Test Ölkühler

nomix111

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Nabend zusammen,

kann man einen Ölkühler mit einem Drucklufttest auf Dichtigkeit prüfen?
Wenn ja, welcher Druck sollte anliegen?

Gruß, Axel
 
Hi,

ich würd mal so aus dem Bauch raus sagen, so wie der Öldruck im Motor eben.
Also so um die 5-6 bar sollte der schon abkönnen. Bei kaltem Motor könnten es auch mal kurzfristig bis zu 10 bar sein, wenn das Überdruckventil nicht richtig oder zulangsam aufmacht.

Gruß Holger
 
Bei kaltem Motor sollte kein Öl zum Ölkühler kommen. Der Ölthermostat macht erst bei ca. 100 Grad auf.
Mach das Ding gute 100 Grad warm, und laß dann mal so ca. 5 bar durch. Am besten im Wasser.Dann sieht man gleich wo was raus kommt.
Manfred
 
Mit Gasen drückt man sowas wegen Explosionsgefahr eher nicht ab, Druckgasbehälter werden in der Regel mit Wasserdruck abgedrückt.
 
Die Prüfspezifikation ist 20 bar Überdruck. Die Prüfung wird "Luft unter Wasser" durchgeführt.

Grüße
Ernest
 
Mit Gasen drückt man sowas wegen Explosionsgefahr eher nicht ab, Druckgasbehälter werden in der Regel mit Wasserdruck abgedrückt.

Hallo,
wir schreiben hier nicht von einer Druckbehälterprüfung, sondern von eine Dichtigkeitsprüfung.
Das Volumen des Ölkühlers ist begrenzt, ferner würde eine Dichtigkeitsprüfung mit Wasser keine Aussage haben, denn was Wasserdicht ist muß noch lange nicht Öldicht sein.
 
Man sollte dennoch bei einer Prüfung mit Luft Vorsicht walten lassen.
Beim Versagen des Bauteils können Teile fliegen.
 
Man sollte dennoch bei einer Prüfung mit Luft Vorsicht walten lassen.
Beim Versagen des Bauteils können Teile fliegen.

Der Ölkühler ist zwar relativ klein, aber ich würde da schon mit aufpassen. Wenn 10bar plötzlich in's Freie können, wird's hässlich, wenn man gerade neugierig den Kühler beäugt.

Manometer dazwischen, aufpumpen, stehen lassen. Und vielleicht so 'ne Zementmischwanne, Kunststoff, oder so, drüberstellen. Und mit den Enkeln pazieren gehen. . .


Stephan
 
Tach zusammen,

Drucktest mit Luft ist Murks, ich habe mal einen Ölkühler bei einer Kühlerbaufirma abdrücken lassen.
Kaffeekasse fertig.
 
nicht so ängstlich :&&&:

Natürlich muss da ein Absperrorgan dazwischen. Und dann laaaaaangsam aufdrehen, wenn der Kühler im gefüllten Wassereimer o.ä. liegt. Und wenn dann da was undicht sein sollte, dann siehst Du die Bläschen recht schnell.

Alternative A:
Kühler aussen absolut Fett- und Ölfrei machen, anschließen und Motor laufen lassen. Dann mit Mehl bestäuben. Wenn dann was austreten sollte, sieht man das auch prima, weil dort das Mehl festpappt.

Alternative B:
geh zum Kühlerdienst, vielleicht können die Dir das Ding abdrücken

Klaus war schneller ;;-)

Gruß Holger

P.S. jaja, wenn man unter Druck steht, kann man auch mal in die Luft gehen - und wie ist das bei Druckluft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das Teil soll nicht an mein Mopet, es wird mit BMW-Thermostat angebaut,
für den ist da bei mir auch kein Platz (GS-Krümmer).
Ich möcht nur wissen was ich da evtl. weiterreiche.
Gruß, Axel
 
Ah ja.

Also da wäre ich etwas schmerzfreier.

Wenn der Kühler aus einem funktionierenden Motor stammt, nicht versifft ist und auch keine Einschläge hat, würde ich mal davon ausgehen, dass er dicht ist.
Durchrosten ist eher selten.

Und man kann darauf hinweisen, dass er ungeprüft ist und man nach bestem Wissen und Gewissen abgibt. Von allen Seiten Bilder machen und dann obendrein noch Rückgabe bei Undichtigkeit anbieten.

Selbst testen wäre mir dann doch zu viel Aufwand - außerdem weiß man nie, was beim Transport passiert. Und es können ja auch noch die Schläuche platzen und das Thermostat erst bei 93° öffenen und und und ...

Gruß Ferdi
 
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