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Hallo,
ich habe von meinem Umbauprojekt noch Teile für einen kompletten Motor rumliegen.
R 100 GS Bj 93
Der Rumpfmotor hat 80 Tkm runter.
Zylinder 70000
Kolben (rs) 50000 sind auf die Zylinder eingelaufen, Zyl. wurden vor dem Einbau leicht gehohnt
Köpfe 35000
Was soll ich denn vor dem Zusammenbau alles prüfen?
- Stift des Grauens
- Hauptlager? kann man irgendein Spiel der Kurbelwelle im eingebauten Zustand fühlen
- Stössel sind ohne Pitting
- Nocke schaut gut aus
- sichtbare Lagerstellen unauffällig
...
Bevor du das zusammenbaust, ist ein Blick auf den berühmten Stift eine sichere Bank.
Der Kurbeltrieb an sich ist so solide, dass ich mir ohne Gründe keine Gedanken machen würde.
Eine Kontrolle der Ölpumpe ist jetzt einfach und ein Tausch aller WeDis sollte eh selbstverständlich sein.
ich stehe vor einer ähnlichen Aufgabe, wollte aber nur Steuerkette, -Spanner und -Gleitschuh wechseln. Müssen die Kettenräder dabei auch ausgetauscht werden?
Hallo,
es geht weiter. Ich habe ja Zeit, es wird ja nur mein Restemoped.
Kettenrad Steuerkette Spanner etc kommt neu.
Stift des Grauens ist wieder da wo er hingehört.
Hauptlager und Ölpumpe wurden als noch gut befunden.
Stössel sind auch noch gut. Drehmomentnocke hat erst 70 Tkm und schaut noch gut aus.
Zweites Kerzenloch ist drin.
Kolben von RS mit 9,5 Verichtung sind aufs Gramm genau angeglichen.
Was nun, bevor der Motor wieder zu kommt.?
Pleuel erleichtern/angleichen? Wo darf ich Material abnehmen?
Kolbenbolzen? Wie bekomme ich die leichter ohne Drehmaschine? Muss das?
Grüsse
Ulli
An die Pleuel würde ich nicht selbst gehen, sondern den Fachmann ran lassen.
Das Erleichtern der Kolbenbolzen (konisch anbohren) ist auch eher nix für den Laien.
Hallo,
alzuviel erleichtern wollte ich die Pleuel nicht, aber zumindest angleichen.
vom Gefühl her würde ich an den Gussgraten bzw. den grob verschliffenen Bereichen der Pleuel herangehen. Oder gibts da noch günstigere Stellen?