Was kostet ein gebrauchtes Motorrad wirklich?

Mann, mann, mann, das sind Probleme? ... Kopfkratz?

Wenn ihr wüsstet wie es mir ergangen ist.... Ich habe von einem Freund eine G/S gekauft. Habe auch keine Probefahrt gemacht. War angeblich in einem Superzustand. Das einzige was hier gestimmt hat, war der Preis (ironie modus off. War in einem dem alter angemessenen Zustand). Als ich die G/S das erste mal gefahren bin musste ich quasi alles abbauen, erneuern und wieder aufbauen (obwohl die G/S wirklich in einem normalen Zustand war). Und, hätte ich im Vorfeld gewusst, was ich da alles noch bezahlen und austauschen muss, Alter, heute hätte ich keine HPN :-)

Aber im Ernst. Wenn ich an u.a. meine G/S denke hätte auch ohne "Komplettsarnierung" alleine aufgrund des Alters einiges gemacht werden. Das sollte eigentlich jedem klar sein der ein altes Fahrzeug kauft.
Lach, aber mal im Ernst ... wie bereits Richtig geschrieben

Hobby ist nicht rational )(-:

Ich weiss gar nicht wie man darüber diskutieren kann?
Ich kenne es gar nicht anders. Wenn ich mir ein "altes" Mopped kaufe ist klar dass immer verschiedene Dinge angepasst werden müssen. Sei es weil diese Defekt oder nicht mehr meinen Vorstellungen entsprechen oder einfach nach meinem Gusto verbessert/ausgetauscht gehören. Grundsätzlich gehe ich nach einem Gebrauchtkauf, egal ob mit oder ohne Probefahrt, das ganze Dingen durch und mache mir einen Detailüberblick. Danach ausführliches Probefahren um Mängel, Fehler oder einfach nur Dinge zu entdecken die ich gerne verändert hätte.

Zusatzkosten gibt es eigentlich immer, es sei denn man Kauft ein neues Mopped (mit Garantie, und selbst da wird in der Regel noch ne Menge dran- oder abgeschraubt) oder ein Top-gepfegtes welches dann einen höheren Marktwert erzielt. Dementsprechend hängt alles am Kaufpreis und den Zusagen während des Verkaufgespräches. TÜV hin oder her....manch einer bekommt den TÜV ohne dass das Fahrzeug jemals beim TÜV war. Der TÜV ist kein Guter und alleiniger Indikator für den Zustand des Motorrades. Gerade wenn man bedenkt das dem TÜV verschiedene Dinge herzlich ergal sind. Hautpsache das Licht geht, die Kiste bremst und die Speichen sind i.O.

Geniesse Dein "neues" Mopped und freue Dich dass es nun in einen für Dich ordentlichen Zustand ist. Nun kennst Du wenigstens die Schwächen bzw. hast diese ausgemerzt. Darüber ärgern oder wundern verdirbt nur die Freude an einem wirklich tollen Motor und Motorrad !!!

Das nächste mal solltest Du dich (oder mit einem Fachmann) entweder selbst von dem Zustand des Motorrades überzeugen. So gibt es möglichst wenige Überraschungen.

Grüße
FellowTraveller
 
Meine Mono RS 80/100 BJ86 für 1.600,- in 02/10 gekauft

99.000 KM
notwendige Reparaturen

1 Zündspule 150.-
1 Getriebe gebraucht 380.-
1 Lima Rotor 50.-
========
2.180.- ist doch aktzeptabel für mittlerweile 119.000 kM
das sind ca 11 cent auf den km

Fürn Spaß
Hoskes 200.-
Dafür Krümmer 60.-
anderer Bremshebel 30.-
Sitzbank 200.-
Rücklicht Blinker 40.-
Monza Deckel 150.-
Stahlflex 120.-
=================
800.- nür für blöd aber leider geil

p.s
habe ich vergessen
2 x Dichtsatz Bing Vergaser die waren gar nicht so billig 2 x 18.-€ ? oder so
und ne Rolle Linierband weiß zum Aufkleben 3,95
 
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Mann, mann, mann, das sind Probleme? ... Kopfkratz?

Grüße
FellowTraveller

hätt ich die €uros nicht in "das" mein Hobby gesteckt, wärs wahrscheinlich für meine Kinder und Kindeskinder oder für's Haus drauf gegangen. :bitte:
Ich bereue nix, es ist mein Ausgleich und find's ok so. ;;-)

Fast vergessen!! Meine Sozia sagt: gings nicht für die Qe drauf, würd's in der Kneipe versoffen. so weiss sie immer, wo ich stecke A%!
 
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ich hatte mir ein Urgestein aus Mattighofen im Net angelacht, dann war ein Jahr Funkstille - der Wiener hat sich dann mal gemeldet und mitgeteilt dass sie (ich habe sie Marie getauft) noch zu haben wäre

Erstbesitz, 10 Jahre gestanden, sehr bedürftig aber keine Kolben- oder sonstige Schäden - gut 0,5 k€ und vom Frächter bringen lassen

alles was verschleißbar war wurde getausch, Reifen und Gummiteile, Züge, Flüssigkeiten, Batterie, Kette und Kranz, Rietzel etc.

klar noch mal ca 600 rein gesteckt, ziemlich Arbeit aber voller Stolz steht nun Marie (Schlampe, Drecksau) bei mir im Stall und erfreut mich im Winter wenn die Propeller-Mopeds nicht bewegt werden.... es war ein Abenteuer und es hat sich gelohnt - für mich

würde ich wieder machen

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Den frischen TÜV-Bericht als Garant für ein gutes Fahrzeug kann man getrost vergessen. Ich hatte erst kürzlich so einen Fall. Da hat sich einer eine R 1100 RS gekauft, hatte frischen TÜV und hat sie hergebracht, um ihr ne Inspektion geben zu lassen. Ich hab dann schnell festgestellt, daß die Bremsscheiben weit unter Mindestmass sind und das Paralevergelenk in drei Dimensionen zu bewegen war (aber sowas von deutlich!). KVA inkl. Inspektion lag dann bei knapp 2,4 k€, gekauft hat er die Kiste für 2 k€. Beim Marktwert dieses Modells eigentlich diskussionslos ein Fall für den Schlachter....
 
Man weiß ja nie was einen erwartet wenn man ein gebrauchtes Moped kauft.
Ich hab mir vor kurzem ne R100R in wirklich gutem Zustand gegönnt, bin ausgiebig Probe gefahren, danach ne gute Stunde nach Hause.
Auf dem Hof abgestellt, alles gut...
Abends wollte ich sie in die Scheune fahren, aber war nix. Anlasser hin, Magnete waren losgegangen.
Kein guter Start...

Gruß,
Axel
 
Moin,

ein neu gekauftes Mopped ist auch nicht ohne, wenn es in die Jahre kommt.

Meine R80 GS gekauft in 4.91 für 11000 und paar kleine richtigen Geldes hat so langsam alles durch, was man an Wehwehchen bei dieser Baureihe liest.

Bis 2003 war so ungefähr garnix, aber seitdem ging es los :

Ich dieser Reihenfolge: Anlassermagnete abgefallen (ich hatte genug Opel+createur der maleur Anlasser) , Getriebeschaden (hierbei Kupplung und Simmering gewechselt , als Dank war der Simmering ein Jahr später wieder undicht), Limarotor defekt.

Im letzen Jahr kummulieren sich die Schäden :-( Tacho durch Wassereinbruch vergammelt, Kardanwelle zerschlagen und Bremsscheibe gerissen (vermutlich durch irgendwann mal sein Schnüffelspiel verlorenen HBZ oder bei Geschwndigkeiten ab ca. 120 km/h unbemerkt bremsenden Original BMW Handprotektor)

Es fehlt nur noch der Stift. Ich habe bisher zweimal die Ölwanne abgebaut und ihn nicht gefunden,will aber auch lieber nicht dran denken.

Wann ich die Vergaserrepsätze vorsorglich eingebaut habe , weiss ich jetzt garnicht.

In gebrauchte Fahrzeuge kann man halt schnell ordentlich € reinschrauben obwohl man eigentlich auch einfach fahren könnte.

Die K1 beispielsweise brauchte halt bei ihren 35.000 km unbedingt einmal grosse Durchsicht mit neuen Reifen rundum Sinterklötzen und Wilbers v+h sowie diverses anderes, ich möchte das Investitionsvolumen garnicht so genau wissen........

Andreas

Andreas
 
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Hallo zusammen,

es wäre ja langweilig, wenns nichts zu Schrauben gäbe.
Ich hab unsere beiden Kühe auch ungesehen und ohne Probefahrt gekauft. Die blaue hab ich für damals umgerechnet 1000€ ersteigert, ziemlich genau vor 3 Jahren.
Der Verkäufer sicherte mir zu, dass ich auf eigener Achse nach Hause fahren kann. Hat bis auf durch Regen nasse Stiefel auch super geklappt.
Die weisse war ein 5-Minuten-Spontankauf.
Das einzige, was ich von diesem Mopped wusste, dass sie eine Ex-Rennleitung war, 5 Jahre stand und der Tank durchgerostet.
Sie wurde mir frei Haus für 500 Franken geliefert.
Nach Vergaserrevision lief sie dann auch sofort., Technik war soweit ok, letztes Jahr haben beide die Fahrzeugprüfung mit Bravour bestanden.
Den Prüfern hat man die Freude richtig angesehen, mal wieder ein altes Eisen testfahren zu können.
Was ich bisher alles reingesteckt hab, kann ich nicht genau beziffern, ist mir schliesslich aber auch egal, da ich das Geld sicher wieder rausbekommen würde, wenn ich die Maschinen verkaufen müsste.
Man darf natürlich nicht vergessen, dass man auch in Werkzeug investieren muss, wenn man selber Schrauben will, muss und auch kann.
Wer Kosten oder Arbeit scheut, der darf kein Mopped kaufen. Weder alt noch neu, weil auch neu zieht Folgekosten nach sich.
Es ist einfach Hobby, wenn wir das nicht hätten, würde das Geld woanders versickern.
Ausserdem hat sicher jeder von uns hier sehr viele nette Leute kennengelernt, man hilft sich gegenseitig, piesackt die RT-Fahrer..........
Es ist alles gut, so wies ist.
Und wenn mir wieder einer eine 2V für 500 Alpendollars anbietet, schlag ich wieder zu. Einfach so, weils Spass macht.
 
Ich habe auch mal ein Moped mit frischen TÜV gekauft. :oberl:

Motor lief nicht, Bremsen kaputt, Speichen kaputt, Reifen abgefahren, kein Licht, Tank micht dicht.....dafür war der Preis deutlich zweistellig.



R80 RT_kl.jpg
 
...da ich das Geld sicher wieder rausbekommen würde, wenn ich die Maschinen verkaufen müsste

@ Joachim
ich weiß zwar nicht wie viel Geld Du hineingesteckt hast (Du selbst ja wohl auch nicht), aber diesem Irrglauben unterliegen viele :aetsch:
Insofern ist es wirklich besser, wenn man nicht weiß, was so ein "Oldtimer" tatsächlich gekostet hat. Ich werde es mir beim nächsten Mal auch nicht mehr notieren.
 
Hallo,
während ich die ST einer Überholung unterzogen habe, hab ich mir mal ne Excel-Tabelle angelegt und alles säuberlich notiert.
Bis ich dann mal gekuckt habe, was ganz unten für eine Zahl stand :entsetzten:
Seitdem trag ich da nix mehr ein.;)
Entscheidend ist für mich, dass es Meine BMW ist und ich jede Menge Spass damit habe. Wirtschaftlich/kaufmännisch darf man das eh nicht betrachten. Das, was ich reingesteckt habe kriege ich ohnehin nicht wieder.
Aber DAS Problem stellt sich doch erst wenn ich se verkaufen will.
Und? Will ich das? :---)
Und sie freut mich jedesmal, wenn ich se nur anschau :D
nicht so viel rechnen und grübeln, fahren.;)
Die linke zum Gruße
Karl
 
Meine ex "Schweitzer Post" R100S hat auch einiges gekostet:

Neue Steuerkette mit Spanner, Gabel uberhohlen, neue HBZ, korrekte Cockpit mit Tacho und DZM, Kombischalter links, Vergaser ueberhohlen, Batterie neu, ueberhohltes Getriebe, neue Kupplung, gebrauchte Sitzbank, Speichenraeder mit neue Reifen.
Dann lackiert in Silber mit blaue Linierung.
Teile und Arbeit 4475 euro. Ist das alles?

Nein, kommende Winter:
Neue Ventile und Fuehrungen, Neue Kolben.

Was die R100S gekostet hat weiss ich jetzt, der Wert ist fuer mich wichtiger.

"Wert" laesst sich nicht in Euro, Dollar, CHF etc ausdruecken.
Wert ist wieviel Freude ich habe am Fahren.


Paul
 
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Also so ein netter kleiner Tausender geht meist schon drauf.
So wie wir veranlagt sind schauen wir ja nach dem Kauf etwas genauer nach und finden dann auch immer was.
Ich habe bis jetzt immer meinen Aufwand notiert und in einer Excelliste summiert. So weiss ich immer wo ich gerade liege und ob ich schon weit übers Ziel hinausgeschossen bin. Bei meiner NSU OSL hab ich auch einiges investiert, das Ding war ja auch in einem erbärmlichen Zustand. Inzwischen sind die Preise aber über meinen Aufwan hinausgewandert und ich bin im grünen Bereich.
Ich hab kein Problem wenn ich die Kosten im Blick habe, es ist ein Hobby und kostet. Aber ich kann wenigstens sagen dass das Geld nicht im Wind ist, denn unsere Schätzchen werden zumindest nicht weniger Wert.
Auch die 90S die auf den Bildern so neuwertig ausschaut wird einiges zusätzlich kosten bis sie technisch wieder auf Stand ist. Aber wie viele schon vor mir sagten, wenn die Dinger dann auf der Strasse sind machen sie höllisch Spass und alleine das ist es doch schon Wert. Carpe diem solange es Spass macht.
In diesem Sinne euer Oideisenschinda
 
so isses wenn ich mit der R60/2 durch die Straße bollere (sie darf das) und ich die bewundernden Blicke von Passanten bzw neidischen Blicke der Reiskocherfahrer genieße, dann ist mir jeder € und jede Minute die ich verschraubt habe recht .....

das kann man gar nicht bezahlen, dies Lebensgefühl.... wenn ich dann am Furkajoch nach dem Kaffee wieder ankicke für den nach Hauseweg, und sie sofort anspringt und willig losfährt, das macht den Schrauber stolz wie Humpe, das kann man mit einem Anlasser nie nicht errreichen
 
guten Morgen,

ein vernünftig funktionierendes Motorrad, das 20 oder 30 Jahre alt ist (da hat man die meisten Autos schon entsorgt) kostet einiges an Instandhaltung und Pflege. Was für den Verkäufer noch gut brauchbar scheint und auch noch halbwegs gut läuft, ist für den neuen Besitzer schlichtweg überholungsbedürftig - er will ja a) einen Oldtimer, b) ein Gerät, das technisch und optisch neuwertig ist und c) natürlich ein Schnäppchen.
Im Vergleich zum Ankauf einer neuen Maschine, incl.Wertverlust, zusätzl. Versicherungen, Zubehör und der Gewissheit, in 2 Jahren wieder ein Vor -Vorjahrsmodell zu fahren, bewegen wir ja unsere 2-Ventiler recht günstig.
Die 3-5000 Europäischen Taler für eine 2V-BMW, die Spaß macht, sind ein Klacks dagegen. Und wer viel mehr reinsteckt, tuts selbst und hat dann auch seine Freude dran, es ist ihm also etwas wert.
Und bitte keine Gedanken an den Wiederverkaufswert: Wenn man ein gutes Anbot erhält, gibt man die Maschine nicht her und wenn man Geld braucht will den Bock keiner.
 
ich rechne da schon lange nicht mehr, das vermiest einem den spass. beispiel vor gut 2 jahren die r 100, bj. 89, 34 tkm, 2. hand. da war so dieses habenwill-gefühl, weil so ein schönes motorrad, dass ich mir damals, als es neu auf den markt kam nicht leisten konnte. das mopped war wirklich topp gepflegt. das es ganz oben bei dnbn fischköppen stand, habe ich es nach einem langen telefonat und einigen bildern, gekauft ohne es je gesehen zu haben, transport über spedition. 4300€
von der abgescherten reibscheibe der kupplung nach 1000 km abgesehen, waren zuwechseln reifen, benzinschläuche, bowdenzüge, bremsbeläge und -leitungen vorne. so gesehen passte der preis.
aber ich wollte natürlich speichenräder, und nen rundlufi, und die sitzbank war auch etwas unbequem weil eben alt, und dann fing ich an am fahrwerk einzusteigen ... das habe ich dann irgenwann gesteckt, weil ich dann wieder bei ner r 100 r-gabel gelandet wäre, und so ein mopped stand schon in meiner garage. die q war schön anzusehen, hat aber beim fahren einfach nicht den spass aufkommen lassen, den ich mir vorgestellt hatte.
verkauf nach 1 1/2 jahren schrauben und geld ausgeben.
ausgaben ohne die arbeitszeit gut 6500 €, erzielt 5400 € nach 3 wochen in mobile.de.

also nicht so das geschäftsmodell um mich selbstständig machen zu können. :pfeif: was ich gelernt habe, r 90 s, r 100 s, r 100 rs und co. wovon ich früher immer geträumt habe , schaue ich mir heute lieber bei andern oder im museum an. muss ich nicht mehr selbst fahren.

also besser nicht rechnen. schön, dass wir uns das so leisten können und unsere frauen schätzen unser hobby, andere versaufen die kohle oder tragen sie in den puff. :D

grüße
claus
 
was ich gelernt habe, r 90 s, r 100 s, r 100 rs und co. wovon ich früher immer geträumt habe , schaue ich mir heute lieber bei andern oder im museum an. muss ich nicht mehr selbst fahren.

Mir geht's ganz genau so!
Diese Erfahrung habe ich nicht nur bei den Motorrädern, sondern auch bei den alten Autos gesammelt - und die Kosten waren nicht gering :pfeif:
also besser nicht rechnen
:fuenfe:

Wenn ich Golf spielen würde, hätte ich zwar eine Beschäftigung, die etwas kostet, würde aber außer Spaß und Erfahrung nichts mit nach Hause nehmen...

... nein, ich habe nichts gegen Golf und in Wirklichkeit ist es natürlich ganz anders ;)
 
Tach zusammen,
wir haben für jedes unserer Motorräder eine Excel-Tabelle geordnet nach Bauruppen, da wir akribisch eingetragen was welches Teil gekostet hat, wann es eingebaut wurde und von wem usw. Mir macht so eine Buchführung einfach Spass, für mich gehört das zum Schrauben dazu. Allerdings mache ich mir über die Endsumme keine Gedanken.
Interesant ist auch die Preisgestaltung/Preisentwicklung der Teile/Dienstleistung, die so natürlich einfach zu verfolgen ist.

Schönen Tach wünscht :bitte:...
 
Hallo Eckard,
bin seit geraumer Zeit den Thread zu verfolgen. Ich denke, dass du einen ganz guten Kauf gemacht hast. Viele deiner Änderungen bedingen sicherlich den Hang zur Qualität und Perfektion - und er kostet etwas. Einiger deiner Punkte würden Otto-Normalverbraucher gar nicht auffallen bzw. stören.


Hans
 
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Also ich fahre ja erst seit einem guten Jahr eine 2V-BMW aber ich sehe das etwas anders, gehe allerdings davon aus dass man selbst schraubt....

Gezahlt habe ich im April 2012 1400 Euro für eine 82er R65LS mit Pichler Verkleidung und einem halben Jahr TÜV.

Investiert habe ich folgendes:
neue Bereifung, kompletter KD, alle Öle gewechselt, neue Gas/Kupplungszüge und etwas Kleinkram. Insgesamt waren es etwa 500 Euro inkl. neuem TÜV.
Gefahren bin ich seitdem etwa 14.000km, habe das Ding einfach nur gewartet. Wenn ich die Optik auf Vordermann bringen möchte muss ich nat. Geld reinstecken aber ich freu mich einfach an der simplen Technik die es einem ermöglicht fast alle sselber zu machen.
Die Oldtimerrechnung im Bezug auf Liebhaberei kann ich so auch nicht ganz gelten lassen. in meinem Stall steht u.a. auch ein Mini Clubman Estate, Bj. 78. gekauft 1989, etwa 1.500 DM investiert (unter anderem auch ALLE Verschleißteile erneuert). Heute, nach ca. 250.000 gefahrenen Kilometern (Gesamtlaufleistung liegt aktuell bei 340.000 KM) kann ich nur sagen: Billiger kann man nicht Autofahren.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Während Modelle der 248er Baureihe als "Komplettmoppeds" relativ günstig zu haben sind werden für die Teile Preise aufgerufen als ob das Zeugs vergoldet wäre....
Habe mir auch schon mehrere 247'er angeschaut. Bin inzwischen zu dem Schluß gekommen dass ich nicht bereit bin für meinen "Traum", eine S oder CS absolute Fantasiepreise zu zahlen.
genug gelabert... sorry....

Gruß Stefan
 
Meine 77´er RS habe ich im Februar für 2000 gekauft, halb fertiger Cafe-Racer Umbau mit fast allen Originalteilen.

Dachte mir auch, ach 200 bis 300 Euro und denn lüppt das Teil erstmal diese Saison, naja schön gedacht...

Die Elektrik und Beleuchtung fertig machen und das ein oder andere Kleinteil dazu und schon war der Rahmen gesprengt.
Danach war sie noch bei der Werkstatt meines Vertrauen um ein paar Einstellungen zu machen.
Nach ein paar Tagen rief er an und sagte ich könnte mein Tumorrad wieder abholen...?(


Die Vergaser waren vom Vorbesitzet ultraschall gereinigt, leider hat er dabei diverse Dichtungen im Vergaser vergessen und die Schieber falsch eingebaut :schock:, desweiteren waren die Benzinhähne im Tank total schief drin und noch so ein, zwei "Kleinigkeiten"
War ne schöne Rechnung...
Hatte sie zwar Probe gefahren , aber da das der erste 2-Ventiler ist, hatte ich auch nicht so die Ahnung.


Aber wie die anderen schon schrieben, es ist halt ein Hobby und das kost Geld, mal mehr mal weniger, meißt jedoch mehr.
Von daher immer sportlich sehen :bier:
 
Hallo,

ich habe für meine 60/5 3,5 K bezahlt. Sie ist technisch gut in Schuss da sie belegbar vor 30 TKM Motor, Getriebe und Gabel vom Vorbesitzer überholt bekommen hatte.

Dennoch sind seit dem Kauf im Juni 2013 einige Euros in den Bock geflossen.

1. Neue reifen , die alten waren nicht mehr so gut : 200,-
2. Neue Koni Dämpfer, da mich die Hagons gar nicht überzeugten :369,-
3. komplette Neulackierung inkl Demontage, Linierung und Ausbeulen einer Delle am Tank: 610,-
4.Kleinteile : Tankembleme, Kniegummis, Typenschilder am Motor: 180,-
5.Inspektion inkl. Flüssigkeitswechsel und Einbau einer elektronischen Zündung bei Heinz Bals in Minden: 680,-

Macht zusammen : 2039,- Dafür steht der Bock jetzt aber 1 A da und das ist sie mir allemal wert.

LG

Walter
 
Dafür steht der Bock jetzt aber 1 A da und das ist sie mir allemal wert.

LG

Walter

DAS ist das Wichtigste ! Ist mit meiner XT so ähnlich. Man darf nicht nachrechnen und mit dem Neupreis vergleichen. Zufrieden sein und Spaß damit haben und gut iss.

Gruß
Claus
 
Wenn man anfängt, über sein Hobby nach zu rechnen,
sollte man es m. E. aufgeben

Rechnen tut sich sowas doch eh nicht und wer rechnet
regt sich danach nur auf, das muss doch nicht sein oder ?

.
 
Nachdem ich 20 Jahre kein Motorrad mehr hatte mal gekuckt ob ich ein R100/7, T oder S finden konnte. Bei Mobile mein R100S bj 1977 gefunden. Festgestellt das es einiges zu tun gab um diese S fuer mich brauchbar zu machen. Natuerlich nicht darauf geachtet das sich in 20 Jahre einiges geaendert hat. Teile sind seltener geworden und teuerer. Mit relatif viel Glueck auch die seltene Teile wie eine korrekte komplette Cockpit gefunden. Mit Werkstaette hatte ich weniger Glueck. Das hat einiges gekostet. Jetzt steht mein R100S da mit neue. lackierung, alle Teile fuer Bj 1977 wie original. Ueberhohltes Getriebe, Dank Franco, neue Kupplung, neue Kombizchalter, neue Kabelbaum, neue Batterie, neue Reifen, Speichenraeder, restaurierte Vergaser, Dank Uwe. Seit gestern uebermass Kolben, ueberhohlte Zylinderkoepfe, neue Ventildeckel. Die Liste ist nicht komplett, habe bestimmt einiges vergessen. Die 8000 euro die das gekostet hat inkl Kaufpreis ist mein R100S nicht wert. Pech mit nicht richtige erfahrene Werkstaette hat einiges gekostet. Eine gute erfahrene Werkstatt finden ist genau so wichtig wie das richtige Motorrad.
 
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