Stößelstange Sportmotor

Servus Max,
gibt's dazu eine Bezugsquelle?
Viele Grüße
Rudi
Servus Rudi,

Namen weiss ich nicht mehr, zu lange her, war ein Metallhandel im Stuttgarter Raum, kein Online-Handel.
viel Geschisse, weil ich keine 6 m Stange haben wollte, sondern nur 3x 1m.
Haben sichs gut bezahlen lassen...
Viele Grüße
Max
 
Hallo,

warum nicht eine 2. Feder wie bei den BMW Motoren einbauen? Das Löst die ganzen Probleme auf einmal.

Gruß
Walter
Im Stoßdämpfer hinten ?
Habe ja auch meinen Motor mit der 340° Nocke bestückt und Verdichtung 12,1:1. Aufgrund der Überschneidung habe ich die Ventile 44/40 weiter in den Brennraum gesetzt. Bei dem Nockenhub habe ich die Serienventilfedern bis 1mm vor Block eingemessen, hat weniger Vorspannung als Serie.
Fahre da auch die Serienstößelstangen. Mein Drehzahlbegrenzer liegt bei jetzt 8500 vorher bei 8700. Der Motor ist schon einige Rennen gelaufen. Würde auch sage, der ist nicht Leistungsarm...bin halt zu Fett. Werde jetzt mal in den nächsten 2 Wochen die Köppe runternehmen und mal schauen. Den Motor habe ich so aus Resten zusammengebaut um mal zu schauen, wo so die Grenzen nach eigener Erfahrung liegen und nicht so, was hier gepostet wird.
 
…um das Thema nochmal aufzugreifen. Die vier balligen Stangen aus AW 7075 habe ich heute fertig gemacht. Auf der Waage gab es dann 2x 57g wechselnd zu 58g und zweimal 58g.
Die Original BMW Alu-Rohre wiegen das Stück 51g mit einer Rohrlänge von 196mm.
Im Herbst Winter ist geplant, die 5g Ventileinstellschrauben Israel und die Titan-Federteller zu nehmen.
Da könnten noch ein paar Gramm eingespart werden.

Gruß in die Runde
Otto

IMG_3398.jpeg IMG_3399.jpeg IMG_3400.jpeg IMG_3401.jpeg IMG_3402.jpeg
 
Hi Otto, lass die doch noch Festigkeitsstrahlen (Kugelstrahlen)
Das soll die mech. Eigenschaften "drastisch" verbessern.
HAllo, Holger,
das würde ich nicht empfehlen - die Stoßstangen werden sich verziehen. Außerdem ist es unnötig. Ich fahre solche selbstgebauten Stoßstangen seit vielen Jahren und da gibts keine Probleme mit der Dauerfestigkeit.
Gruß
Helmut
 
HAllo, Holger,
das würde ich nicht empfehlen - die Stoßstangen werden sich verziehen. Außerdem ist es unnötig. Ich fahre solche selbstgebauten Stoßstangen seit vielen Jahren und da gibts keine Probleme mit der Dauerfestigkeit.
Gruß
Helmut
…wieviel und inwiefern „verziehen“ sich die Stangen denn? AW 7075 kommt einem St. 42 gleich. Da ist schon einiges an Festigkeit vorhanden. Allerdings die Dichte von 2.81 ist auch nicht zu verachten!
 
HAllo, Holger,
das würde ich nicht empfehlen - die Stoßstangen werden sich verziehen. Außerdem ist es unnötig. Ich fahre solche selbstgebauten Stoßstangen seit vielen Jahren und da gibts keine Probleme mit der Dauerfestigkeit.
Gruß
Helmut
Macht das Festigkeitsstrahlen (Shot Peening) Sinn?
Das Festigkeitsstrahlen bringt gezielte Druckeigenspannungen in die Randschicht des Materials ein, schließt mikroskopische Oberflächenfehler und erhöht die Dauerfestigkeit gegen dynamische Wechselbelastungen enorm.

Ja, es macht Sinn, WENN:
  • Extremer Rennsport-Einsatz: Wenn der R 100 Motor regelmäßig Drehzahlen jenseits der 7.500–8.000 U/min sieht, extrem steile Nockenprofile nutzt und maximale Ventilfederraten verbaut sind. Hier schützt das Strahlen effektiv vor Ermüdungsbrüchen (Dauerschwingbrüchen) unter maximaler
AI Antwort….
 
AW 7075 kommt einem St. 42 gleich.
Aehm also das ist doch eine kaum zielführende Vereinfachung. Stahl hat einen anderen E-Modul als Aluminium. (ca. den dreifachen) einfach nur Zugfestigkeiten und Streckgrenzen zu vergleichen funktioniert leider nicht so. Dazu ist Festigkeitsstrahlen kein Feenstaub den man einfach über jedes Bauteil streuen kann. Um einen Effekt zu erzielen muss die durch das Strahlen erzeugte Druckeigenspannung im Betrieb eine Zugspannung an Kerbempfindlichen Stellen des Bauteils überlagern um einen Effekt zu erzielen. Eine Stossstange wird aber im wesentlichem ohnehin auf Druck beansprucht. Die seitliche Ausweichbewegung ("Knicken") ist so gering, dass die Zugspannungen aufgrund des Ausweichens zu vernachlässigen ist. Was nicht zu vernachlässigen ist ist die Steifigkeit, welche eben durch Geometrie und E-Modul bestimmt wird. Womit der Vergleich mit einem Stahl auch wieder hinfällig wird.

Viele Grüße

DerDicke
 
Passt gerade:
Vergleicht mal Ottos KI-Beitrag (1 höher) mit dem fachlich fundierten von Daniel (derdicke).

Dann wiederhole ich ab jetzt bei jeder Gelegenheit meine Bitte :
Verschont uns hier bitte mit KI-Gelaber!
(Egal ob es sich gut oder richtig anhört )
 
Zurück
Oben Unten