In diesem Falle würde ich ein N-Getriebe der R50/60 Gespanne bzw. die Räder/Wellen von der R26/R27 verbauen.
Im 4. Gang ist die Übersetzung gleich 1:1,54, es bleibt also bei der möglichen Höchstgeschwindigkeit.
Der 1.-Gang ist erheblich kürzer übersetzt 5,33 statt 4,171. Der 2.- und 3.-Gang sind etwas kürzer.
Damit hast Du eine größere Spreizung. Das Anfahren und der Durchzug am Berg werden besser.
Mit einem kürzeren Endantrieb würde das eh schon recht hohe Drehzahlniveau der R69S noch weiter nach oben verschoben werden.
Außerdem ist die Wahlmöglichkeit bei den Radsätzen sehr eingeschränkt. Der 6/26 ist nur mit schwerem Seitenwagen zu empfehlen.
Das wird mit dem 7/27 vom R60 Gespann ähnlich sein. Der 8/27 R50 letzter Kaffeesatz wird mit 3,375 statt 3,13:1 nicht wirklich etwas bringen.
Der 7/25 von der R50S mit 3,58:1 würde das Problem in denn unteren Gängen lösen - bliebe aber immer noch das Drehzahl-Problem auf der Geraden.
Und finden müsste man so einen Antrieb auch erst mal...
Wenn Du das Getriebe umbauen möchtest, achte unbedingt darauf, dass nur die "grünen" Zahnräder/Wellen genommen werden.
Bei den "Schwarzen" von den Einzylindern brechen gern mal die Zähne aus.