R80g/s bockt und stottert bei 4000 touren nach Überholung

Surfnsound

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26. Aug. 2017
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Also ich habe eine neue Bohnendose eingebaut von QT Tech und auch einen neuen Controller. Leider habe ich gleichzeitig auch die Vergaser geputzt und neu bedüst. 135 Hauptdüse. Das Motorrad startet gut aber ein Probe fahren merke ich schon es ist ein bisschen stockend, geht aber noch aber bei 4000 Touren etwa ist es dann vorbei. Auch wenn ich schnell aufmache stottert es und oben nach 4000 komme ich fast nicht weiter. Da ich gleichzeitig den Vergaser und die Bohnendose gewechselt habe, weiss ich jetzt nicht wo das Problem liegen kann. Vorher lief die R 80 g/s gut.

Was wäre der effiziente Fehlersuche Plan? Das einzige was ich sagen kann, der war vorher eine145 Düse hatte. Jetzt 135. die Nadeldüse ist 2,66 un die Nadel 13 11 840, muss von unten eingesteckt werden. Habe auf Position 2 position und jetzt 4, aber keine wirkliche Änderung gesehen. Ich habe nochmals auch das Membran angeschaut, ist neu, sollte ok sein.
 
Also hier wurde dass mit 2,66 aud 2,68 gelöst….https://forum.2-ventiler.de/threads/geloest-versagerfrage-oder-stottern-bei-4000-5000-u-min.31859/#post-410924 Aber 2,66 ist doch Standard?

Hier, keine Lösung: Gas bis 4000 U/min
 
Sowohl der Begriff „Bohnendose” als auch „Controller” sind mir im Zusammenhang mit unseren 2–Ventilern unbekannt. Was hast Du da erneuert?

Gruß
Florian
 
Ok, ich hab jetzt noch mal die Zündung angeblinkt als in der Garage geht das ganz schön bei 3000 auf F und ich kann auch die Maschine im Stand mal schnell auf 5000 Touren hoch werfen. Die geht doch auch hoch. Das Problem ist also nur auf der Strasse. Ich sag mal unter Last.
 
Also ich denke mal die Zündung scheint gut zu sein, wenn sie bei 3000 wirklich sauber auf dem F steht und ich auch in der Garage ohne Last 5000 ohne stottern hoch drehen kann. Auf der Strasse unter Last, denke ich hat es also etwas mit der Benzin Zufuhr zu tun.

Beim putzen der Vergaser habe ich auch die Schwimmerhöhe neu eingestellt. Ich habe beide Schwimmer die Höhe neu eingestellt mit der 45° Methode. Also es könnte sein, dass ich das nicht richtig gemacht habe und die Kammern bei 4000 leer laufen.

Aus Schwimmer Höhe neu einstellen, um zu sehen, ob wirklich genug Sprit noch genug Sprit drin ist bei 4000 wäre vielleicht was.
 
Sowohl der Begriff „Bohnendose” als auch „Controller” sind mir im Zusammenhang mit unseren 2–Ventilern unbekannt. Was hast Du da erneuert? ...
Habe zuerst auch gestutzt und die Ausdrücke dann aber wie von David genannt aufgefaßt. Bei Deiner Nachfrage ist mir eingefallen, daß der Ausdruck aus dem Amiland stammt. Die sagen zur Hall-Geberdose "Bean Can".

Ob da der Matrose Popeye mitgewirkt hat? ;)
 
Es gibt für die 800er 2 verschiedene Bedüsungen, die auch jeweils mit der Größe der Ansaugschnorchel zusammenhängen. Einfach nur die HD zu ändern auf den späteren Standard ist nicht zielführend.

Grüße, Hendrik
 
Genau,
die G/S reagiert sehr empfindlich auf Änderungen der Ansauglänge.
Eine 135er Düse braucht einen großen und einen kleinen Snsaugschnorchel und die dritte yketbe von oben der Nadeldüse... Egal ob 800 oder 1000er Satz.
Bei zwei großen Schnorcheln brauchst du ne grössere H-Düse.

Gruß
Kai
 
Hi,

Bedüsungen und Ansaugwege habe ich schon oft geändert und die Auswirkungen bezogen sich immer nur auf die Leistung, gestottert hat da nie etwas. Stottern kommt in der Regel bei Zündproblemen.
Ich habe mir seit einem Problem, da habe ich mir gründlich und peinlich die Karten gelegt, mit meiner GL1000 angewöhnt immer nur eine Sache zu ändern.

Gruß
Willy
 
Ich hatte beim Wechsel auf den 100er Siebenrock Satz noch einen um 3 cm gekürzten "großen" Andaugschnorchel verbaut. Bei 4000 upm hatte die G/s
einen extremen Leistungsverlust und hat nur widerwillig mit Aussetzern (!) weitergedreht.
Nach viel herumprobiererei mit Düsen hab ich den Schnorchel durch original ersetzt und bin auf die Standardkonfiguration zurück.... 135 HD etc.... lief danach super.....
Nur so als Beispiel...

Gruß
Kai
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ist mir noch nie passiert, egal bei welchem Motorrad.
Die Schnorchel habe ich bei drei 2V ganz entfernt erst ohne die Bedüsung zu ändern, die Motoren liefen sauber aber mit Leistungsloch und weniger Endleistung. Auch einige Hondas und andere Motorräder haben ebenso reagiert.
Zuletzt habe ich bei der Suzuki experimentiert weil sie ein ausgeprägtes Konstandfahrruckeln an den Tag legte.
Selbst auf eine undichte Schiebermembran reagierte sie nur mit verschobener Leistungsentfaltung.

Aber Motorräder sind oft mit einem Eigenleben gesegnet und was bei dem einen klappt, funktioniert bei einem gleichen Modell überhaupt nicht.

Gruß
Willy
 
Also logischerweise sollte stottern ja heissen kein Benzin mehr oder da wird nicht explodiert ja? Ausser nochmals in der Garage bei Leerlauf ab 5000 Touren mal kurz hoch drehen kein Problem. Da brauche ich ja auch nicht wirklich viel Benzin.
 
Moin
Wenn die Motoren so sensibel auf das Gemisch reagieren - er dann schreibt daß er die Schwimmerstände eingestellt hat , dann seh ich da eine grosses Potential für Ärger . Die Schwimmerhöhe bestimmt ja nicht die Menge die nachläuft , sondern hat Einfluss auf die Gemischzusammensetzung über den gesamten Bereich der Drosselklappenstellung .

Ralf
 
Vielleicht sollte der Begriff "Stottern" geklärt werden.
Wenn es spontane Aussetzer sind = Zündung
Wenn der Motor zeitweise eher weich die Leistung verliert = Sprit
Jedenfalls nach meiner Erfahrung.

Gruß
Willy
 
Vielleicht sollte der Begriff "Stottern" geklärt werden.
Wenn es spontane Aussetzer sind = Zündung
Wenn der Motor zeitweise eher weich die Leistung verliert = Sprit
Jedenfalls nach meiner Erfahrung.

Gruß
Willy
Ja Willy,
hab ich mir auch gedacht. Die Begriffe wählt jeder anders. Stottern, Ruckeln... Bocken sind nicht unbedingt Synonyme.
Die Leistung bricht nicht unbedingt wie bei einem Zündausfall weg... also nicht mit Fehlzündungen etc. Ich hab die geschilderten Symptome so gelesen, dass die Leistung kurz einbricht. So war das auch bei mir und man in einer Drehzahl hängt aus der man nur ruckelig herauskommt... und das ist dann eher der Sprit.
Bei mir war es wohl zu viel davon bei der falschen Drehzahl.
Und zum Thema Schnorchel... das sind nicht einfach große Öffnungen wie bei den alten Kühen sondern Venturirohre.die berechnet wurden: Luftmenge/Drehzahl...!!
Das macht den Unterschied. bzw. die potentiellen Probleme.

Gruß
Kai
 
Moin
Wenn die Motoren so sensibel auf das Gemisch reagieren - er dann schreibt daß er die Schwimmerstände eingestellt hat , dann seh ich da eine grosses Potential für Ärger . Die Schwimmerhöhe bestimmt ja nicht die Menge die nachläuft , sondern hat Einfluss auf die Gemischzusammensetzung über den gesamten Bereich der Drosselklappenstellung .

Ralf
Ralf, ich denke auch dort ist dass Problem. Ich werde dies heute nochmal prüfen, stand der Schwimmer wenn Lasche das Ventil berührt = Parallel und auch den Benzinstand in der Kammer (fluten, Benzinhahn zu, Kammer abnehmen -> Der Sollwert liegt bei ca. 22 bis 24 mm (gemessen am Wannenboden). Der Pegel steht ca. 10 bis 12 mm unterhalb der oberen Wantenkante.

Problem:
  • Dass sind keine Fehlzündungen denke ich, das ist so wie kein Sprit mehr nachkommt. Also kein Leistungsausfall, aber wirklich ein Rucken wie kein Benzin mehr nachkommt... also gleich wie wenn du auf Reserve umschalten sollst....
Bis jetzt gemacht:
  • Zündzeitpunkte eingestellt, 3000 U/min = F: OK
  • Visuelle Kontrolle der Membrane = OK
  • Tankentlüftung: Problem besteht auch mit offenem Deckel = OK
Zu prüfen:
  • Schnorchel: Muss ich anschauen, ich denke dass sind die grossen, mache ein Photo.
  • Ich habe meine Typ 840er Nadel (von unten in den Kolben) ganz eingesteckt, position 4: Ich denke das ist falsch (Mager), muss raus, position 1.
  • In der Garage Kammer abnehmen und Benzinstand messen: 22-24 mm.
  • Visuell prüfen ob wenn Schimmer parallel Lasche berührt Ventil (Ventil noch offen !)
  • Bei Fahrt im 4000 u/min kill und ausrollen, Benzin stand in den Wannen prüfen): Pegel minimal 20mm
Falls ich Benzin in der Wanne habe bei 4000 habe ist das Problem nicht der Sprit.
 
Lies Dir mal die Vergaser-Doku in der DB durch. Sowohl was die Nadelstellung als auch was die Schwimmerposition betrifft liegst Du daneben.

Gruß
Florian
 
Nach den BMW-Unterlagen hätte da ja eine 148er-HD mit einer 2,64-ND drin sein sollen.
Nadelposition 4 wäre in jedem Fall richtig.

1793447589937.png

Ich empfehle zur Fehlersuche, die Änderungen bei der Bedüsung wieder rückgängig zu machen und das Schwimmerkammerniveau nach WHB einzustellen. Wenn dann wieder alles funktioniert, liegt es schon mal nicht an der Zündung.
Grüße, Stephan
 
Zur Nadelstellung:

-) Position 1 ist die obere Rille der Nadel. D.h., die Nadel hängt tief, das Gemsich ist mager

-) Position 4 ist die untere Rille der Nadel. Die Nadel hängt in der höchsten Positipon, das Gemisch ist fetter
 
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