Reifenfrage G/S etwas speziell

nomix111

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Ich fahre hinten momentan eine 2,5er Kreuzspeichenfelge mit Schlauch und Heidenau Scout 4.00x18 mit T Index bis 190.
Ist wg. Power Kit auch so eingetragen.
Nun hat der Schlauch wegen zu geringem Luftdruck einen Schaden am Vertil.
T Index in 4.00x18 oder 120/90x18 sind bei
Heidenau leider scheinbar nicht in TL zu bekommen.
Als Alternative habe ich auf die schnelle einen Mitas Enduro Trail mit H und TL gefunden, in 4.00x18.
Straßenbereifung scheidet aus, Nutzung
50/50 soll möglich sein.
Wie sind da so eure Gedanken zu der Aufgabenstellung?

Gruß Axel
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ventil - also der Schlauch ist kaputt. Ist nicht der Geschwindigkeitsindex für die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Reifenmantel entscheidend? Und nicht zwingend den auf dem Schlauch selbst, da doch der Reifen die Struktur vorgibt?
Wie wird der T index vom Schlauch beim TÜV zB kontrolliert - der ist doch nicht sichtbar? Oder schreibe ich hier nun Blödsinn? Stijn
 
Was ist denn überhaupt eingetragen ? Reifen in TL , falls nein würde ich dann halt TT mit Schlauch verwenden .
 
Servus Axel,

mit der Reifengröße schaut's ziemlich mau aus.
Neben dem Mitas könntest Du noch den Bridgestone Battlax AX41 mit 150 km/H Aufkleber verwenden.
 
Eingetragen sind nur die Größen 4.00x18, 120/90×18 und Index T aber kein TT oder TL.
Wobei 130/80 auf 2,5er Felge evtl. auch einzutragen ginge.
 
Am Ventil ist zum Glück nur ein kleines Löchlein, so daß ich es erst am nächsten Morgen bemerkt habe.
Bei geringem Luftdruck scheint mir da TL
Bereifung sicherer zu seinmmmm
 
Moin,

Bei artgerechter Haltung und entsprechendem Luftdruck gehört da ein Reifenhalter rein und dann passiert normalerweise auch nichts am / mit dem Ventil.
(btw.: Aufgescheuerte Schläuche wegen TL Reifen hab ich in einem viertel Jahrhundert Offroad- und Winterbetrieb mit <1bar bisher auch nur als Lagerfeuererzählung nach der einundzwölfzigsten Gerstenkaltschale erlebt oder wenn da ein Spezialfachmann nicht wußte was Talkum ist oder meinte das Zeug sei maximal in homöopatischen Dosen zu verwenden. Aber ja - rein theoretisch wäre das natürlich denkbar.)

Ich würde da 'nen neuen HD Schlauch reintun (auch wenn ich dann offiziell illegal unterwegs bin weil keine Straßenzulassung), wenn nict vorhanden (liest sich so) 'nen Reifenhalter nachrüsten und gut.

Grüße,
Jörg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reifenhalter sind nur bei TT mit Schlauch üblich?
Ist ja ne TL Felge.
Da würde ich ungern nen Loch rein bohren.
Wie macht das den die TL Fraktion bei Druckablass?
 
Das Ventil - also der Schlauch ist kaputt. Ist nicht der Geschwindigkeitsindex für die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf dem Reifenmantel entscheidend? Und nicht zwingend den auf dem Schlauch selbst, da doch der Reifen die Struktur vorgibt?
Wie wird der T index vom Schlauch beim TÜV zB kontrolliert - der ist doch nicht sichtbar? Oder schreibe ich hier nun Blödsinn? Stijn

Blödsinn, weil einen Geschwindigkeitsindex für Schläuche gibt's nicht.
 
Ja, ein Umbau.
Original mit 2,15x18er Felge und 37/11 HAG
Jetzt mit 2,5x18er Mono VR Felge, Bearbeiteter Para HR Nabe und 33/11er Mono HAG
 
Ich würde einfach einen Reifen mit M+S Zulassung aufziehen und den Geschwindigkeitsindex mittels M+S Aufkleber anpassen. So werden doch die Klötzchenreifen auch auf den modernen Reiseenduros legalisiert. Scheint auch für Italien zu gelten.

Edit: Mit deutlich geringem Luftdruck als angegeben würde ich überhaupt nicht fahren, schon gar nicht auf der Straße. Gerade bei "moderneren" Reifen wie TKC 70 TL vorn leidet die Fahrstabilität schon merklich, wenn nur 0,4 bar weniger. Tatsächlich bleiben die schlauchlosen auch bei extrem geringem Reifendruck auf der Felge, wie ich beim Heidenau K60 TL erleben musste (plötzlicher Druckverlust), der selbst bei 0,8 bar (heiß) nicht abgesprungen ist.
 
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Bei geringem Luftdruck scheint mir da TL Bereifung sicherer zu sein

Anders herum gefragt - tut das mit dem niedrigen Luftdruck denn wirklich not? Bringt ja nur im Schlamm etwas. Auf meinen Para Felgen fahre ich seit Jahrzehnten Schläuche, ohne Probleme - allerdings mit relativ hohen Luftdruck. Auf die Schlauchverwendung bin ich damals gekommen, weil damit besser der Druck gehalten wird. Weil man aber beim hinteren Reifen schlecht an das Ventil rankommt habe ich nun trotz Bedenken ein Schlauchlos-Winkelventil probiert … und schon wieder übermäßigen Druckverlust (0,3 bar in 24 Stunden) mmmm
 
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… und schon wieder übermäßigen Druckverlust (0,3 bar in 24 Stunden) mmmm
Den Druckverlust hatten wohl schon mehrere. Auch ich.
Durch peinliche Reinigung der Felgen konnte ich es aum Monate bringen. Also erträglich.
Luft ablassen hilft bei Eis und Schnee und mir ist noch kein Reifen von der Felge runter. Allerdings bis zum aufpumpen langsam fahren.
 
NEIN!
Noch nie was von gehört.:&&&:
Das scheint dann die Lösung zu sein.
Dank an alle für die rege Beteiligung,
und besonders Wolfram für die richtige Frage.:applaus:

LG, Axel
 
Leider finde ich in den Tiefen des Netzes nichts passendes.
Ventilloch ca. 11,5 mm, Ventil 8mm Durchmesser.
Entweder Fahrradfelgen Adapter oder Adapter für Autofelgen TR15 auf TR13
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Axel,

entschuldige bitte, wenn ich bei Dir falsche Hoffnungen geweckt habe.

Habe mich an Teile erinnert, die ich im Raaco-Regal habe. Dies sind die von Dir gefundenen Ausgleichshülsen TR13/TR15 (9-049200 von Alligator). Die haben einen Rastrille von 15,5 mm Durchmesser und einen Innendurchmesser von 11 mm. Sind gedacht für eine Ventilloch von 15,7 mm.

Du findest das alles in disem PDF-Dokument von Alligator.

Eine Reduzierung von 11 auf 8 mm habe ich auch nicht gefunden. Ob das überhaupt notwendig ist, weiß ich nicht. Allerdings hat das Ventilloch bei meinen Schlauchfelgen nur einen Durchmesser von etwas über 8 mm. Ob der größere Durchmesser bei Deinem Motorrad wirklich der Grund für den Schaden ist, kann ich nicht beurteilen.

Wenn Du wirklich so niedrige Luftdücke fährst, solltest Du wirklich über die Verwendung von Reifenhaltern nachdenken. Damit verhinderst Du sicher ein Wandern des Reifens auf der Felge. Und das sowohl auf dem Vorder- als auch auf dem Hinterrad. Allerdings ist die Unwucht, die man mit diesen Haltern erzeugt, nicht unerheblich.
 
Wofür soll so eine Reduzierung des Lochdurchmessers gut sein oder was soll sie verhindern?? Ist ein sehr akademischer Gedanke, genauso wie der, mit Schlauch gefahrene Schlauchlosreifen würden diesen zerstören! Viele moderne Reifen gibt es garnicht als TT, da kommt ganz selbstverständlich ein Schlauch rein wenn man sie auf klassischen Speichenfelgen fährt. Wie schon erwähnt, das Einzige was (meistens) gegen einen Ventilabriss beim Fahren im Gelände mit abgesenktem Luftdruck hilft sind Reifenhalter. Oder Schlauchlosreifen- da dreht sich bei niedrigem Luftdruck zwar auch die Felge im Reifen, aber wenigstens reißt das Ventil nicht ab :D .
Gruß, Jan
 
Hallo Wolfram,
Ich habe in meiner Gummiteile-Grabbel-Kiste was gefunden, um das Schlauchventil zu zenrieren und gleichzeitig abzudichten.
Der ursächliche Luftdruck war nicht beabsichtigt, das Ventil stand aber auch nicht schräg im Loch.
Ich meine bei Conti eine Montageanweisung gesehen zu haben, bei der das Ventil auf der Innenseite der Felge mit einer zum Aussendurchmesser des TL Ventils passenden U- Scheibe zentriert wurde.
Dann noch eine U von aussen und mit der Ventilmutter gesichert.
Das ist mir aber zu starr.
 
Moin,

da wird nichts von aussen gesichert:
Bei jedem Schlauch, egal auf was für einer Felge, gehört innen die zugehörige, (meist) leicht Schüsselförmige Unterlegscheibe auf das Ventil.
Das Ventil von außen zu fixieren ist kontraproduktiv und ohne Reifenhalter ggf. gefährlich. Und das Ventilloch zu verkleinern ist auch nicht zielführend sondern verringert im Falle eines Falles die mögliche Beweglichkeit desselbigen und beschleunigt in diesem Fall einen möglichen Ventilabriß.

Grüße,
Jörg.

P.S.
Tubeless mit wenig Druck hält in aller Regel auch dicht, solange bis es z.B. nach einem Durchschlag mit Felgenhornbeschädigung eben - natürlich im ungünstigsten Moment - nicht mehr dicht hält. Allerdings habe ich im Winterbetreieb schon genau einen Fall miterlebt, wo ein kalter Hinterradreifen bei 0,7 bar morgens bei zweistelligen Minusgraden 100m nach dem Start am ersten Eisbuckel vom Hump und in der Folge von der Felge gewalkt / gesprungen ist. Unlustig.


P.P.S.
...
Luft ablassen hilft bei Eis und Schnee und mir ist noch kein Reifen von der Felge runter. Allerdings bis zum aufpumpen langsam fahren.
Na ja, also die übliche Gangart im Winterbetrieb in Norwegen hat bei uns eher was mit 'verschärftem Spaßmodus' zu tun und ist gerne auch mal mit dort eigentlich 'leicht' illegalen Geschwindigkeiten verbunden. (Trelleborg / Mitas XT 244/444 [leider außer Produktion inzwischen], 7mm Spikes, 0,7bar, Hahn auf, ..., Kreisgrinsen.)

Ansonsten hilf Luftablassen nicht nur beim hier eher irrelevanten Winterbetrieb sondern vor allem auch im (Tief)sand.
 
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Na ja, also die übliche Gangart im Winterbetrieb in Norwegen hat bei uns eher was mit 'verschärftem Spaßmodus' zu tun und ist gerne auch mal mit dort eigentlich 'leicht' illegalen Geschwindigkeiten verbunden. (Trelleborg / Mitas XT 244/444 [leider außer Produktion inzwischen], 7mm Spikes, 0,7bar, Hahn auf, ..., Kreisgrinsen.)

Ansonsten hilf Luftablassen nicht nur beim hier eher irrelevanten Winterbetrieb sondern vor allem auch im (Tief)sand.
Spass haben geht auch mit normalem Druck.
Ablassen erst, wenns anderst nicht mehr weitergeht.
 
Moin,

da wird nichts von aussen gesichert:
Bei jedem Schlauch, egal auf was für einer Felge, gehört innen die zugehörige, (meist) leicht Schüsselförmige Unterlegscheibe auf das Ventil.
Das Ventil von außen zu fixieren ist kontraproduktiv und ohne Reifenhalter ggf. gefährlich. Und das Ventilloch zu verkleinern ist auch nicht zielführend sondern verringert im Falle eines Falles die mögliche Beweglichkeit desselbigen und beschleunigt in diesem Fall einen möglichen Ventilabriß.

Grüße,
Jörg.

Ich verkleinere ja nicht das Ventilloch, ich bringe es auf Sollmass, und das mit Gummi.
 
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