? schwergängiges ? Radlager

Servus,
den Kommentar von Florian mit dem Ethos find ich sehr gut.
Interessanterweise gibts jetzt schon seit ein paar Jahren noch die Möglichkeit ein gutes altes Lager vorsorglich gegen ein neues chinesisches zu tauschen, das man teuer oder billig kaufen kann.
Das macht noch viel mehr Vielfalt für den Ethos :D.
Gruss
Erwin
 
Zuletzt bearbeitet:
- regelmäßig z.B. beim Öl-oder Reifenwechsel oder einfach mal so unterwegs mit 2 Händen Radlager auf zu viel Spiel testen.
Rad oben und unten packen und durch Wackelbewegung probieren, ob Spiel feststellbar.......wenn ja, Radlager tauschen.

-Rad langsam drehen und auf Rasterstellungen (knubbeliges Gefühl) testen,....wenn ja, Radlager tauschen

Radlager ausbauen, um sie zu testen oder abzuschmieren ...... :---)
Man repariert in bester Absicht mehr kaputt als das es etwas nützen täte !

Bei Normlagern kein Handlungsbedarf mit neuen Abstandsbuchsen.
Nicht nötig, wenn altes und neues Lager mit der Schieblehre gemessen gleich breit sind. 1-2/100 unterschiedliche Breite wären mir da egal.

Liebe Grüße :wink1:
Martin
 
Hallo, es gibt ja Hybrid bzw Keramiklager. Die sollen extrem leichtgängig sein. Was haltet ihr davon?
Gruss Katze
 
Hallo, es gibt ja Hybrid bzw Keramiklager. Die sollen extrem leichtgängig sein. Was haltet ihr davon?
Gruss Katze
Tribologisch oder im Bezug auf Trägheitsmoment? Ich weiß auch gar nicht, ob jenseits einfacher Rillenkugellager überhaupt Keramik verfügbar ist. Preislich ist das bestimmt auch noch eine andere Dimension.
 
Ich frag mich nur ob der Markus Walz in seinem Verkaufsvideo solche Lager in seine Mopeds verbaut hat. Er kann mit einer Hand zurückschieben.
 
Blender blenden Menschen, die sich gern blenden lassen. 😉 Ohne Öl im Getriebe und EA schieben sich die Motorräder immer spielend leicht.
Na das ist ja ne tolle Aussage.

Alle BMW Modelle mit 25er Vorderachse und Einarmschwinge hinten, lassen sich sofern die Bremse frei macht, mit einer Hand so schieben. Auch mit Öl.

Es sind nur die alten, kleinen Achsen/Radlager (vorgespannte Kegelrollenlager z.B.) die deutlich das Rollen hemmen.
 
Anbei das Bild eines Lagers das ich nach 31 Jahren aus einer R R Nabe geholt hab.

+ 150tkm, davon 80 tkm Gespanneinsatz

6005 ZRS1 scheint von Hause aus Edelstahl zu sein. Das Lager dreht tadellos, wär das Rad nicht für die Verwendung als Ural Beiwagenrad umgerüstet worden sähe ich da 0 Handlungsbedarf (das auf der anderen Seite ist auch dringeblieben 8-) ) etwas zu tauschen. Nabe auf einem Aluklotz auf die Heizplatte, dabeibleiben, wenn es 'klock' macht Rad runteheben, Lager weg, Rad umgedreht, neue Distanz und neues Lager aus dem Eisfach rein, feddsch. Direkt am vorgesehenen Einsatzort montieren, und mit vorgeschriebenem DreMo anziehen; kalt werden lassen.


20250706_104934.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
...Das ist Dir schon klar, das man das nicht vergleichen kann?
Natürlich. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der größte Teil des im Alltag auftretenden Rollwiderstands nicht aus den Radlagern kommt.

Wirklich fazinierend fand ich übrigens, wie leichtgängig sich das Vorderrad einer BMW RS (Sammlung Rudolf Bald, ich glaube die kennst du auch) drehen ließ. Minimal in Schwung gebracht, drehte sich das Rad gefühlt 2 min. Da sind doch sicher auch Kegelrollenlagef drin, oder.
 
Anbei das Bild eines Lagers das ich nach 31 Jahren aus einer R R Nabe geholt hab.

+ 150tkm, davon 80 tkm Gespanneinsatz

6005 ZRS1 scheint von Hause aus Edelstahl zu sein. Das Lager dreht tadellos,
Bei meiner GS haben die Lager schon 220 tkm auf der Uhr. Nie nachgeschmiert weil rundum gedichtet. Keine Ahnung, ob die auch aus rostfreiem Stahl sind.
 
Natürlich. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der größte Teil des im Alltag auftretenden Rollwiderstands nicht aus den Radlagern kommt.

Wirklich fazinierend fand ich übrigens, wie leichtgängig sich das Vorderrad einer BMW RS (Sammlung Rudolf Bald, ich glaube die kennst du auch) drehen ließ. Minimal in Schwung gebracht, drehte sich das Rad gefühlt 2 min. Da sind doch sicher auch Kegelrollenlagef drin, oder.
Kenne ich natürlich, die RSen haben keinerlei Abdichtung der Radlager, da wird wirklich jede Reibung vermieden.

Das ist auch der nächste Unterschied von Deiner GS mit den nur abgedichteten Lagern zu denen der /5-/7 Baureihen, wo zu den vorgespannten Radlagern auch noch je zwei Wellendichtringe dazu kommen.
 
Ich hatte eigentlich nur die Frage wegen den Radlager gestellt weil meine R100RT sich auch mit abmontierten Bremssättel sich schwer schieben lässt.
Ich hatte eine R1200Gs da ging es leichter.😁
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten