Vergaser lässt sich nicht regulieren

Du hast die niederohmigen Zündspulen, wie sie für kontaktlose Zündungen vorgesehen sind. Die dürften an einem Zündkontakt schön heiß werden.
Aber für die Ignitech sind die ok.

Einspruch!
Wie ich es sehe, hat er diese für Kontaktzündung:

Image34.jpg

Er bräuchte aber die (wenn schon die alten Granaten):

Image29.jpg

PS: Hat sich ja zwischenzeitlich geklärt...
 
Soooo...da hier gerne abgeschrieben wird und ich das auch tue, habe ich mal nachgemessen:
Die alte Bosch-Spule für Kontakte (ohne gelben Aufkleber) hat 1,6 Ω,
die TEC MP10 2,6 Ω, zwei andere TEC (KP02 und xxxxx) hatten ebenfalls zwischen 2,6 Ω und 3,0 Ω. :schock:
 
Soooo...da hier gerne abgeschrieben wird und ich das auch tue, habe ich mal nachgemessen:
Die alte Bosch-Spule für Kontakte (ohne gelben Aufkleber) hat 1,6 Ω,
die TEC MP10 2,6 Ω, zwei andere TEC (KP02 und xxxxx) hatten ebenfalls zwischen 2,6 Ω und 3,0 Ω. :schock:

Hi,
deckt sich mit den Daten aus der DB. Nur, was ist dann mit niederohmig gemeint?

Hans
 
Hab nochmal bei Walters Ignitech-Thread reingeschaut:

Die Serienzündspulen können weiter verwendet werden. Fremdzündspulen sollten zwischen 1 Ohm und 3,5 Ohm Innenwiderstand haben.

Damit sollte die Zündanlage zurechtkommen. Könnte nun nur noch ein Einstellungsfehler in der Software sein oder aber eine Zündspule hat Schluss nach aussen (Isolationsschaden).

Hans
 
Hallo werte Herren in der Runde

erstmal meinen allerhöchsten Dank in eure Richtung für das ihr euch so in dieses Thema reinhängt, finde ich eine coole Sache:hurra:. Und das nur weil meine rechte Kerze total verußt ist und der Vergaser (LLG) sich nicht einstellen läßt.
Also diese Uraltgranaten sind glaube ich so alt wie das Gefährt selber.Ich hatte sie schon mal raus gehabt und musste sie erstmal "freilegen" um zu erkennen das das Zündspulen sind:gfreu:. Ich werde mal das Geraffel wieder zusammen bauen und meine eigentliche Idee weiter verfolgen die Seiten zutauschenn um zu schauen ob der Fehler mitwandert. Da bin ich sehr gespannt. Aber das werde ich wahrscheinlich vor dem WE nicht schaffen.Mal am Rande: Ich hatte mal die Überlegung mir einen Wechselschalter einzubauen mit dem ich umschalten kann von Kontakte auf Ignitech, für den Fall das die kontaktlose sich verabschiedet. Das kann ich dann aber vergessen wenn niederohmige Zündspulen zum Einsatz kommen. Zumindest habe ich das so verstanden.

Ich werde euch auf jeden Fall auf den laufenden halten und berichten.

Gruß Dieter
 
Muss sie auch nicht zwingend sein, letztlich entscheidend ist das Transformationsverhältnis und das resultiert nicht aus dem Widerstand der Primärwicklung sondern aus der Windungszahl der Primär- und der Sekundärwicklung.
Die TEK MP10 liefert im Zusammenspiel mit einer elektronischen Zündung einen kräftigen Funken.
 
Ich glaube, das Problem resultiert daraus, dass es bei der Einführung elektronischer Zündungen zwei Prinzipien gab.
Die einfache Elektronik lieferte unbegrenzten Primärstrom und benötigte deswegen entsprechend höherohmige Zündspulen zur Begrenzung.
Dagegen konnten Schaltungen mit Strombegrenzung die niederohmigen Spulen bedienen ohne dass Schaden entsteht.
 
Muss sie auch nicht zwingend sein, letztlich entscheidend ist das Transformationsverhältnis und das resultiert nicht aus dem Widerstand der Primärwicklung sondern aus der Windungszahl der Primär- und der Sekundärwicklung.
Die TEK MP10 liefert im Zusammenspiel mit einer elektronischen Zündung einen kräftigen Funken.

Unbestritten, klar tut sie das, sowohl mit Ignitech in BMW als auch kontaktlos in der Zett.
Es ging mir nur um den Begriff "niedrigohmig".
 
Was mich ärgert ist, daß ich die TEC MP10 auch immer für eine "niedrigohmige" Spule gehalten habe.
Überprüft habe ich das jetzt erst, 2,5 Ω ist nicht niedrigohmig!

Hi,
es zeigt einfach wieder, dass bestehende Meinugen ungeprüft übernommen werden und als "das ist so" anerkannt sind (an der LiMa geht ja auch immer der Rotor defekt). Geht mir leider auch immer mal wieder so. Insofern zeigt diese - für mich mal wieder spannende - Diskussion hier, dass wir immer noch bereit sind, vieles vernünftig zu hinterfragen.

Hans
 
mal einen Zwischenbericht:
was ich gestern vergessen hatte zu erwähnen ist das mein Möppi beim Beschleunigen sich manchmal verschluckt so bei 3000touren etwa.Mal heftiger mal weniger. Heute hatte ich mal die Kerze rausgenommen um beim Starten den Funken zu beurteilen. Der Funke sollte eigentlich zwischen Masseelektrode und Mittelelektrode gerade funken. Bei mir eierte der Funken an der Masseelektrode lang bis er tatsächlich oben angekommen war .Das kann nicht normal sein. Ich glaube ich werde meinem Mopped mal neue Zündkabel spendieren und ich glaube ich werde mir die Zündspule gönnen die mir >Dirk empfohlen hatt. Heute wieder kurze Testfahrt und mehrfaches heftiges Verschlucken. Da hats mir gereicht Tank runter und die kontaktzündung wieder aktiviert. Wenigstens war das verschlucken weg. Zum schluss hatte ich dann noch die Kompression geprüft im warmen Zustand link 9,5 und rechts 10bar sollte ok sein?
Am Wochenende gehts weiter.
gruß Dieter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo hier in die Runde

mal eine Abschlussmeldung um diese Geschichte rund zumachen. Ich habe das Forum hoch und runter studiert. Und bin auf den Gedanken gekommen das mein Zündgeschir so alt ist wie das Moped selber. Also neues Zünkabel von der Rolle mit Kupferkern neue Kerzen und Stecker und seit dem läuft sie wie geschmiert. Heute beim TÜV == Durchmarsch alles bestens :hurra:. Danke an alle die sich zu Wort gemeldet haben.

gruß Dieter
 
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