich mal
 
Hallo Snoogle,

wenn der 4. Gang nicht richtig drin war und danach die Probleme aufgetaucht sind würde ich von einer aufwändigeren "interessanten Aufgabenstellung" ausgehen.
Ich vermute mal, dass sich da irgendwas verbogen hat - schlechtestenfalls was abgebrochen ist.
Vielleicht ein Zahn der Schiebeverzahnung gebrochen oder ähnliches.
Nachstellen kann man die Schaltgabeln doch nur bei geöffnetem Getriebe. Wenn die Schrauben auf der Oberseite des Getriebes locker sind kann man die nur wieder nachziehen, in welcher Position die Schaltgabeln dann liegen ist Glücksache.

Wenn Du ein Ersatzgetriebe hast nimm das - ich würde mit diesem Getriebe keinesfalls eine größere Tour wagen - ansonsten riskierst Du eine Fahrt "hoch auf dem Gelben Wagen".

Grusz

Bernd
 
ich hatte sowas in der art nur mal an der r5O, aber die getriebe sind ähnlich. die schaltgabeln verbiegen sich durchaus mal. daher soll man sie ja auch einstellen, wenn das getriebe geoeffnet ist.
auf jeden fall würd ichs oeffnen und nachschauen.
zahnarzt spiegel besorgen, und am besten auch seine finger und werkzeuge.
:pfeif:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Prüfen und Einstellen der Schaltgabeln macht man bei diesen Getrieben mit eingebauter Abtriebswelle (Antriebs- und Nebenwelle müssen draussen bleiben).
Dann ists möglich mit einem Spiegel die Position der Gabeln nachzuvollziehen.
Bei den Getrieben der /5-Modelle kann man durch Verdrehen der Bolzen die Lage der Schaltgabeln in geringem Umfang beeinflussen. Reicht das nicht aus müssen die Gabeln nachgebogen werden.
Wenn die optimalen Einstellungen gefunden sind - Markierungen nicht vergessen!!

Dann die Gabeln wieder demontieren, Abtriebswelle ziehen und komplett montieren.

Grusz

Bernd
 
Kippen ist ok - dabei darauf achten wie viel Spiel die Schiebemuffe hat! Je nach Abnutzung der Schaltgabel und dem Spiel in der Schaltkulisse liegt man unter Umständen zu weit in Richtung 4. Gangrad!

Bernd
 
Danke für eure Antworten.

Inhaltlich sehr interessant. Hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm.

Aber ENTWARNUNG - Fehler gefunden und gelöst.

Ich habe eine alte zurückverlegte Fussrastenanlage von Knoscher verbaut. Der Schalthebel sitzt da mit auf der Fußraste. Die hat sich leicht gelockert und der Hebel hatte in der Verlängerung soviel spiel, dass das Gestänge im Weg war und das Schalten verhindert hat. Nun passt wieder alles und lässt sich auch normal schalten.

Manchmal kann es so einfach sein... :applaus:

Trotzdem Danke an alle...
 
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