Zylinderdichtfläche Zylinderkopfdichtung

Schlabbeflicker

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20. Juli 2022
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Hallo,
ich habe die Zylinderköpfe meiner R100GS von 1988 zur Überholung nach Berlin geschickt.

Dabei ist mir an den Zylindern nach der Reinigung aufgefallen, das die oberen Dichtflächen etwas angegriffen aussehen. Mir kommt es vor als hätte die alte Kopfdichtung da ein bisschen Material abgetragen, evtl. durch Kontaktkorrosion mit dem Alu.
1000041790.jpg
Ich hoffe man kann auf dem Bild erkennen was ich meine.
Ist das kritisch, oder dichtet die neue Kopfdichtung das problemlos ab?

Danke und Gruß
Christian
 
Vielen Dank für eure Einschätzung.
Da die dunklen Flecken leichte Vertiefungen sind, dachte ich kurz daran ganz dünn Dichtmasse aufzutragen.
Aber ohne wäre mir natürlich lieber.
Ich denke ich werde es so versuchen.
 
Geh mal mit Stahlwolle, wie schon von MM, oder mit Schleifflies drüber. Etwas WD40 dabei und dann gucken...
 
wenn es denn unbedingt sein soll - ist aber nicht nötig :
Glasplatte (z.B. vom Bilderrahmen des Hochzeitsfotos ausgeliehen - ja nicht erwischen lassen ... :&&&: ) mit 1 Bogen 1000er Nassschleifpapier und etwas WD 40 o.ä.
Zylinderdichtfläche überkopf mit kreisenden Bewegungen egalisieren.
Nachteil die beiden Zuganker für den Zyl.-Kopfe müssen vorher mit gekonterten Mutterpaaren entfernt werden
 
Keine kreisenden Bewegungen bitte, immer eine 8 fahren.
Kann ich jetzt in der Theorie nicht aus dem Stand erklären.
Wenn ich aber Abstimmplatten im ym Bereich eben haben will, dann funzt das beim Läppen von Hand nur so.
Liegt wohl daran, dass jeder Flächenpunkt eine annähernd gleiche Wegstrecke zurück legen sollte.
 
Keine kreisenden Bewegungen bitte, immer eine 8 fahren.
Kann ich jetzt in der Theorie nicht aus dem Stand erklären.
Wenn ich aber Abstimmplatten im ym Bereich eben haben will, dann funzt das beim Läppen von Hand nur so.
Liegt wohl daran, dass jeder Flächenpunkt eine annähernd gleiche Wegstrecke zurück legen sollte.
Ohne Übung wirds gern ballig, lieber lassen oder mit Stahlwolle wie oben.
 
:D ist wie beim Teig umrühren :
mal links, mal rechts oder in 8ten.
Horex Regina, NSU Konsul u. Max, Heinkel Tourist : hat immer so geklappt. Die alten Dichtflächen sahen alle aus wie geleckt.

Meine Kleinnase verlangt immer die einmal angewandte Drehrichtung beizubehalten - beim Teig rühren :D
LG:wink1:
Martin
 
rechtsdrehend mit frohen Gedanken ...



... schraubt man den Korkenzieher in den Korken :rotwein:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

habe das auch schon gemacht, allerdings nicht an der Q. Habe dafür auf einer Glasscheibe Einschleifpaste aufgetragen und den Zylinder in kreisenden Bewegungen abgezogen. War dann dicht. Dafür muss man den Zylinder allerdings abbauen. :lautlachen1:
 
Dünne Glasplatten kann man auch mit einem Handtuch o.ä. drunter auf einem Tisch stabilisieren.
Es hat ja nicht jeder eine Läppplatte zur Verfügung :aetsch:
 
Der Rolf wird Dir sagen, ob Du was tun musst bzw wenn es sein muss ist es dann fertig.

Falls wirklich selbst auf Glas was abgezogen wird muss das Glas dick genug sein. Das vom Bilderrahmen biegt sich durch.
au weia, habe ich jetzt etwa die darunterliegende 30nmm dicke Werkbankplatte zerstört :entsetzten:. Muss ich mal mit der Wasserwaage bei :D
LG :wink1:
Martin, der das Hochzeitsbild hinterher immer wieder hinter peinlichst genau und streifenfrei geputztem Glas einrahmt (und bislang noch nicht auf frischer Tat dabei von der chinesischen Zentralregierung ertappt wurde)
 
au weia, habe ich jetzt etwa die darunterliegende 30nmm dicke Werkbankplatte zerstört :entsetzten:. Muss ich mal mit der Wasserwaage bei :D
LG :wink1:
Martin, der das Hochzeitsbild hinterher immer wieder hinter peinlichst genau und streifenfrei geputztem Glas einrahmt (und bislang noch nicht auf frischer Tat dabei von der chinesischen Zentralregierung ertappt wurde)
Du liebst aber auch das Risiko, oder? :schock:
 
nein, auch kein Milchglas - obwohl das Bild schon etwas milchig vernebelt aussehen dürfte - ist schliesslich fast 20 Jahre her.

Ist doch ganz einfach :

1. Werkbank an der Arbeitsstelle abfegen, abwischen = sauberer, glatter Untergrund
2. Glasplatte auf die Werkbank legen
3. 1000er Nassschleifpapierbogen auf die Glasplatte legen (mit der Schmirgelseite nach oben - sonst gibt's wirklich Milchglas :D )
4. Schleifbogen etwas anfeuchten mit WD 40, Ballistol o.ä.

... jetzt kann's losgehen ..

Alles kein Hexenwerk
LG:wink1:
Martin
 
Ich höre heraus das es nicht unbedingt nötig ist, deshalb werde ich die Dichtfläche so lassen.

Jetzt hätte ich aber noch eine weitere Frage:
Der Zylinder war unten orginal nur mit dem großen weißen O-Ring abgedichtet.(Und den kleinen Ringen für die Ölversorgung.)
Ich hab den großen Dichtring neu, soll ich jetzt trotzdem noch Dichtmasse auf den Zylinderfuß auftragen? (Dirko HT)
 
Andersherum wird ein Schuh draus: Abdichten mit HT- Silikon ist die 1. Wahl, den O- Ring kann man zusätzlich einbauen. Ich persönlich halte von dem Ring nichts, da er oftmals bei der Montage schon beschädigt wird, und lasse ihn weg.

Gruß
Peter
 
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